Unsere Vorgehensweise
37recherchierte Produkte38Stunden investiert21recherchierte Studien162Kommentare gesammeltEin Wetsuit soll im Wasser eng sitzen, Bewegungsfreiheit erhalten und zur Wassertemperatur sowie zum Einsatz passen. Im Wetsuit-Ratgeber 2026 erklären wir die wichtigsten Unterschiede bei Neoprenstärke, Schnitt, Nähten, Reißverschluss, Passform und Pflege.
Statt kurzlebige Produkt-Rankings oder Angebote ohne verlässlich überprüfbaren Preis- und Verfügbarkeitsstatus zu zeigen, konzentrieren wir uns auf dauerhaft relevante Kaufkriterien. Ein geeigneter Wetsuit für Surfen, SUP, Schwimmen oder Tauchen kann sich deutlich unterscheiden. Deshalb sollte die Auswahl immer vom Einsatz und den Bedingungen ausgehen.
Besonders wichtig ist die Passform: Der Anzug darf nicht lose Falten werfen, sollte aber weder Atmung noch Bewegungen einschränken. Auch die Materialstärke muss zum Temperaturbereich passen. Herstellerangaben und persönliche Kälteempfindlichkeit sollten dabei gemeinsam berücksichtigt werden.
Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze
Ein Schwimmanzug wird oftmals aus Neopren erzeugt. Du findest ihn unter den Namen Semidry-, Trocken- und Halbtrockenanzug auf dem Markt. Da Neopren aus kleinen Blasen besteht, wird der Anzug oft als Wetsuit bezeichnet. Da die Kleidungsstücke den unmittelbaren Wasseraustausch behindern, haben die Anzüge eine wirksame Wärmeisolierung. Du findest drei Varianten an Suits auf dem Markt. Diese sind Spring Suits, Steamer/Fullsuits, Rash Vests/Guards und Lycras. Je nach Temperatur des Wassers eignet sich ein Kleidungsstück besonders für dich.Fünf Wetsuits für warme Gewässer, Training und Wassersport
Bei einem Wetsuit muss die Neoprenstärke zur Wassertemperatur und zum Einsatz passen. Ein dünner Shorty bietet Bewegungsfreiheit und leichten Schutz, während ein 3/2-mm-Fullsuit mehr Körperfläche abdeckt. Die folgenden Modelle sind mit konkreter Amazon.de-ASIN und aktuellem Preis-/Verfügbarkeitssignal ausgewählt. Entscheidend bleibt die Passform: Neopren soll eng anliegen, ohne Atmung und Beweglichkeit einzuschränken.
Cressi Morea 3 mm Herren – klassischer Fullsuit für warme Gewässer
Der Cressi Morea ist ein einteiliger 3-mm-Neoprenanzug für Schnorcheln, Schwimmen und Wassersport in eher warmem Wasser. Elastische Einsätze an Armen und Beinen verbessern die Beweglichkeit, verstärkte Kniebereiche erhöhen die Haltbarkeit und der Rückenreißverschluss erleichtert den Einstieg. Er eignet sich besonders, wenn Du mehr Abdeckung als bei einem Shorty möchtest, aber keinen dicken Kaltwasseranzug benötigst.
O’Neill Reactor II Damen 3/2 mm – vielseitiger Einsteiger-Fullsuit
Der O’Neill Reactor II 3/2 mm für Damen verbindet einen 3-mm-Rumpfbereich mit dünnerem Material an bewegungsintensiven Zonen. Das Back-Zip-System erleichtert das Anziehen, während flexible Paddle-Zonen auf Surfen, SUP und andere aktive Wassersportarten ausgelegt sind. Ein 3/2-mm-Anzug ist besonders interessant, wenn ein Shorty zu wenig Abdeckung bietet, sehr dickes Neopren aber unnötig wäre.
