Wie schreibt man Liebe?

Nach gemeinsamen Erfolgen mit Ein Chef zum Verlieben (2002), Mitten ins Herz (2007) und Haben Sie das von den Morgans gehört? (2009) überrascht es nicht, dass Marc Lawrence die Hauptrolle in seinem neuen Film Wie schreibt man Liebe? abermals mit Hugh Grant besetzt. Der Schauspieler wird nicht müde immer wieder die gleiche Rolle zu verkörpern, ebenso wie das Publikum, und liefert das Gewohnte ab.

Der Drehbuchautor Keith Michaels (Hugh Grant) war auf der Karriereleiter ganz oben. Er hatte Erfolg, gewann einen Oscar und hatte eine Familie, die ihn unterstützte. Doch nach dem Hoch kommt das Tief und somit versucht er sich 15 Jahre später mehr schlecht als recht über Wasser zu halten. Er ist gezwungen eine Dozentenstelle in der Pampa New Yorks anzunehmen um wenigstens etwas Geld zu verdienen. Hier verhält er sich alles andere als kompetent, verscherzt es sich auf Anhieb mit einer Kollegin, beginnt eine Affäre mit der Studentin Karen (Bella Heathcote), setzt dadurch seine Arbeit aufs Spiel und scheint sich immer besser mit Holly (Marisa Tomei) zu verstehen. Allmählich erkennt Keith, was im Leben von Bedeutung ist und wächst über sich hinaus.

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Die unterhaltsamen verbalen Ausrutscher und Fettnäpfchen, in die Keith immer wieder tritt, machen ihn zu einem charmanten Lebewesen. Nach den anfänglichen Hoppalas taut er allmählich auf und verändert nicht nur den Werdegang seiner Studenten, sondern auch seinen eigenen. Das Leben ist ein ständiger Lernprozess, somit ist der Realitätsfaktor durchaus gegeben.

Ironisch ist, dass Keith eigentlich glaubt Drehbuchschreiben sei nur eine Frage von Talent, sich aber dazu bereit erklärt es zu unterrichten und hier auf die strebsame Holly trifft. Sie nimmt gleichsam seinen Gegenpart ein, indem sie fest davon überzeugt ist, es wäre erlernbar. Die daraus resultierenden Wiederholungen werden vielleicht etwas zu oft dargestellt, doch werden dadurch die Fortschritte und Veränderungen der Charaktere verdeutlicht und dem Geschehen demzufolge Nachdruck verliehen.

Das Erfolgsduo Hugh Grant und Marc Lawrence ist bekannt für ihre romantischen Komödien. Auch diesmal schaffen sie es wieder dem Publikum einige Lacher zu entlocken. Vorausgesetzt es gelingt einem die anfänglichen Ähnlichkeiten zu Mitten ins Herz aus dem Kopf zu verbannen, dann kann man sich ganz auf die Drehbuchstory einlassen und schließlich mit Keith wachsen.

Hugh Grant wird es einfach nicht leid, immer wieder den charmanten Frauentyp zu verkörpern, der im Laufe des Plots eine positive Entwicklung durchmacht, und überzeugt erneut mit Hilfe von Marc Lawrence. Das Erfolgsduo scheint nicht so schnell zu stoppen zu sein, man darf also auf die nächste Zusammenarbeit gespannt sein.

Regie und Drehbuch: Marc Lawrence
Darsteller: Hugh Grant, Marisa Tomei, Bella Heathcote, J.K. Simmons, Chris Elliott
Filmlänge: 106 Minuten, Kinostart: 14. 11. 2014, www.constantin-film.de/kino/wie-schreibt-man-liebe/


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