Was tun gegen Scheidenpilz?

Sie kämpfen mit einer Pilzinfektion im Intimbereich? Durch den Scheidenpilz haben Sie bröckligen Ausfluss und verspüren ein Brennen und Jucken? Damit es gar nicht erst so weit kommt und Ihre Scheidenflora aus dem Gleichgewicht gerät, können Sie aktiv dagegen vorbeugen.

Gründe für Scheidenpilz

Scheidenpilz - Pilzinfektion des IntimbereichsDer Intimbereich, die Scheidenflora, ist dann besonders für Pilzinfektionen anfällig, wenn das an sich natürliche Gleichgewicht durch Waschlotionen unnatürlich überpflegt wird. Nicht selten kippt dieses Gleichgewicht auch durch eine geschwächte Immunabwehr. Gerade dann in Verbindung mit häufigem Schwimmen, einer Schwangerschaft, usw. treten gerne die Symptome auf. Erste Anzeichen sind dann vermehrter Juckreiz und ein Brennen in der Scheide, sowie bröckliger Ausfluss.

Scheidenpilz vermeiden

  • Anstatt Seife oder Duschlotionen sollten Sie Ihre Intimzone besser rein mit Wasser oder speziellen Lotionen für den Intimbereich reinigen.
  • Vermeiden Sie luftundurchlässige Slips, da Pilze die Feuchtigkeit und Wärme ganz besonders mögen. Alternativ ist luftdurchlässige Unterwäsche aus Baumwolle zu empfehlen.
  • Bei regelmäßigem Besuch im Schwimmbad, sollten Sie Ihren Intimbereich vor dem Schwimmen mit einer fettigen Creme pflegen. Nach dem Baden sollte Sie den Körperbereich besonders abtrocknen, da Sie somit Ihre empfindliche Scheidenschleimhaut schützen.
  • Zudem ist vor allem die Hygiene auf der Toilette sehr wichtig. Indem Sie von vorne nach hinten wischen, vermeiden Sie es Pilze zu verschleppen.

Hatten Sie trotz allem eine Scheidenpilz-Infektion, dann sollten Sie nach erfolgreichem Abklingen der Krankheit. Alle Wäschestücke, die mit dem Intimbereich in Berührung kamen sorgfältig waschen. Wenn möglich bei 90 Grad oder Sie verwenden einen Hygienespüler, der letzte Bakterien auf den Utensilien abtötet.

Mit Symptomen zuerst zum Gynäkologen

Erwischt Sie trotz der Vorbeugung eine Pilzinfektion und Sie verspüren deutlich die Symptome Juckreiz und Brennen, dann gehen Sie wenn möglich direkt zum Arzt. Der Gynäkologe, Ihr Facharzt kann eventuell andere Krankheiten ausschließen und Sie medizinisch optimal beraten.

Den Selbstversuch mit Hausmitteln sollten Sie keinesfalls Starten, auch wenn Ihnen das Thema selbst sehr unangenehm ist.


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