Cressi Kaito 2 mm Damen – kurzer Wetsuit für Freiwasser und Pool
Der Cressi Kaito ist ein 2-mm-Shorty für Freiwasser, Schwimmbad und Apnoe-orientiertes Training. Die glatte Außenhaut soll den Wasserwiderstand gering halten, während die kurzen Ärmel und Beine viel Bewegungsfreiheit lassen. Das Modell passt besonders zu Schwimmerinnen, die etwas Wärme- und Hautschutz suchen, ohne den vollständigen Körper mit einem Fullsuit abzudecken.
Cressi Idra 2 mm Damen – ärmelloser Neopren-Schwimmanzug
Der Cressi Idra ist ein 2-mm-Neopren-Schwimmanzug mit hohem Beinausschnitt und freiem Schulterbereich. Dadurch bleibt die Armbewegung beim Schwimmen weitgehend ungehindert. Er ist eher als leichter Wärmeschutz für Training, Aqua-Fitness und warmes Freiwasser zu verstehen als als klassischer Tauch-Fullsuit. Gerade bei ärmellosen Schnitten muss der Brust- und Rückenbereich dicht und faltenarm sitzen.
Cressi Morea 3 mm Herren Schwarz/Gelb – sportlicher Fullsuit mit Flatlocknähten
Diese Morea-Variante kombiniert 3-mm-Neopren, körpernahen Schnitt und Flatlocknähte für warmes Wasser. Die langen Ärmel und Beine schützen mehr Hautfläche vor Sonne, Wind und leichtem Abrieb als ein Shorty. Die auffällige Farbkombination erleichtert zusätzlich die Sichtbarkeit. Vor dem Kauf sollte die Cressi-Größentabelle genau mit Brust-, Taillen-, Hüftumfang und Körpergröße abgeglichen werden.
Wetsuit-Bauarten: Welcher Schnitt passt zum Einsatz?
Fullsuit für mehr Abdeckung
Ein Fullsuit bedeckt Arme und Beine vollständig und bietet dadurch mehr thermische Isolation als kurze Varianten. Er eignet sich für kühlere Bedingungen und längere Aufenthalte im Wasser. Entscheidend ist, dass Schulter- und Kniebereiche genügend Beweglichkeit bieten und sich am Rücken oder unter den Armen keine großen Falten bilden.
Shorty und Springsuit für wärmeres Wasser
Kurze Arme oder Beine reduzieren die Wärmerückhaltung, erhöhen aber die Bewegungsfreiheit und können bei warmem Wasser angenehmer sein. Wichtig bleibt ein körpernaher Abschluss an Armen und Beinen, damit nicht unnötig viel Wasser durch den Anzug strömt.
Rashguard als leichte Ergänzung
Ein Rashguard ist deutlich dünner als ein Wetsuit und ersetzt keine nennenswerte Wärmeisolierung. Er kann die Haut vor Reibung und direkter Sonne schützen und wird je nach Sport allein oder unter einem Neoprenanzug getragen. Für kaltes Wasser ist er keine Alternative zu einem passend dimensionierten Wetsuit.
Passendes Zubehör findest Du auch in unserem Ratgeber zu Neoprenschuhen. Für den Einstieg über Strand und Ufer erklären wir außerdem bei den Schwimmschuhen, worauf es bei Sohle und Passform ankommt.
Wetsuit kaufen: wichtige Fragen vor der Auswahl
Wer sollte einen Wetsuit haben?
Wetsuits eignen sich für zahlreiche Sportarten im Wasser. Je nach Sportart sollte dein Anzug unterschiedliche Eigenschaften besitzen.
Surfst du in wärmeren Gewässern ist ein Rash Guard oder Lycra ausreichend. Für kältere Bereiche nutze einen Spring Suit.
Wie eng muss ein Wetsuit sein?
Achte darauf, dass dein Anzug an den Beinen, Armen und am Hals eng sitzt. Trotzdem solltest du noch gut atmen können und Bewegungsfreiheit haben. An den Schultern, Kniekehlen und Armen sollte dein Schwimmanzug niemals durchhängen.
