Weihnachtsbaumfinder(-text)

"Vor einigen Jahren verbrachte sie mit einer Gruppe ein Adventswochenende. Und dabei wurde ihnen der Gedanke wichtig, daß Gott sich in einem Kind klein macht, um zu uns Menschen zu kommen, so wie wir sind, mit all unseren Fehlern, mit all dem was an uns schief und krumm ist!„Ja“, sagte da plötzlich eine Teilnehmerin nachdenklich, „Gott kommt zu uns in unsere Unvollkommenheit und was machen wir? Wir suchen den perfekten Weihnachtsbaum! Und was ist mit den Bäumen, die ein bisschen schief sind oder ein wenig ungleichmäßig? Oder denen ein Ast fehlt? Dürfen die denn nie Weihnachtsbaum sein!“Kurz und gut, so erzählt Andrea Schwarz weiter, wir erklärten uns solidarisch mit all den Weihnachtsbäumen, die keiner wollte und wir vereinbarten, in diesem Jahr einen Baum mit „ Macke“ zu kaufen.Entschlossen ging ich einige Tage später zu einem Christbaummarkt und suchte mir bewußt eine Tanne aus, bei der ein Ast fehlte. Seit dieser Zeit habe ich jedes Jahr einen Weihnachtsbaum „mit Macke“. Mal ist er ein bisschen krumm, mal fehlt ein Ast, oder er hat zwei Spitzen. Genau das macht mir den Baum sympathisch. Einen perfekten Baum kann schließlich jeder haben. Aber diese perfekten Bäume finde ich inzwischen genauso langweilig wie perfekte Menschen! Ja, gerade an Weihnachten hören wir doch die große Botschaft, daß wir nicht perfekt sein müssen. Gott wird als kleines Kind in einem schäbigen Viehstall geboren. Das ist doch alles andere als perfekt! Er holt uns dort ab, wo wir stehen. Und er möchte uns zeigen, daß wir das Schäbige, das Unvollkommene in unserem Leben ein Stück weit verlassen können. Er zeigt uns, wie es wieder aufwärts geht.Wenn mich der Weihnachtsbaum „mit Macke“ hin und wieder genau daran erinnert, dann ist mir das wichtiger als ein perfekter Baum mit Glanz und Gloria."von Andrea Schwarz

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