Wenn nicht Wandern, wann dann? Das lief im Oktober 2019.

Bestzeit pulverisiert und ein neues Marathonzeitfenster aufgestoßen! So endete mein September mit einem richtig tollen Berlin-Marathon. Daher bestand die Hauptaufgabe im Oktober erst einmal darin, mich trotz dieses Hochgefühls einzubremsen und maximal schnell zu regenerieren für den Chicago-Marathon. Mit nur 2 Wochen Pause, war das Timing ziemlich knapp angesetzt – aber machbar.
Ich hatte schon oft den Fehler gemacht, nach intensiven Wettkämpfen zu schnell weiterzutrainieren. Grundätzlich hat das muskulär auch gut funktioniert, aber das die Reserven eben doch noch angegriffen und vor allem das Immunsystem geschwächt ist, zeigte sich dann meist wenige Tage später in einer Erkältung, die sich dann auch meist lange nicht loswerden ließ. Das wollte ich unbedingt vermeiden, denn ein Nicht-Start bei einem internationalen Rennen, ist echt herzzerreißend.

Wenn nicht Wandern, wann dann? Das lief im Oktober 2019.

Also lief ich in den zwei Wochen nach Berlin wirklich nur vier mal und bin auf nicht einmal 40 Laufkilometer gekommen. Vergleichen mit der restlichen Saison, ein absoluter Stillstand. Aber es war wichtig, auch wenn das Verlangen groß war, nur noch schnell hier ein bisschen und da ein bisschen mitzulaufen – die Gelegenheiten in Berlin und Potsdam sind ja vielfältig gegeben.

Wenn nicht Wandern, wann dann? Das lief im Oktober 2019.

Und so schaffte ich es dann tatsächlich, gesund und munter in den Flieger nach Chicago zu steigen und zudem mit halbwegs frischen Beinen. Chicago hat mich dann ziemlich überrascht. Gerade am zweiten Sightseeing-Tag zeigte sich die Stadt in der milden Herbstsonne von ihrer ganzen Schönheit. Und dann ging es auch schon hinein in den Marathonwahnsinn. Marathonmesse, International 5k am Samstag und dann der große Tag am Sonntag.

Wenn nicht Wandern, wann dann? Das lief im Oktober 2019.

Nach dem Berlin-Marathon hatte ich ja meine neue Bestzeit ja schon sicher und konnte also dieses neue “nach oben offene” Zeitfenster noch einmal risikofrei antesten, um etwas genauer hineinzufühlen, welche Zeiten ich denn vielleicht doch noch aus mir herauskitzeln kann. Denn das Wichtigste war mir das Finish und die Medaille – und eben die gute Form aus Berlin für einen Test zu nutzen, als Richtungsweiser für 2020.
Und die Strategie ging auf und ich konnte in Chicago meine Berliner Bestzeit gleich nochmal verbessern und meiner 2019er-Saison das nächste Sahnehäubchen verpassen. Wie es mir ganz genau erging in Chicago, steht aber wie immer auch wieder in meinem ausführlichen Bericht zum Chicago-Marathon.

Zurück in Potsdam wendete ich die neue Wettkampfruhe gleich noch einmal intensiver an. Denn wie sich gezeigt hatte, bringt das weitgehende Ruhen deutlich mehr, als Belastungen, selbst wenn es nur kurze, lockere Läufe sind.

Wenn nicht Wandern, wann dann? Das lief im Oktober 2019.

In dickem, fetten rot war dann der 22. Oktober in meinem Kalender angestrichen. Der Tag, an dem ich mein eigenes Peloton Bike bekommen würde. Selten hat mich ein Trainingskonzept so gepackt, wie das von Peloton und habe ich mich riesig gefreut, daß ich meinen Überwinterungs-Fitnessplan nun mit Peloton bestreiten kann. Wie dieses neue Fitnesskonzept für Zuhause funktioniert, habe ich übrigens auch schon in meinem Peloton Erfahrungsbericht erklärt. Und wenn Ihr auch bei Peloton trainiert, dann findet Ihr mich dort als “Daniel_Germany” – folgt mir doch gern und holt Euch ein High5 von mir!

Wenn nicht Wandern, wann dann? Das lief im Oktober 2019.

Statt zu laufen wurde also erstmal ordentlich auf dem Bike gestrampelt, bevor ich dann in meinen E-Mails über eine alte Frühjahrsidee stieß. Der Mammutmarsch! Einen Ultramarathon hatte ich in diesem Jahr ja schon ausprobiert, Marathon ist ja inzwischen meine Hauptdistanz – aber wie fühlt sich das an, wenn man eine lange Strecke geht?
Also habe ich mich recht spotan entschlossen, mit auf die Strecke des Mammutmarsch Berlin zu wagen, und beim Little Mammut 55km am Müggelsee zu wandern.
Und was soll ich sagen. Es war ein herrlicher Herbsttag in einer bezaubernden Naturkulisse und wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, daß man nicht rennt, sondern nur geht, dann macht das richtig Spaß. Vielleicht packe ich mir ja doch noch eine größere Wanderung in meinen Laufkalender für 2020!
Was auf jeden Fall schon fest draufsteht, sind die 120km beim neuen VeloCity Radrennen in Berlin.
Passend dazu habe ich im Oktober auch schon ein paar Tipps zum Langdistanztraining im Radsport aufgeschrieben. Ich bin gespannt, in welcher Form ich aus der Winterpause komme!
Ich bin also insgesamt im Oktober nur knapp 150km gelaufen und 100km Rad gefahren, und hatte dadurch Zeit, mal wieder über den Tellerrand zu blicken. So habe ich mir beispielsweise mal angesehen, ob es beim Kicken immer gleich die teure Ausrüstung sein muss, oder ob man auch mit Decathlon Fußballschuhen von Kipsta gut Tore machen kann.

Wenn nicht Wandern, wann dann? Das lief im Oktober 2019.

Und ein kleines, neues Foltergerät unterstützt mich jetzt bei der Regeneration. Ganz wunderbar lassen sich mit dem TMX Trigger Triggerpunkte behandeln und damit eine perfekte Ergänzung zur Blackroll.
Als kleinen Service für die jetzt eingeläutete Saison mit dem anspruchsvolleren Wetter, habe ich mir auch einmal die Besten Wetterapps für Outdoorsportler angesehen.
Ansonsten versuche ich jetzt ein wenig herunterzuschalten und meinem Körper etwas mehr Ruhe zu gönnen, nach der langen Saison. Mehr als 2.300 Kilometer stecken schon allein läuferisch in den Beinen und im nächsten Jahr soll es wieder frisch und gesund weitergehen!
Ein paar Kleinigkeiten werde ich bestimmt noch mitnehmen, aber zumindest intensive Marathons oder Bergläufe stehen erstmal auf der Blockliste bis zum Frühling. Vielleicht sehen wir uns ja trotzdem mal irgendwo auf der Laufstrecke!

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Hier findest Du übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom Mai, Juni, Juli, August und September.


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