Wo gibt es Wetsuits?
Du findest Wetsuits in der Sportabteilung auch im Einzelhandel. Sieh dich auch in Sportfachgeschäften und Online-Shops um. Besonders groß ist die Auswahl an Produkten bei Amazon. Doch auch bei Decathlon, Online-Surfshop, Planet-Sports, Surfdome, O’Neill und Wetsuitoutlet bekommst du viele Produkte.
Jeden Suit, den du bei uns findest, haben wir zu einem passenden Shop verlinkt. Möchtest du einen Artikel erwerbe, geht das somit ohne ein Suchen schnell und unkompliziert.
Welche Alternativen zu einem Wetsuit sind umweltfreundlich?
Neopren stellt ein synthetisches Material dar, welches der Umwelt schadet. Deshalb kannst du dich auch für einen Wetsuit aus einem nachhaltigen Material entscheiden. Es gibt Produkte, die zu einem großen Teil aus natürlichem Kautschuk gemacht sind.
Ist dir die Umwelt wichtig, sollte dein Anzug nachhaltig hergestellt sein. Es gibt somit Produkte, die komplett ohen Neopren erzeugt wurden.
Was wird unter einem Wetsuit getragen?
Du kannst deinen Wetsuit mit oder ohne zusätzliche Kleidung nutzen. Damen greifen häufig zu einem Bikini oder Badeanzug. Herren verwenden oft Badehosen.
Leihst du dir einen Suit aus, trage aus hygienischen Gründen Badesachen darunter.
Wie wird ein Wetsuit korrekt angezogen?
Es kann kompliziert sein aus einem Anzug zu gelangen. Deshalb haben wir dir eine Anleitung zusammengestellt, die du beim An- und Ausziehen beachten solltest.
- Ziehe die Anzughose hoch: Das Hochziehen sollte an jedem Bein einzeln und Stück für Stück erfolgen.
- Oberteil hochziehen: Sobald beide Beine mit dem Anzug überdeckt sind, ziehe diesen an der Hüfte hoch.
- Ärmel hochziehen: Ziehe den Anzug über die Hände und dann über deine Arme.
- Mach den Zipper zu: Dein Suit ist nun angezogen.
Basketballkörbe im Vergleich: Höhe, Standfuß und Board
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33recherchierte Produkte42Stunden investiert21recherchierte Studien166Kommentare gesammelt Ein Basketballkorb sollte zum vorhandenen Platz, zum Alter der Spieler und zur gewünschten Trainingsform passen. Für den Vergleich zählen vor allem Höhe, Standfestigkeit, Board, Ring, Material und Montage. Dieser Ratgeber ordnet diese Merkmale produktneutral ein und bindet konkrete Amazon-Angebote nur bei belastbar bestätigtem aktuellem Preis- und Verfügbarkeitsstatus ein. [su_shadow… ... weiterlesenWelcher Wetsuit passt zu deinem Einsatz?
Möchtest du einen Wetsuit kaufen, findest du drei Varianten an Suits. Diese stellen wir dir nachfolgend vor:
Die einzelne Arten an Suits stellen wir dir nachfolgend genauer vor.
Was sind Rash Guards/Rash Vests und Lycras und welche Vor- und Nachteile haben sie?
Diese Art an Wetsuit kommen in wärmeren Gewässern, ab einer Temperatur von 20 Grad, zum Einsatz. Unter dem Namen Rash Vest/Rash Guard findest du ein Oberteil aus Neopren. Als Lycra bezeichnest du ein ärmelloses Produkt.
Die Suits bieten dir einen Schutz vor UV-Strahlen und Verletzungen. Außerdem bleibt dein Oberkörper warm. Du kannst die Kleidung übrigens leicht an- und ausziehen. Zudem trocknen Suits aus Neopren zügig.
