Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!


Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Quelle: Helmut Mühlbacher


„Kinder erfinden Deine Welt für Dich neu.“
Susan Sarandon

Ihr Lieben,heute möchte ich Euch eine Geschichte von Janet S. Meyererzählen:
„Meine Tochter, meine Lehrerin“„Kinder lehren uns jeden Tag etwas.
Als Mutter habe ich gelernt, darauf gefasst zu sein.

 
Doch manchmal überrascht mich das Ausmaß dessen, was meine Tochter mich lehrt.Als Marissa sechs Monate alt war, schien es, als schaue sie fortwährend nach oben.
Als ich zusammen mit ihr in die Höhe blickte, lernte ich den Zauber von an Bäumen tanzenden Blättern und die Ehrfurcht gebietende Größe eines Düsenflugzeugs kennen.

Mit acht Monaten schaute sie ständig nach unten.
Ich lernte, dass jeder Stein anders ist, dass Sprünge im Bürgersteigbelag komplizierte Muster bilden und Grashalme in unzähligen Grünschattierungen vorkommen.

Dann wurde sie elf Monate alt und begann „Ui!“ zu sagen.
Sie bedachte und benannte mit dieser famosen Äußerung alles für sie Neue und Wunderbare, wie etwa die Kollektion von Spielsachen, die sie in der Kinderarztpraxis erspähte, oder das Sich-Zusammenballen von Wolken vor einem Gewitter.

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Eine meiner Clametis


Mit einem geflüsterten „Oh,ui!“ benannte sie Dinge, die sie wirklich beeindruckten, etwa eine frische Brise auf ihrem Gesicht oder ein Schwarm schreiender Gänse über ihr.
Und dann gab es noch die höchste Variante von „Ui“.
Hier wurde die Äußerung geräuschlos mit den Lippen geformt und das kam exklusiv nur angesichts wirklich Ehrfurcht gebietender Ereignisse infrage. Zu diesen zählten der Sonnenuntergang an einem See nach einem herrlichen Tag und ein Feuerwerk am Sommerhimmel.

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Quelle: Helmut Mühlbacher


Sie hat mir viele Möglichkeiten beigebracht, „Ich habe Dich lieb“ zu sagen.
Sie sagte es unmissverständlich eines Morgens, als sie vierzehn Monate alt war.
Wir schmusten miteinander. Sie vergrub ihren Kopf an meiner Schulter und sagte mit einem Seufzer der Zufriedenheit: „Glücklich“.

An einem anderen Tag zeigte sie in ihrer Fantasiephase auf ein wunderschönes Model auf dem Titelblatt einer Modezeitschrift und fragte: „Bist Du das, Mami?Inzwischen ist sie drei Jahre alt und erst kürzlich kam sie in die Küche, während ich nach dem Abendessen aufräumte, und sagte: „Kann ich was helfen?
Kurz danach legte sie ihre Hand auf meinen Arm und sagte:
Mami, wenn Du ein Kind wärst, wären wir Freundinnen.

In Momenten wie diesem kann ich einfach nur sagen: „Oh, ui!“ 

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

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„Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!
Alexander Rykow

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

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Ihr Lieben,
als mein älterer Sohn 12 Jahre alt war, da fand ich eines Morgens auf meinem Schreibtisch die folgende Nachricht von ihm vor. Er hatte Ferien und wollte ein wenig aufschlafen und er wusste, dass ich früh aus dem Hause musste.Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!
Kinder haben eine wunderbare Art und Weise, uns mitzuteilen, dass sie uns lieben.
Aber es gibt viele Erwachsene, die nur dann ihren Kindern zuhören, wenn diese direkt sagen: „Ich habe Dich lieb!“

Aber sehr häufig drücken sich unsere Kinder anders aus, z. B. wie das kleine Mädchen in unserer heutigen Geschichte. „Ich bin so glücklich“ – das ist ein wundervoller Liebesbeweis, denn der Satz zeigt doch, wie sehr sich unser Kind wohlfühlt.
Als ich einmal eine sehr gefährliche Bergtour auf die Zugspitze mit meinem älteren Sohn unternahm und wir in einen Schneesturm gerieten, stellte ich fest, dass mein Sohn ganz ruhig blieb. Als ich ihn hinterher fragte, warum er keine Angst gehabt habe, entgegnete er mir: „Du warst doch bei mir!

