Was sie über Prognosen wissen sollten

Es folgt eine Dokumentation, in der sich mit Prognosen beschäftigt wird.
Wir haben weltweit eine Prognose- Industrie, die etwa 200 Milliarden Euro kostet und die zum großen Teil zu Vorhersagen führt, die an Wahrsagerei grenzen. Wir müssen lernen zu unterscheiden, welche Prognosen wirklich vorhersagen und welche anderen nutzlos sind. Das heißt, die nur für diejenigen Nutzen haben, die daran verdienen.
Psychologe Prof. Gerd Gigerenzer, Max Planck Institut, Berlin
Gigerenzer spricht das Problem an. Viele Prognosen sind so nutzlos wie die Hoden vom Papst und nichts weiter, als billige Werbung. Man nehme nur die stets danebenliegenden Prognosen des IFO- Wirtschaftsinstituts. Unmengen an Steuermittel werden für die Glaskugeldeuterei eines H.- W. (Un)Sinn vergeudet. Doch der unsinnige Sinn ist nicht der einzige Scharlatan in dieser Branche.
Interessant ist die Aussage des Kölner Epidemiologen und Hausarztes Dr. Stefan Wilm, der in diesem Beitrag deutliche Worte über die Machenschaften der Ärzte verliert. Wilm muss ein Idealist sein [ab 6:45 min.]. Jedenfalls ist es ungewöhnlich für einen Arzt, öffentlich so ehrliche und uneigennützige Worte zu äußern.
Ich bin kein Demograph und ich denk auch gar nicht daran, daß die Deutschen aussterben werden. Die Bevölkerung verändert sich ständig. Es gibt immer Zuwanderung, Migranten werden integriert. Die Geburtenziffern können wieder steigen. Ich bin da ganz optimistisch, daß sich die Bevölkerung den veränderten Prozessen und Gegebenheiten anpassen wird.
Thomas Etzemüller, Soziologe, Oldenburg
Ich denke auch nicht, daß die Deutschen aussterben werden. Vielleicht nimmt die Gesamtzahl in nächster Zeit ab, doch die Dänen sind auch überlebensfähig, falls sie verstehen, was ich meine. Wenn auf diese Art die Großstadt- Gettos verschwinden würden, wäre das ein gesellschaftlicher Erfolg.
Dennoch halte ich nichts von Meinungen, wie sie Etzemüller vertritt. Man kann es besonders an den Städten sehen, was unvernünftige Zuwanderung für die Deutschen bedeutet. Ich sehe keine Bereicherung darin, wenn Millionen Einwanderer, zumeist aus bildungsfernem und kulturfremden Subproletariat stammend, hier ihre Zelte aufschlagen und das, ohne eigene Beiträge zum Gemeinwohl beizutragen bzw. beitragen zu können. Ein Soziologe sollte das Gefahrenpotential erkennen, das sich dahinter verbirgt.
"Es gibt immer Zuwanderung...die Bevölkerung [wird sich] den verändernden Prozessen und Gegebenheiten anpassen", meint Etzemüller. Mit seiner durchaus zynisch zu betrachtenden Äußerung liegt er garantiert nicht daneben. Es ist nur eine Frage der Definitionshoheit über den Begriff Bevölkerung oder besser noch Volk. So gesehen, begreift man den Zynismus des Etzemüller, ist keins der vergangenen Völker wirklich vergangen. Sie alle existieren (laut Etzeberger) weiter. So gesehen sind dann alle Amerikaner Indianer. An Stelle der ausgerotteten Indianerstämme sind nur neue Indianer "zugewandert". Die Australier sind, laut Etzemüller, allesamt zu Aborigines geworden. Allein die Zuwanderung machte dies möglich.
Etzemüller mag vielleicht den politisch- korrekten Zeitgeist bedienen und einen sog. Gutmenschen abgeben, doch muss man seine Ansichten nicht teilen. Der Vernunft sei Dank!

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