Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.

Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.
Endlich - nachdem uns Petrus die letzten Tage eher mieses Wetter bescherte, gibt es die Tage nun Sonne satt hier in der Hansestadt. Das frohlockt das Gemüt, sich nach draußen zu begeben und fröhlich spazierend die Welt zu erkunden (bei mir wird sich das jedoch nur allein auf Hamburg beschränken). Aber schade...wie gerne hätte ich ein Balkon, um auf dem die blühende Botanik zu bestaunen und einen kühlen Drink zu nehmen. In meiner nächsten Wohnung wird auf jeden Fall einer vorhanden sein. Punkt. Vielleicht hat es jedoch irgendwo auch seine Vorteile, "richtig" nach draußen gehen zu müssen, um Frischluft zu schnuppern. Alles Ansichtssache. Nun habe ich jedoch um den heißen Brei geredet und komme unmöglich zu einer passenden Überleitung. Denn just backte ich ein paar Whoopie-Pies. Um alle Zutaten dafür zu bekommen bin ich extra in einen großen Supermarkt mit breitem Sortiment gegangen, um u. a. auch den Marshmallow-Fluff mit Erdbeergeschmack in das Einkaufskörbchen wandern zu lassen. Große Supermärkte sind irgendwo genauso ätzend wie unser kleiner hier um die Ecke. Anscheinend gibt es immer weniger Märkte, die "normal" groß sind und für einen selbst von der Ladenfläche her als angenehm empfunden werden. Ansonsten ist es immer so - entweder man rempelt andere Menschen an und flucht laut über die geringfügig vorhandenen vegetarischen Produkte (jedenfalls ich und in diesem Fall meine ich natürlich die kleinen Supermärkte) oder man läuft für ein Rezept weite weite Strecken, um alle Zutaten einsammeln zu können (die großen Supermärkte). Nun, als ich schließlich alle Lebensmittel wie ergatterte Trophäen in die Einkaufsbeutel packte und mich frohen Mutes auf den Nachhauseweg begab, sprach mich ein älterer Herr um die achtzig von seinem Balkon aus an (der hat's gut!), der mich die Tage schon morgens immer freundlich gegrüßt hatte. "Na, warst unterwegs?" - "Ja, hatte ein paar Dinge gekauft, wollte gleich backen." "Ja schön. Du...sag mal...hast du Angst?" ..."Wovor?!" (leicht irritiert) "Magst mitkommen?" - Er deutete auf seine Wohnung hin. Normalerweise würde ich nie nie niemals in eine fremde Wohnung mitkommen, allerdings machte der Herr immer einen so sympathischen Eindruck und ich mein...vor einem lieben alten Mann kann man doch gar keine Angst haben, oder? Ich vertraute ihm und ging in seine "Junggesellenbude", wie er spaßeshalber zu pflegen sagte, denn seine Frau wäre schon seit einem halben Jahr im Pflegeheim. Dann erzählte er mir von seinem letzten Trip nach Norwegen, bei dem wohl einiges an Alkohol floss (haha, genial) und sprach mit mir über Gott und die Welt. Zum Schluss gab er mir noch Rotwein mit, den könnte ich dann ja noch am Abend trinken. Danach musste ich dann aber wirklich zügig nach Haus, um schnell Güter wie Milch und co. im Kühlschrank zu verstauen. Warum ich diese Story erwähnt habe? Weil es mich berührt, wie herzlich Menschen sein können. Einfach so. Weil sie vielleicht anderen eine Freude machen wollen und selbst dafür nichts erwarten außer einem Lächeln und einem Dankeschön. Das ist eine wertvolle Geste, die manchmal viel zu sehr in den Hintergrund geriert.
Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.
Später am frühen Abend ging es dann endlich ans Backen. Auf mein Kommando fingen alle Zutaten an, sich miteinander zu verühren und in Eileswinde waren die Whoopie Pies gebacken. Nein, leider nicht. Also, nochmal...zuallererst das Ei, den Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät dickschaumig schlagen. Joghurt und Milch verquirlen. Joghurtmilch und flüssige Butter nacheinander sorgfältig unter die Schaummasse rühren. Im nächsten Punkt Mehl, Backpulver und Natron zusammen in eine Schüssel sieben. Die Mehlmischung in zwei Portionen bei mittlerer Geschwindigkeit unter die Ei-Joghurt-Masse rühren. Die gehackte Schokolade unterheben und den Teig 15 - 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 170°C (Umluft 150°C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig in 16 - 20 Häufchen (á 3 - 5 cm Ø) mit 2 - 3 cm Abstand auf den vorbereiteten Blechen verteilen. Als Hilfe diente mir dabei übrigens ein Glas á 5 cm, damit die Häufchen ungefähr alle gleich groß werden konnten. Unbedingt den Abstand mit einbeziehen - die Whoopie Pies dehnen sich nämlich ziemlich aus, mal so als Tipp! Die Küchlein im Backofen 10 -13 Minuten backen, bis die Oberflächen der Süßwaren bei sanftem Druck zurückfedern. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.
Inzwischen für die Füllung Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät gleichmäßig verrühren. Marshmallow-Fluff und 5 Tröpfen Rosenwasser untermischen und alles bei hoher Geschwindigkeit zu einer luftigen Masse aufschlagen. Die Füllung 30 Minuten kühl stellen, damit sie etwas fester wird. Zum Schluss die flachen Seiten der Küchlein (Unterseiten) mit jeweils etwa 1 EL Füllung bestreichen und mit den Oberseiten zusammensetzen. Ét voila...fertig ist der Süß-Schmaus!
Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.
...Ab nach draußen! 
Whoopie-Pies mit Erdbeer-Marshmallow-Fluff und einem Hauch von Rosen.

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