Weitwinkel vs. Fisheye

Wenn man mehr ins Bild aufnehmen möchte, stellt sich oft die Frage
ein Fisheye oder ein Weitwinkelobjektiv anzuschaffen.
In der Regel gilt: Je kleiner die Brennweite, desto besser.
Weitwinkel ist jedoch nicht gleich Weitwinkel.
Dabei sind die Objektive in mehrere Klassen eingeteilt.
In der ersten Klasse finden sich besonders verzeichnungsarme
Objektive. Die Verzeichnung beschränkt sich bei diesen 
auf den Randbereich.
In der zweiten Klasse finden sich Objektive, welche eine starke
tonnenförmige Verzeichnung aufweisen.
Diese Objektive sind auch unter dem Namen „Fisheye“ bekannt.
Die Fotografien sind durch eine charakteristische Verzeichnung bestimmt,
welche gut als Stilelement eingesetzt werden kann.
Viele diese Objektive bieten einen Sichtwinkel von 180 Grad.
Eine dritte Variante bilden die vollformatigen Fisheye-Objektive.
Deren Optiken erzeugen ein größeres Bild und nutzen dabei den gesamten
Sensorbereich der Kamera aus.

Fisheye Objektive werden oft für Innenaufnahmen und Kreativeffekte genutzt.
Superweitwinkelobjektive, welche verzeichnungsarm sind, werden oft für
Landschaftsfotografie, Astrofotografie oder Gruppenfotos verwendet.

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