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Die Zugspitze
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Aber es sind nicht nur die Worte unserer Kinder, auf die wir hören sollten,
ebenso wichtig ist es, sich zeitweilig von unseren Kindern leiten zu lassen.

Von meinen Kindern lernte ich, wie sehr es eine neue Weltsicht ermöglicht und wie spannend es sein kann, wenn man sich im Sommer auf einer grünen Wiese unter einen Baum auf den Rücken legt. Da hört man plötzlich Grillen zirpen, da schaukeln Schmetterlinge dicht über der eigenen Nase vorüber, da huscht eine kleine Haselmaus plötzlich über die eigenen Beine, da kitzeln einen Grashalme im Rücken.

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Quelle: Karin Heringshausen

Wie oft habe ich mit meinen Jungs im Sommer auf einer Wiese auf dem Rücken gelegen und in die Wolken geschaut. Wenn man diese Perspektive einnimmt, dann stellt man plötzlich fest, wie viele unterschiedliche Wolkenformen es gibt, die mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs sind.

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Sieht doch von links nach recht fast wie ein Schneemann aus - oder?

Oft hatten die Wolken in unserer Fantasie Gesichter von Menschen und wir haben viel darüber gelacht. Häufig haben wir darüber manchmal sogar die Zeit vergessen und kamen erst spät wieder nach Hause.
So manches Mal haben meine Söhne und ich im Sommer eine große Portion Eis mit Schlagsahne in eine Schale getan und uns dann gegenseitig mit Löffeln gefüttert. In solchen Augenblicken war das Glück greifbar.

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

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Ein anderes Mal überredeten mich meine Söhne, mit ihnen in einem nahen Wald zu zelten. Wenn es dann dunkel wurde und wir alle drei auf dem Bauch lagen und die Köpfe aus dem Zelt streckten, dann  hörten wir Geräusche im Wald, die wir noch nie zuvor vernommen hatten und uns leuchtete manches Augenpaar eines Fuchses, eines Rehes oder dergleichen an. In solchen Augenblicken kuschelten sich meine Söhne eng an mich und wir waren eine glückliche Einheit.
Dieses unmittelbare Glück mit Kindern erlebe ich zurzeit gerade wieder mit Nachbarskindern.
 
Vorgestern Nachmittag musste ich für eine Stunde auf meinen Strandkorb in meinem Garten verzichten, denn in meinem Strandkorb saßen schon drei Nachbarskinder (6 Jahre alt und 2 mal 4 Jahre alt), die mir freudestrahlend erklärten: „Du kannst jetzt nicht in den Strandkorb! Wir haben uns darin breitgemacht!“

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Mein Strandkorb
Ein Foto aus dem letzten Herbst

Das sind Augenblicke, da möchte ich die Zeit anhalten. Das ist das pure Glück.
Manchmal nehmen die Nachbarskinder mich auch an der Hand und machen mich in meinem eigenen Garten auf manches aufmerksam, das ich so noch nicht wahrgenommen hatte. 

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Werners Futterecke im Garten für die Vögel


Kleine bunte Käfer und blühendes Unkraut haben es ihnen besonders angetan. Sie beurteilen Schönheit noch nicht danach, ob etwas „Rose“ heißt, sondern einfach danach, ob es ihnen gefällt. Und wenn sie unter meinen Kieselsteinen einen Stein finden, der in der Sonne glitzert, dann bedeutet der ihnen mehr als jedes Goldstück.

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,
wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich an jeden von Euch ein Paket verschicken, ein Paket mit glücklichen Augenblicken, ein Paket angefüllt mit Freude, Zuversicht und Hoffnung.
Vor allem hoffe ich, dass unsere Natur nicht noch mehr aus den Fugen gerät.
Es ist doch irgendwie kaum zu verstehen, dass in vielen Teilen Deutschlands Menschen vor dem Wasser fliehen müssen, während ich hier in meinem Garten meine Blumen gießen muss, weil die Blumen nach Wasser lechzen.

Ich schicke jedem Einzelnen von Euch meine guten Gedanken zu und wünsche Euch, dass Ihr niemals den Mut verliert und dass ihr dann wieder die innere Ruhe findet, um inne zu halten, denn nur dann kann Euch das Glück begegnen, sei es auf einer Gartenbank, liegend auf dem Rücken im Gras oder an der Hand eines Kindes.
Euer fröhlicher Werner 

Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt Ihr nicht glücklich werden!

Quelle: Karin Heringshausen



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