Vorteile
- Zügiges Trocknen
- Schützt deinen Oberkörper vor UV-Strahlung
- Einfaches Aus- und Anziehen
Nachteile
- Niedrige Wärmeisolation
- Ohne Schutz für den Rest des Körpers
Berücksichtige, dass diese Art der Kleidung lediglich den Oberkörper bedeckt. Außerdem ist die Wärmeisolation gering.
Was sind Spring Wetsuits und welche Vor- und Nachteile besitzen diese?
Spring Wetsuits sind Einteiler, welche halbe Beine und Arme besitzen. Diese sind zwischen drei und 0,5 Millimetern dick. Deshalb wird dein Körper beim Tragen der Kleidung vor Abschürfungen und anderen Verletzungen bewahrt. Außerdem bleibt dein Körper vor UV-Strahlen geschützt.
Vorteile
- Hohe Wärmeisolation
- Rutscht nicht
- Schützt dich vor Verletzungen
Nachteile
- An- und Ausziehen geht schwer
- Empfindliche Stellen am Körper ungeschützt
Denke daran, dass ein Spring Suit an den sensiblen Stellen keinen zusätzlichen Schutz bietet. Außerdem geht das Anziehen der Bekleidung schwer.
Was sind Steamer/Fullsuits und welche Vor- und Nachteile haben sie?
Steamer/Fullsuits sind Wetsuits aus Neopren, die lange Beine und Arme haben. Meist sind sie zwischen zwei und sechs Millimetern dick. Deshalb schützen sie dich ausgezeichnet vor UV-Strahlen und Kälte. In Fullsuits findest du Kopfhauben, welche dich noch besser vor Wind und Kälte schützen.
Vorteile
- Schützt dich vor Verletzungen
- Tolle Wärmeisolation
Nachteile
- Schwieriges An- und Ausziehen
Beim An- und Ausziehen eines Steamers benötigst du Geduld. Trotz integrierter Zipper ist ein Umziehen nicht leicht.
Die wichtigsten Kaufkriterien für Wetsuits
Wir erzählen dir nun mehr über die Kaufkriterien von Wetsuits. Dadurch wirst du deine Kaufentscheidung noch leichter treffen. Hier die bedeutendsten Kriterien im Überblick:
- Dicke des Materials
- Verschlussart
- Nahtart
- Passform und Größe
- Zubehör
Alle Details zu den Aspekten findest du nachfolgend von uns erklärt.
Dicke des Materials
Wie dick ein Wetsuit ist, ist besonders wichtig. Das liegt daran, dass die Dicke auch den Schutz vor UV-Strahlen und Kälte beeinflusst. Bei einem Anzug wird die Dicke meist in Millimeter angegeben. Meist ist das Kleidungsstück an den Beinen und Armen dünner als am Rest des Körpers.
Findest du Produkte mit einer Dicke von 7/5 Millimeter bedeutet dies, dass der Anzug an den Beinen fünf Millimeter und am restlichen Körper sieben Millimeter hat.
Bei der Wahl der Materialstärke ist die Temperatur des Wassers wichtig. Auch dein Kälteempfinden spielt eine Rolle. Als Grundregel gilt, dass ein dicker Anzug für kalte Gewässer ideal ist. Dünnere Suits kommen in weniger kalten Seen und Meeren zum Einsatz. In der nachfolgenden Tabelle erfährst du mehr über die Arten an Suits und die dafür geeigneten Wassertemperaturen.
Verschlussart
Es gibt unterschiedliche Arten an Reißverschlüssen für Wetsuits. Diese helfen dir dabei deine Kleidung leichter anzuziehen. Ein längerer Zipper ist ideal, wenn du dich zügiger an- oder ausziehen willst.
