Werden Sie nicht schlank – seien Sie es einfach!

Von Vitalerstoffwechsel @IrisHeumann

Wie viele Ihrer Diäten waren bisher erfolglos? Haben Sie nicht durchgehalten, oder konnten Sie das neue Gewicht nicht halten? Heute möchte ich Sie dazu einladen, Diäten, Kalorien und Jojo-Effekt einfach mal zu vergessen. Ebenso sämtliche Empfehlungen, „Hammer-Diäten“ oder „Super-Schlank-Pillen“. Lernen Sie das Schlank-Sein von denen, die es offenbar bereits können, den Schlanken. Ich meine hier tatsächlich schlanke Menschen, nicht jene dürren „size zero“ Menschen, die uns aus der Werbung entgegen lächeln.

Schlank – eine Frage der Definition

Hier geht es schon los. Wie definieren Sie „schlank“? Lassen Sie es uns gemeinsam versuchen: Schlank ist eine ebenmäßige Figur, bei der der Körper eher lang als breit wirkt. Weiterhin ist schlank ein Mensch, der nicht übermäßige Wölbungen oder Einschnürungen in seiner Silhouette aufweist, einverstanden? Und schon können Sie Ihr „Ich-bin-viel-zu-schwer-Gefühl“ um ein paar Kilos korrigieren, denn vielleicht müssen ja gar nicht zehn Kilo runter, sondern fünf oder sechs reichen schon.

Eine der schönsten Frauen der Welt, Marilyn Monroe trug Kleidergröße 40, dennoch würde wahrscheinlich niemand auf die Idee kommen, ihr eine Diät verordnen zu wollen. Sie war schlank. Moment, lassen Sie uns ein kleines Wortspiel veranstalten: Wie wäre es, wenn wir „schlank“ austauschen gegen „ebenmäßig“? Klingt viel schöner, oder? Ist es auch.

Denken Sie nur an heutige Schönheits-Ikonen wie etwa Kate Moss. Sie ist wirklich extrem schlank, geradezu ausgemergelt, von ebenmäßig kann aber kaum die Rede sein. Die Worte „schlank“ und „schön“ werden überdurchschnittlich oft in einem Satz genannt. „Ebenmäßig“ wäre das Konzentrat dieser Attribute.

„Spieglein, Spieglein an der Wand…“ – warum Sie Ihre Diät selber zum Scheitern bringen

Und hier ist es wieder, das liebe Unterbewusstsein! Geben Sie Ihrem doch mal einen Namen, dann kommuniziert sichs leichter. Was hat das mit dem Spiegel und Diäten zu tun? Nun, beim Blick in den Spiegel SAGEN Sie, was Ihnen alles an Ihnen nicht gefällt. Doch SEHEN können Sie auch, was Ihnen gefällt.

Da waren die sehr fülligen Oberschenkel zum Beispiel. Die dürften ja schon gehen. Aber sehen Sie nur den unfassbar eleganten Schwung Ihrer Taille, vielleicht gerade weil Ihre Hüften fraulich-rund sind! Schönheit ist erstrebenswert, Schönheit wird gesehen. Was Sie sagen, versteht Ihr Unterbewusstsein nicht. Da Sie schön sein wollen und Ihr Unterbewusstsein liebgehabt werden will, wird es also die diätetische Kampfansage an die Schenkel sabotieren, damit die wundervolle Taille erhalten bleibt!

Wenn die Körperkontur nicht passt, ist Diät sicher ein Mittel. Doch wie wäre es mit Straffung? Das erreichen Sie mit Gymnastik. Ihre Körperkontur hat in erster Linie mit der Muskulatur zu tun. Sicher haben Sie durchaus schon mal Menschen gesehen, die auf 1,80m gerade mal 60 kg wiegen und trotzdem irgendwie unförmig aussehen.

Den umgekehrten Effekt gibt es auch, nämlich Menschen, die laut BMI mal locker fünf Kilo weniger wiegen dürften, aber straff und elegant wie eine junge Weide daher kommen. Geht es Ihnen also um Figurpflege, sollten sanfte Gewebsmassagen und regelmäßige Gymnastik, bei der Sie durch den Muskelaufbau natürlich auch Fett los werden und entschlacken, das erste Mittel der Wahl sein. Keine Diät, keine Diät-Sabotage! Das Verbessern der Silhouette mit Sport dauert übrigens auch nicht länger, als eine richtig geplante Diät.

Essen Sie gerne!

Das ist der sicherste Weg, die Figur unter Kontrolle zu bringen. Gerne essen heißt, das Essen bewusst genießen. Genau das essen, was Sie wirklich nährt und nicht nur füllt. Gerne essen heißt NICHT, das ganze exzessiv zu betreiben. Logisch, oder? Etwas, das Sie mögen, müssen Sie ja nun nicht „vernichten“.

Schlankheit und Sinnlichkeit sind eng miteinander verknüpft. Ich meine damit nicht das Äußere, sondern die Einstellung. Wenn Sie lernen, dass Essen nicht nur den Magen füllt sondern ein sinnlicher Genuss ist, werden die Mengen automatisch weniger. Erlauben Sie sich, zufrieden zu werden. So werden Sie auch satt. In jeder Hinsicht. Und die Zeiten sind vorbei in denen Sie essen und essen mussten in der Hoffnung, dass die Zufriedenheit vor den Magenschmerzen kommt (hat meist nicht funktioniert).

Alles abgekupfert

Und jetzt, meine lieben Leserinnen und Leser, muss ich Ihnen ein Geständnis machen: Alles, was Sie hier gelesen haben, stammt gar nicht von mir. Vielmehr sind es die Gewohnheiten unzähliger schlanker und schöner Menschen weltweit. Sie erfreuen ihre Körper mit Bewegung und sanften Herausforderungen, nähren ihn liebevoll und gestatten auch der Seele, die darin wohnt an den Erlebnissen Teil zu haben.

Sie gönnen ihren Körpern Ruhe und Entspannung, pflegen und verwöhnen Haut und Sinne. Mangel ist ihnen fremd, denn in geregelter Weise erhalten sie alles, was sie brauchen. Ihre Körper antworten mit Schlankheit und Gesundheit, Energie und jener Ausstrahlung, die man Schönheit nennt.

Wenn jene Menschen es schaffen, mit dieser Methode ein Leben lang schlank, gesund und schön zu sein, kann man sie sicher als bewährt betrachten. Wie wäre es also, wenn wir von den Schlanken lernten und ihre Lebensweise nachahmten? Es sollte für uns zu einem sehr ähnlichen Ergebnis führen, meinen Sie nicht?

Bildquelle: © Stuart Miles via FreeDigitalPhotos.net