Wie aus einem Traum ganze Wälder werden können!

Wie aus einem Traum ganze Wälder werden können!

Quelle: www.botanikus.de


Ihr Lieben,

ich möchte Euch heute eine wahre Geschichte von Peter Graf von Eysselsberg erzählen:

In Frankreich lebte im 19.Jahrhundert eine älterer Mann. Seine Frau war gestorben, kurz darauf auch noch sein einziger Sohn. Wofür sollte er jetzt noch leben?


Er ließ seinen Bauernhof in einer fruchtbaren Ebene zurück. Nur fünfzig Schafe nahm er mit. Er zog in eine trostlose Gegend, in die Cevennen, die fast einer Wüstenlandschaft ähneln. Dort hoffte er, vielleicht vergessen zu können.

Weit verstreut lagen fünf Dörfer mit zerfallenen Häusern. Die Menschen stritten sich, viele zogen fort. Da erkannte dieser ältere Mann: Diese Landschaft wird ganz sterben, wenn hier keine Bäume wachsen!
Da hatte er einen Traum, den er sofort in die Tat umsetzte:

Immer wieder besorgte er sich einen Sack mit Eicheln. Die kleinen sortierte er aus, auch die mit den Rissen warf er fort. Die guten kräftigen Eicheln legte er in einen Eimer mit Wasser, damit sie sich richtig vollsaugen konnten. Er nahm noch einen Eisenstab mit, dann zog er los.

Wie aus einem Traum ganze Wälder werden können!

Quelle: www.schulverserver.hessen.de


Hier und dort stieß er den Eisenstab in die Erde, legte eine Eichel hinein.
Nach drei Jahren hatte er auf diese Weise hunderttausend Eicheln gesetzt. Er hofft, dass Zehntausend von ihnen treiben würden. Und er hoffte, dass ihm noch ein paar Jahre geschenkt würden, in denen er so weitermachen könne.

Als er im Jahre 1947 im Alter von 89 Jahren starb, hatte er drei der schönsten Wälder Frankreichs geschaffen. Da gab es je einen Eichenwald von elf Kilometern Länge und drei Kilometern Breite an drei verschiedenen Stellen!

Wie aus einem Traum ganze Wälder werden können!

Quelle: www.wald-und-holz.nrw.de


Und was sonst noch geschehen ist? Die unzähligen Wurzeln hielten in der Folge den Regen fest, saugten Wasser an. In den Bächen floss wieder Wasser. Es konnten wieder Weiden, Wiesen, Blumen wachsen. Die Vögel kamen zurück. 

Selbst in den Dörfern veränderte sich alles: die Häuser wurden wieder aufgebaut oder neu angestrichen. Die Lust und die Freude am Leben sind bei den Menschen zurückgekehrt. Es wurden wieder Feste gefeiert. Keiner wusste allerdings genau, wem sie das zu verdanken hatten und wer die Luft, die ganze Atmosphäre geändert hatte.“

Ihr Lieben,

ich finde es immer etwas traurig, dass diese stillen Helden des Alltags so wenig gewürdigt werden.

Wenn wir von Menschen sprechen, die ihren Traum verwirklicht haben, dann reden wir z.B. von Albert Schweitzer, Mutter Theresa von Kalkutta, Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, John F. Kennedy, Abraham Lincoln, Lady Diana, um nur einige zu nennen.


Aber es gibt unendlich viel mehr Menschen, die ihren Traum verwirklicht haben, die ich die stillen Helden des Alltags nennen möchte.

Das sind die Menschen, die einen Traum hatten, den sie oft gegen alle Vernunft verwirklicht haben, oft gegen Anfeindungen, oft, obwohl sie entmutigt wurden, oft, obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Werk gelingen könne, gering war.

Einer, den ich in diesem Zusammenhang immer sehr bewundert habe und es bis heute tue, ist Karlheinz Böhm, der einmal ein ganz bekannter und berühmter Schauspieler war.

Aber eines Tages hat er bei sich selbst festgestellt:
Dieser Ruhm, den ich ernte, das kann doch nicht alles sein, ich möchte ein Leben führen, das erfüllt ist mit Wertvollerem, ich möchte etwas für die benachteiligten Menschen in dieser Welt tun.

Viele Menschen haben damals Karlheinz Böhm für verrückt erklärt und ihm prophezeit, aus seiner Mission werde nichts werden. Und heute ist sein Hilfswerk in Äthiopien so groß, dass es ihn überdauern wird.
Der Mann in unserer Geschichte hat drei große Eichenwälder geschaffen, indem er nicht anderes getan hat, als mit einem Eisenstock Löcher in die Erde zu stoßen und Eicheln zu pflanzen. Eine ganz tolle Idee!
Ich fühle mich diesem Mann ein wenig verbunden. Auch ich versuche, täglich mit meinen Geschichten Eicheln in fruchtbare Erde zu leben und auch ich hoffe, dass daraus vielleicht die eine oder andere menschliche Eiche wächst!
Ich würde mich so freuen, wenn auch von Euch viele dem Beispiel des Bauern aus unserer heutigen Geschichte folgen würden:
Jeder von uns kann Eicheln in fruchtbare Erde legen:
Da gibt es die Eicheln des Lächelns, die man weitergeben kann…
Da gibt es die Eicheln des Glücks, das man mit anderen Menschen teilen kann…
Da gibt es die Eicheln der Freude, die man verschenken kann…
Da gibt es die Eicheln der Liebe, mit denen man Herzen heilen kann…
Da gibt es die Eicheln der Hoffnung, mit denen man Menschen neue Zuversicht schenken kann…

Ich wünsche Euch einen fröhlichen Nachmittag und grüße Euch herzlich aus Bremen

Euer Eicheln verteilender Werner


Wie aus einem Traum ganze Wälder werden können!

Quelle: Karin Heringshausen





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