Es gibt drei verschiedene Varianten an Reißverschlüssen. Zu diesen zählen:
- Front Zipper: Dieser Reißverschluss sitzt auf der Vorderseite deines Outfits. Neben dem leichteren An- und Ausziehen sorgt der Zipper auch dafür, dass wenig Wasser in das Innere gelangt.
- Back Zipper: Diese Art des Reißverschlusses befindet sich auf der Rückseite deines Anzugs. Üblicherweise gibt es am Zipper ein Band. So kannst du den Verschluss selbst aufziehen.
- Chest Zipper: Ein solcher Reißverschluss liegt waagerecht im Brustbereich. Ziel des Zippers ist es das Wasser fernzuhalten und den Körper besser zu wärmen.
- No Zipper: Es gibt auch Wetsuits ohne Reißverschluss. Diese haben den Vorteil wenig Wasser in das Innere zu lassen. Dafür sind sie jedoch schwieriger auszuziehen.
Nahtart
Auf dem Markt gibt es Wetsuits mit Nähten in verschiedenen Stichtechniken. Vier von diesen Varianten haben sich durchgesetzt. Zu diesen gehören:
- Flatlock: Hier fallen die Nähte flexibel und stark aus. Das liegt daran, dass sie überlappen. In wärmeren Gewässern sind die luft- und wasserdurchlässigen Nähte ideal.
- Getapet: Auf der Innenseite der Naht gibt es kleine Bänder. Diese bieten viel Komfort, sind wasserabweisend und haltbar.
- Blindstitched und glued: Diese Variante hat verklebte Nähte, die dann vernäht wurden. Daher ist diese Art der Naht sehr wasserabweisend.
- Versiegelt: Wählst du eine solche Naht, ist diese mit einem Dichtungsmittel überzogen. So ist sie noch widerstandsfähiger gegenüber Wasser.
Passform und Größe
Ein Wetsuit kannst du in deiner normalen Kleidergröße wählen. Achte jedoch darauf, dass das Kleidungsstück eng anliegt. Trotzdem solltest du gut atmen können.
Je nach Hersteller fallen die Größen der Anzüge häufig anders aus. Deshalb kann es sinnvoll sein dein Kleidungsstück in verschiedenen Größen zu ordern. Probiere dann einfach aus, welcher Suit am besten passt.
Zubehör
In Abhängigkeit von dem Gebiet, in welchem du dich aufhältst, benötigst du zum Teil weitere Schutzausrüstung. In Verbindung mit einem Wetsuit profitierst du häufig von folgenden Dingen:
- Surfschuhe: Nutze sie, wenn du dich in der Nähe eines Riffs aufhältst. Deine Füße bleiben nicht ur geschützt, sondern auch warm.
- Handschuhe: Diese Utensilien schützen dich vor Verletzungen und auch Kälte. Bist du im Winter unterwegs, entscheide dich für die praktischen Helfer.
- Kopfhaube: Eine Haube schützt deinen Kopf vor Wasser und Wind. Zudem bist du vor UV-Strahlen geschützt.
Wetsuits im Wassersport richtig einordnen
Wie säubere ich einen Wetsuit?
Spätestens nachdem du deinen Wetsuit genutzt hast, solltest du dir Gedanken über dessen Reinigung machen. Eine Säuberung ist nicht nach jedem Wellen- oder Tauchgang sinnvoll. Sollte jedoch regelmäßig erfolgen.
Wusstest du, dass du deinen Suit nicht auswringen solltest?
Außerdem ist ein Trocknen in der Sonne schädlich für das Kleidungsstück. Manchmal kommt es dadurch zu Rissen und Brüchen.
Verwende bei der Reinigung einen speziellen Reiniger, welcher eine desinfizierende Wirkung hat. Außerdem sollte das Mittel die Flexibilität und Elastizität des Anzugs unterstützen.
Generell solltest du deinen Anzug manuell waschen. Nach der Säuberung drückst du das Kleidungsstück leicht aus. Zum Trocknen solltest du den Suit auf links drehen und an einem schattigen Ort lagern.
