Wenn der JGA außer Kontrolle gerät …

Hach ja, …. die Hochzeit. Das größte Fest, welches zwei Liebende feiern können. Sie vereinen sich auf den Rest ihres Lebens. Und vor der großen Hochzeit ist es mittlerweile Tradition, dass sowohl der Mann als auch die Frau einen Junggesellenabschied begehen. Sie feiern ihren letzten Abend in Freiheit und lassen nochmal so richtig die Sau raus bevor der Ernst des Lebens beginnt.

Aber was ist, wenn der Partner die Möglichkeiten dieses letzten Abends in Freiheit zu Ernst nimmt und fremdgeht? Zählt ein Ausrutscher zum Junggesellenabschied überhaupt? Oder ist zu diesem Abend alles erlaubt, quasi ein Freibrief?

Bei meiner Recherche in wirklich vielen Foren habe ich gesehen, dass dieser Worst Case scheinbar tatsächlich schon oft vorgekommen ist. Vom harmlosen Flirten mit Vertretern des anderen Geschlechts bis hin zum raus schleichen am frühen Morgen des nächsten Tages. Dabei denkt man doch, dass solche Eskapaden nur in dem Film Hangover passieren.

Dabei ist es immer die Frage, wie der Partner so etwas aufnimmt. Der Eine rastet schon völlig aus, nachdem raus kam, dass die Braut anderen Männern aufgrund eines Spiels an den Po fassen musste, obwohl dies inmitten von Leuten geschah. Schlimm? Sicherlich nicht schön, aber bei einem Junggesellinnenabschied muss man so einige Scherze der Freundinnen mitmachen und da finde ich so etwas noch harmlos. Eine Andere findet es vielleicht auch völlig in Ordnung, wenn der Zukünftige zum Junggesellenabschied ein paar Knutscher verteilt … mit oder ohne Zunge? Für manche Frau gibt es da feste Grenzen. Aber was machen wir denn nun, wenn es tatsächlich passiert ist und der Partner seinen letzten Abend zu sehr ausgekostet hat?

Ruhe bewahren

Ist es denn wirklich so? Woher weiß man es? Was ist genau geschehen? Es ist schon vorgekommen, dass sich ein Freund (kein sehr guter scheinbar) einen Spaß erlaubt hat und der Braut erzählt hat, dass sich der Verlobte mit der Stripperin auch privat vergnügt hat. Stimmt das wirklich oder war derjenige nur eifersüchtig, weil er selbst nicht ran durfte? Bevor man eine große Szene macht, sollte man immer erst Fakten sammeln und vor allem nicht gleich vom schlimmsten Fall ausgehen.

Kommunizieren

Es gibt viele Frauen, die zu Dramas neigen und den Koffer (der eigentlich für die Flitterwochen gepackt wurde) dafür nutzen, um den Bräutigam vorm Altar stehen zu lassen und abzuhauen. Aber davor sollte man doch mal mit seinem Partner gesprochen haben. Hat man einen Verdacht auf Fremdgehen, sollte dieser auch angesprochen werden. Aber bitte, liebe Damen, in einem ruhigen Ton! Die Wahrscheinlichkeit, dass nur eine große Verwechslung oder einige Missverständnisse vorliegen, ist hier enorm. Sollte der Partner jedoch selbst ein Geständnis ablegen, brauch man wohl nicht lang nachgrübeln. In dem Fall kann auch niemand raten, was zutun ist. Verlassen? Als einmalige Sache abhaken? Fakt ist, wenn das Vertrauen zum Partner weg ist, wird die Hochzeit wohl nicht die Schönste. Dann hilft es vielleicht tatsächlich, eine kurze Pause einzulegen und in Ruhe über alles nachzudenken. Warum hat der Partner das getan? Wie viel ist genau passiert? Zeigt er Reue? Kann man einen Ausrutscher verzeihen? Diese Fragen kann man sich leider nur selbst beantworten. Dies ist und bleibt hoffentlich jedoch ein absoluter Ausnahmefall.

 

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