Widerspruch – Zuspruch

Wer mit einer Information nicht einverstanden ist, kann sich in die Diskussion begeben. Es ist auch in Ordnung Widerspruch einzulegen. Es ist immer besser mit der Person, die Widerspruch erregt zu reden, als über sie. Natürlich kann man sich Hilfe holen, aber wie schwach muss man sich fühlen, wenn man gleich mit einer Armada aufkreuzt, wie es derzeit geschieht. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass meine Argumente, die zum Teil auch auf diesem Blog zu lesen sind, doch nicht so falsch sind. Zumindest kratzen sie bei einigen Personen an irgendeine Stelle, an der es nicht auszuhalten ist.

Jede Medaille hat zwei Seiten und dieser vermag ich mich nicht zu verschließen, sie motiviert sogar mein Handeln und hat mich zum Nachdenken angeregt. Das sind die Menschen, die mir ihr Leid klagen weil sie sich benachteiligt fühlen von Menschen, von Ämtern, von Behörden und Gesetzen. Sie fühlen sich ungerecht behandelt, für mich sind ihre Argumente nachvollziehbar. Sie wenden sich an mich,  auch über die Grenzen der kleinen Stadt hinaus. Aus Stuttgart, Hamburg, Köln, es gibt sie überall.

Ihr Wunsch ist ein Grundrecht: Gleichbehandlung von Mann und Frau.

Ich kann mein Herz nicht so hart machen, ihre Geschichte zu überhören, oder zu hören und untätig zu bleiben. Meine Worte und Taten verlanlaßt diese Menschen zu sagen: Du bist die coolste Gleichstellungsbeauftragte der Bundesrepublik, Sie sind ein wertvoller Schatz, geben Sie nicht auf, was ich da lese geht runter wie Sahne. Vielen Dank, von einer Gleichstellungsbeauftragten hätte ich diese Hilfe nicht erwartet. Ich habe mit meinen Freundinnen über dich diskutiert, die sind alle der Meinung du machst das richtig. Es heißt doch heute Gleichstellungsbeauftragte, du mußt dich doch auch um die Männer kümmern.

Diese Seite besteht beileibe nicht ausschließlich aus Männern, durch deren Kontakt mich einige der anderen Seite zur „Männerbeauftragten“ mutieren lassen. Diese Mutation nehme ich hin, denn Frauen und Männer stecken nun mal drin in der Gleichstellung und in der Familienfreundlichkeit.

So stehe ich da, wäge Argumente ab und höre meine innere Stimme dir mir sagt: du machst das richtig, du darfst nicht schweigen, du mußt das genau so weiter tun.

Ich sammle also nun die Ereignisse, die sich wie Puzzleteile zusammenfügen. Das Bild ist kein schönes, das da  Gestalt annimmt. Aber dennoch schaue ich hin und werde auf die eine oder andere Weise mitteilen, was ich sehe.

Der Widerspruch des einen ist der Zuspruch des anderen.



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