Neoprenstärke sinnvoll wählen
Die Materialstärke beeinflusst vor allem Wärmeleistung und Beweglichkeit. Dünneres Neopren fühlt sich flexibler an und passt gut zu wärmeren Bedingungen, während dickere Bereiche mehr Isolation bieten. Viele Anzüge kombinieren unterschiedliche Stärken, etwa mehr Material am Rumpf und dünnere Partien an Armen und Schultern. Dadurch lässt sich Wärme dort halten, wo sie besonders gebraucht wird, ohne die Beweglichkeit unnötig einzuschränken.
Eine allgemeingültige Temperaturgrenze gibt es nicht. Wind, Dauer im Wasser, Aktivitätsniveau und persönliche Kälteempfindlichkeit spielen ebenfalls eine Rolle. Orientiere Dich deshalb an den Temperaturtabellen des Herstellers und berücksichtige, ob Du beim Surfen längere Pausen auf dem Brett verbringst oder beim Schwimmen ständig in Bewegung bist.
Passform prüfen: eng, aber beweglich
Ein Wetsuit funktioniert am besten, wenn er körpernah sitzt. Große Falten an Rücken, Bauch, Achseln oder Kniekehlen deuten häufig auf zu viel Material hin. Gleichzeitig darf der Anzug weder die Atmung einschränken noch beim Heben der Arme stark an Schultern und Nacken ziehen. Probiere typische Bewegungen des späteren Sports aus: Arme über den Kopf, tiefe Kniebeuge, Ausfallschritt und Rotation des Oberkörpers.
Die Abschlüsse an Hals, Hand- und Fußgelenken sollten sauber anliegen, ohne schmerzhaft einzuschneiden. Ein zu großer Anzug lässt deutlich mehr Wasser zirkulieren und verliert dadurch Wärmeleistung. Ein zu kleiner Anzug kann dagegen Bewegungsfreiheit und Komfort reduzieren. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Konfektionsgröße, sondern die tatsächliche Passform am eigenen Körper.
Back-Zip, Chest-Zip und Front-Zip
Ein langer Rückenreißverschluss erleichtert häufig das An- und Ausziehen. Chest-Zip-Systeme besitzen eine kleinere Öffnung im Brustbereich und können den Anzug am Oberkörper kompakter halten, sind beim Einstieg aber oft etwas anspruchsvoller. Front-Zip-Varianten lassen sich je nach Schnitt bequem öffnen. Welche Lösung angenehmer ist, hängt von Beweglichkeit, Körperbau und Einsatzzweck ab.
Nähte und Verarbeitung
Nähte verbinden die einzelnen Neoprenpaneele und beeinflussen Komfort sowie Haltbarkeit. Flach verarbeitete Nähte können bei wärmeren Bedingungen angenehm sein, während geklebte und zusätzlich gesicherte Konstruktionen den Wasseraustausch stärker reduzieren können. Entscheidend ist eine saubere Verarbeitung ohne harte Kanten, lose Fäden oder Bereiche, die schon beim Anprobieren unangenehm scheuern.
Kontrolliere besonders stark beanspruchte Zonen an Schultern, Schritt, Knien und Reißverschluss. Verstärkungen an den Knien können beim Surfen, SUP oder Einstieg über steinigen Untergrund sinnvoll sein. Mehr Material bedeutet jedoch nicht automatisch mehr Qualität; wichtiger ist, dass die Verstärkung flexibel bleibt und Bewegungen nicht stört.
Wetsuit richtig an- und ausziehen
Neopren sollte nicht mit den Fingernägeln gezogen werden, weil punktuelle Belastungen die Oberfläche beschädigen können. Arbeite den Anzug Stück für Stück über Füße, Waden und Oberschenkel nach oben. Erst wenn der Schritt sauber sitzt, ziehst Du den Oberkörper und die Ärmel an. So entsteht weniger Zug an Schultern und Nähten.
