Was kryogenes Härten ist

Schon der Schmied aus vergangenen Zeiten bearbeitete beispielsweise ein glühendes Stück Eisen und tauchte es anschließend in einen Eimer Wasser, um es bewusst abzuschrecken. Schon damals stellte man nämlich fest, dass ein plötzliches Abkühlen dafür sorgt, Metall noch härter werden zu lassen. Und später dann, in den 1960er Jahren, entdeckte die Wissenschaft: Bei einer Temperatur von minus 185 Grad Celsius verdichtete sich rostfreier Stahl so enorm, dass sich die Molekularstruktur dauerhaft veränderte.
Beim kryogenen Härten wird beispielsweise dieser Stahl für 24 Stunden einem "Kältebad" ausgesetzt und anschließend allmählich wieder auf 148 Grad Celcius erhitzt. Aufgrund des Erhitzens werden die Moleküle wieder aus ihrem festen Gitter gelöst, wobei es jedoch zur Bildung einer neuen und hochstabilen Kristallstruktur kommt. Stahl kann auf diese Weise 600-mal fester werden.
Kryogenes Härten ist somit ein Prozess, der es ermöglicht, die Stabilität und somit die Lebensdauer von stark beanspruchten Produkten, Werkzeugen und Maschinen zu erhöhen.  

wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Podcast „Algarve entdeckt“: Hubert Lechner über Immobilienbetrug, Neuanfang und die Kunst, Zeitmillionär zu sein
wallpaper-1019588
Rotwangen-Schmuckschildkröte: Haltung, Größe und Alter
wallpaper-1019588
Tipp: Sardinenfest in Portimão feiert 30-jähriges Jubiläum
wallpaper-1019588
Unlimited Tarife 2026: Dein Wegweiser durch die grenzenlose Mobilfunkwelt