Was wir (eigentlich) wollen


Warum nur bekommt man SO oft nicht das, was man (eigentlich?!) haben möchte?
Was wir (eigentlich) wollen
Und JA, ich schreibe jetzt ganz bewusst "doch eigentlich...", weil mir gestern bei der Aussage einer Bekannten wieder aufgefallen ist, wie schwer wir es uns doch oft im Leben (selber) machen.
Es ging im Groben darum, dass sie meinte, sie hätte am Muttertag (auch) lieber kinderfrei, denn ihre beiden Lieblinge hätten ihr nicht einmal (!) ein Frühstück gemacht. Das Ausschlafen war den (bereits pubertierenden) Kids wohl lieber.ABER ... alles halb so wild, wäre ihr der Muttertag "doch eigentlich...." eh nicht wichtig.
Ähm...
Also was jetzt?
Was wir (eigentlich) wollen
Wenn uns etwas wichtig, also WIRKLICH WICHTIG ist, dann sollten wir (ich nehm mich da nicht aus, keine Sorge....) anfangen, das auch zu ARTIKULIEREN. Unser armes Umfeld ist doch sonst den ganzen Tag nur damit beschäftigt, unsere Befindlichkeiten und Wünsche zu erraten (ja, erraten, denn von den Augen oder der Zunge ablesen können nur Augenärzte und TCM-Experten).
Also, zum Beispiel:
Wenn mir der Muttertag WICHTIG ist, dann muss (und darf...) ich das auch SAGEN. 
Doch da liegt wohl schon der nächste Hund begraben, denn: "Dürfen wir uns eigentlich (schon wieder, das Unwort...) SO WICHTIG nehmen, dass wir uns an dem Tag wünschen dürfen, befrühstückt, beschenkt, betüdelt, geschont und be"kindert" (bemuttert passt grad wohl weniger...) zu werden?? ..."
(Antwort hier bitte selbe einsetzen...)
Ich geb ehrlich zu: auch ich bin "erwachsen" genug um zu wissen, dass dieser "Muttertag" nicht der weltwichtigste Tag im Jahr ist. ABER ich bin (mittlerweile) auch erwachsen genug um dazu zu stehen, dass ich mich freue, wenn mir meine Jungs selbstgebasteltes und selbstgeschriebene Karten (und jeder einzelne Schreibfehler ist da drin SO entzückend und wir werden uns in ein paar Jahren alle krum lachen, wenn ich die sorgfältig aufgehobenen Karten dann den potentiellen Schwiegertöchtern beim Sonntagskaffee umherreiche... ;-) ) schenken und mir ein "Ich hab dich lieb, Mama" ins Ohr flüstern (auch wenn wir uns das täglich sagen - es ist einfach schön, an dem Tag auch dafür "belohnt" zu werden, dass man jeden Tag für die Kinder DA IST (auch wenn das selbstverständlich ist, werden jetzt viele sagen... ;-) ).
In dem Sinn: machen wir es uns doch ein bisserl leichter und fangen wir damit an zu SAGEN, was wir EIGENTLICH (!) haben möchten (statt die Welt herum rätseln und falsch liegen und im Dunkeln tappen zu lassen). Denn die Enttäuschung danach gehört uns ganz alleine... wenn wir wieder einmal nicht erfüllt bekommen haben, was wir doch eigentlich so gerne gehabt hätten.... .


ABER: Ist ja eh nicht so wichtig...
Was wir (eigentlich) wollen

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