Weltwundern: Farbenblind. Warum die Verwendung von Emojis echt kompliziert ist.

Über was ich so nachdenke, wenn ich keine Lust auf meine Bachelorarbeit habe und daher ganz dringend meine Handy-Updates aktualisieren muss.
Weltwundern: Farbenblind. Warum die Verwendung von Emojis echt kompliziert ist.
 Ich habe gerade mein Iphone-Update installiert. Jetzt, nachdem es mich wochenlang mehrmals täglich daran erinnert hat. Noch schneller und noch besser wäre es damit. Und mehr Emojis gäbe es auch. Das Emoji-Argument hat mich irgendwie überzeugt und wie ein Paniniheftchen-Sammler ich wollte unbedingt alle neuen grinsenden Gesichter haben. Im Endefekt ist durch das Update nichts schneller geworden. Es wurde alles nur noch runder und noch bunter. Aber das kennt man ja von Apple. Außerdem soll es um etwas ganz anderes gehen. Nämlich um die politische Korrektheit von Smileys. Seit ich bei Whatsapp aus 6 Teint-Varianten auswählen kann, bin ich absolut verunsichert. Noch vor einer halben Stunde habe ich um meine Zustimmung zu signalisieren einen "Daumen hoch" verschickt. Den einen. Den einzigen. 
Doch nun sitze ich bereits 5 Minuten lang da, starre auf das leuchtende Display und versuche zu erörtern, welche Durchschnittshautfarbe wohl die Mitglieder der Whatsappgruppe haben, an die ich gerade meinen Zustimmungsdaumen verschicken wollte. 
Ist das überhaupt die richtige Strategie? Verlangt Apple von mir vielleicht sogar für jedes Mitglied einer Whatsappgruppe einen persönlichen Daumen mit möglichst wenig Diskriminierungspotenzial auszuwählen? Doch wenn es schon um Anti-Diskriminierung geht: Warum gibt es keine Daumen mit lackiertem Nagel, damit klar ist, dass das ein Frauendaumen ist? Und am allerwichtigsten: Welchen Daumen soll ich für den einen Kommillitonen aussuchen, der an den Spätfolgen der Kinderlähmung leidet? Einen gekrümmten vielleicht? 
Wo bei der Daumenfrage noch Klärungsbedarf herrscht, hat sich die Familiensituation eindeutig - und ganz gegen den Willen der CDU - vom traditionellen Modell abgewandt. Appel hat fünfzehn (!) Eltern-Kind-Konstellationen illustriert, wovon zehn ein gleichgeschlechtliches Elternpaar abbilden. An dieser Stelle möchte ich kurz betonen, dass ich trotz Weltwundern uneingeschränkt für eine Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Ehe bin.
Doch mit allem Verständnis für die Angst, jemanden zu benachteiligen, zu übergehen oder auszugrenzen: Den Nikolaus jetzt auch mit dunkler Hautfarbe anzubieten, erhöht die Weihnachtsvorfreude für nordafrikanische Muslime wohl wirklich nur geringfügig.
Ich habe jedenfalls beschlossen, ab jetzt alle Emojis mit einem Blauwal zu ersetzen. Da muss ich mir nicht den Kopf zerbrechen, denn der ist immer einfach nur blau und fett. Mal schauen, wie lange noch.Vielleicht gibt es ihn ja auch bald in einer schlankeren Version.
Einen gemütlichen letzten November-Mittwoch wünsche ich dir,Weltwundern: Farbenblind. Warum die Verwendung von Emojis echt kompliziert ist.

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