WEC boomt – 32 Einschreibungen

Von Morethanracing @morethanracing

Heute wurde die Entry List der FIA WEC präsentiert. Wir blicken auf alle Klassen und präsentieren alle Starter mit dem 1. Fahrer der bereits fest stehen muss.

LMP1

Es ist DIE Überraschung in der mit 6 Wagen sehr schwach besetzten LMP1 Klasse. Toyota wird entgegen ihrer Planungen nun doch 2 TS030 die volle Saison einsetzen. Die #7 wird von Alexander Wurz pilotiert, während die #8 von Anthony Davidson bewegt wird. Die größten Gegner der beiden Toyota werden die beiden Audi R18 e-tron quattro sein. Die #1 wird von Andre Lotterer gefahren werden, während auf der #2 Mr Le Mans, Tom Kristensen, gesetzt ist. Wir dürfen uns also wieder auf Rennschlachten über 6 Stunden mit den beiden Werkswagen freuen. Die beiden privaten LMP1 Boliden werden um die LMP1 Privatfahrerwertung kämpfen. In einem Lola B12/60 Toyota treten unsere Schweizer Nachbarn Rebellion mit der #12 an. Nicolas Prost ist als Fahrer gesetzt. Ihre Konkurenten sind mit der #21 Strakka. Die Briten werden einen HPD ARX-03c einsetzten, bei ihnen ist Nick Leventis gesetzt.

LMP2

Früher wurde die LMP2 als Bastelbudenklasse verschriehen, aber jetzt ist sie mit 12 Fahrzeugen die fahrzeugstärkste Klasse der WEC. OAK wird gleich 2 Wagen in der Klasse an den Start schicken. Beides sind Morgan-Nissan. Auf der #24 ist Jacques Nicolet gesetzt, während auf der #35 Oliver Pla save ist. ADR-Delta setzt dieses Jahr auf einen Oreca-Nissan. Die #25 wird u.a. von John Martin pilotiert werden. G-Drive setzt ebenfalls auf einen Oreca-Nissan, auf der #26 ist der Russe Roman Rusinov schon fix. Gulf Racing Middle East wird 2 Rennwagen an den Start bringen. Das Team wird in den berühmten Gulf Farben an den Start gehen und vertraut auf 2 Lola-Nissan. Die #28 wird vom ehemaligen DTM Fahrer Fabien Giroix gefahren, während Frederic Fatien die #29 bewegen wird. Das IndyCar Team HVM wechselt in die WEC wo man mit Status GP zusammenarbeitet. Das Team wird unter dem Namen HVM-Status an den Start gehen und einen Lola-Judd an den Start bringen. Die #30 wird u.a. von Jonathan Kennard gefahren. Kommen wir zum einzigen Werksteam der LMP2 Kategorie. Lotus wird 2 brandneue Lotus T128 an den Start bringen, die optisch sehr an den Audi R18 TDI erinnern. Nach 1 Saison in einem Lola wird es die 1. Saison in einer eigentwicklung sein. Die #31 wird von Kevin Weeda pilotiert werden, während auf der #32 u.a. der Deutsche Thomas Holzer ins Steuer greifen wird. Kommen wir zu Greaves die einen Zytek-Nissan einsetzen werden, den u.a. Christian Zugel fahren wird. Die letzjährigen LMP2 Meister von Starworks sind natürlich auch wieder dabei. Das Team wird auf einen HPD ARX-03b setzen. Die #44 wird von Alex Popow gefahren werden. Der letzte LMP2 Starter ist die #49 von Pecom. Den Oreca-Nissan wird u.a. Luis Perez Companc fahren.

GTE PRO

In der Profi GT Klasse werden zwar nur 6 Wagen an den Start gehen, aber es sind 6 Werkswagen. Es werden Wagen von Ferrari, Porsche und Aston Martin um den WM Titel fighten. AF Corse wird in der GTE PRO 2 Ferrari F458 Italia an den Start bringen. Die #51 wird vom ehemaligen italienischen Formel 1 Piloten Gianmaria Bruni pilotiert werden. Die #71 wird von Oliver Beretta gefahren werden, der außerdem für Risi einen Ferrari in der ALMS fahren wird. Dann kommt das neue Porsche Werksteam, was unter dem Namen Porsche AG Team Manthey 2 brandneue Porsche 911 RSR einsetzten wird. Was Experten schon am Namen rauslesen können stimmt. Das Einsatzteam ist sozusagen das aus der VLN und International GT Open kekannte Manthey Team von Olaf Manthey. Die #91 wird von Marc Lieb bewegt werden, die #92 von Jörg Bergmeister. Aston Martin Racing wird 2 Aston Martin Vantage an den Start bringen. Die #97 für Darren Turner und die #99 für den Berliner Stefan Mücke.

GTE AM

In der GT Amateurwertung werden 8 Wagen von 4 Herstellern an den Start gehen. Die Wagen müssen den Vorjahresstand erntsprechen und es darf nur 1 Profifahrer auf dem Wagen genannt sein. Labre wird eine Corvette C6.R an den Start bringen. Die #50 wird von Patrick Bornhauser gefahren. Krohn setzt erstmals einen der hellgrünen GTE AM Ferrari F458 in der WEC ein. Die #57 wird von Teameigner Tracy Krohn gefahren. AF Corse setzt neben den beiden GTE PRO Ferrari auch einen Ferrari in der GTE AM ein. Der Ferrari F458 mit der #61 wird von Jack Gerber gefahren. IMSA wird einen alten Porsche 911 GT3 RSR an den Start bringen, die #76 wird von Raymond Narac gefahren. Das neue Team 8Star wird einen Ferrari F458 an den Start bringen. Die #81 wird u.a. vom letztjährigen LMP2 Meister Enzo Potolicchio gefahren. Proton wird erstmals ohne den Namenszusatz Felbermayr an den Start gehen. Die #88 wird von Christian Ried gefahren. Aston Martin Racing setzt neben den GTE PRO Engagement 2 Wagen in der GTE AM ein. Den Aston Martin Vantage #95 wird Allan Simonsen und die #96 der Deutsche Roald Goethe.