Was ist Apilarnil?

Apilarnil dürfte, trotz seiner vielfältigen Wirkstoffe, das am wenigsten bekannte Bienenprodukt sein.

Seinen Namen hat Apilarnil von seinem Erfinder, dem rumänischen Imker Nicolae Iliesiu, dem vor etwa 30 Jahren sein Nachbar von der im Gegensatz zu früheren Jahren auffällig schnell entwickelten Entenbrut  berichtete. Nach damals schon verbreiteter Praxis hatte Iliesiu den Entenküken die ausgeschnittenen Drohnenwaben zum Auspicken gegeben. Aufgrund dieser Beobachtung wiederholte er das Experiment und kam zu dem Ergebnis, dass die Küken, die Drohnenlarven bekamen, schneller und vitaler wuchsen als die Vergleichsgruppe. Er schloss daraus, dass die Drohnenlarven offensichtlich der Grund für das gute Wachstum der jungen Enten sein müssen und entdeckte so Schritt für Schritt das große Potential, das sich darin verbirgt.

In unserem Kulturkreis gehören Drohnenlarven nicht zu den gewöhnlichen Nahrungsmitteln, obwohl Schnecken auch nicht gerade appetitlich aussehen. Doch sein hoher Gehalt an hochwertigem Eiweiß macht dieses Nahrungsergänzungsmittel als Kraft- und Energiespender besonders für Sportler sowie wegen seiner leichten Verdaulichkeit für kranke und geschwächte Menschen interessant.

Wie entsteht Apilarnil?

Die Drohnenlarven, aus denen die männlichen Bienen – die Drohnen- entstehen sollen, werden ganz am Anfang von den Arbeiterinnen mit Gelee´royale gefüttert. Sie sind wie die Königinlarve von einer Hülle bioaktiver Substanzen umgeben. Die 3-7 Tage alten Drohnenlarven werden entnommen und enthalten alle diese hochwertigen Nahrungsmittel. Der Extrakt aus Drohnenlarven gewinnt der Imker dadurch, dass die Drohnenlarven ausgesaugt und ausgepresst werden und die weichen Larven dabei getötet werden.

Dies klingt grausam und vielen Tierfreunden und -schützern dreht sich sicherlich der Magen um. Dabei ist zu bedenken, dass in der heutigen imkerlichen Praxis ein regelmäßiges Ausschneiden von Drohnenwaben zur natürlichen Bekämpfung der Varroamilbe üblich bzw. notwendig ist, ohne welche ein Bienenvolk kaum Überlebenschancen hat.  So sind Jahr für Jahr viele Drohnenwaben ein nahrhaftes Futter für die Vögel.

Das entstandene Extrakt aus Drohnenlarven wird tiefgefroren oder in Honig konserviert. Es gibt verschiedene Rezepturen zur weiteren Verarbeitung, wobei noch Pollen, Bienenbrot oder gemahlene Nüsse beigefügt werden können.

Woraus besteht das Präparat “Apilarnil”?

Apilarnil besteht wie Gelee´royale zu 65-75% aus Wasser. Der Rest an Trockensubstanz enthält Proteine, 19 verschiedene Aminosäuren, Kohlenhydrate, Lipide, Betacarotin, Cholin, Vitamine A, E, B1, B, sowie Calcium, Phosphor, Sodium, Potassium, Magnesium und Spurenelemente.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind …

Quellen:

Deutscher Apitherapiebund, Literatur von Dr. Stefan Stangatiu und Dr. Yves Donadieu

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