Beim Ausziehen gilt das gleiche Prinzip in umgekehrter Reihenfolge. Rollen und schieben ist meist materialschonender als kräftiges Reißen. Wenn der Anzug sehr schwer auszuziehen ist, prüfe, ob die Größe wirklich passt und ob der gewählte Verschluss für Deine Beweglichkeit geeignet ist.
Pflege, Trocknung und Lagerung
Spüle den Wetsuit nach Salzwasser, Chlor oder längerer Nutzung mit klarem, kühlem Wasser aus. Anschließend sollte er vollständig trocknen, bevor er geschlossen verstaut wird. Direkte Heizungswärme und intensive Sonne können Material und Klebungen belasten. Ein schattiger, gut belüfteter Platz ist deshalb meist die bessere Wahl.
Zum Trocknen kann ein breiter Bügel oder eine dafür geeignete Aufhängung verwendet werden, damit sich das Material an den Schultern nicht stark verformt. Sehr schwere nasse Anzüge sollten nicht dauerhaft an einem dünnen Drahtbügel hängen. Vor längerer Lagerung müssen Reißverschluss, Klettflächen und Nähte sauber und trocken sein.
Wann sollte ein Wetsuit ersetzt werden?
Kleine Gebrauchsspuren sind nicht automatisch ein Grund für einen Austausch. Kritischer sind größere Risse, offene Nähte, stark ausgeleierte Hals- oder Armabschlüsse und ein deutlich nachlassender Sitz. Wenn der Anzug viel Wasser durchströmen lässt oder die Beweglichkeit durch verhärtetes Material leidet, ist ein neues Modell oft sinnvoller als weitere Reparaturen.
FAQ zu Wetsuits
Wie eng muss ein Wetsuit sitzen?Ein Wetsuit sollte körpernah sitzen und möglichst wenige große Falten bilden. Er darf die Atmung und typische Bewegungen des Sports aber nicht einschränken oder schmerzhaft am Hals, an Schultern oder Gelenken ziehen.
Welche Neoprenstärke ist richtig?Das hängt von Wassertemperatur, Einsatzdauer, Aktivität und persönlicher Kälteempfindlichkeit ab. Orientiere Dich an den Temperaturangaben des Herstellers und berücksichtige, ob Du ständig in Bewegung bist oder längere Pausen im Wasser hast.
Was trägt man unter einem Wetsuit?Viele tragen nur Badebekleidung oder einen dünnen Rashguard darunter. Wichtig ist, dass zusätzliche Kleidung keine Falten bildet und nicht scheuert. Bei sehr kalten Bedingungen können passende Neopren-Accessoires wichtiger sein als zusätzliche normale Kleidung.
Kann ein Wetsuit zu groß sein?Ja. Wenn große Falten entstehen oder viel Wasser durch den Anzug strömt, kann die Wärmeleistung deutlich sinken. Ein zu großer Wetsuit kann außerdem beim Schwimmen oder Paddeln verrutschen.
Wie reinigt man einen Wetsuit?Nach dem Einsatz mit klarem, kühlem Wasser ausspülen und vollständig trocknen lassen. Aggressive Reiniger, sehr heißes Wasser und direkte Heizungswärme sollten vermieden werden, sofern der Hersteller nichts anderes vorgibt.
Wie trocknet und lagert man einen Wetsuit?Am besten an einem schattigen, gut belüfteten Ort trocknen. Ein breiter Bügel oder eine geeignete Aufhängung verhindert starke Druckpunkte. Vor längerer Lagerung sollte der Anzug komplett trocken sein.
Was ist der Unterschied zwischen Fullsuit und Shorty?Ein Fullsuit bedeckt Arme und Beine vollständig und bietet mehr Wärmeleistung. Ein Shorty hat kürzere Ärmel oder Beine und ist für wärmere Bedingungen sowie viel Bewegungsfreiheit gedacht.
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