"Was ich sicher weiß"

Wieder ein Karriere-durch-klare-Kante-Ratgeber? Wieder ein Geheimtipp für den perfekten Tugendmix? Nein, Entwarnung. Das hat Oprah Winfrey nicht nötig. Winfrey hat ausgesorgt, finanziell ebenso wie in Sachen Lebensleistung. Das Buch scheint eher so eine Art Bedürfnis zu sein, wie die früher auch die Show. Ja, im Grunde ist das Nachdenkbuch ist etwas wie die Fortsetzung der Show mit anderen Mitteln: Winfrey lädt nun keine Prominenten mehr ein, um über das Leben zu plaudern, sondern ihre Fans und Leser. Sie berichtet (wohldosiert) aus ihrer eigenen Lebensgeschichte, warum ihr welche Werte besonders wichtig geworden sind. Dabei lässt sie aber genug gedanklichen Freiraum, damit auch Leserinnen und Leser, die nicht genau die selben Erlebnisse gehabt und Erfahrungen gemacht haben, über ihr eigenes wahres Ich nachdenken können. Winfrey, die sich selbst als ungewollt unter einem Apfelbaum gezeugtes Kind beschreibt und die selbst mit vierzehn Jahren ein Kind hat begraben müssen (es war wenige Tage alt), ehe sie zur Meisterin der Mattscheibe aufgestiegen ist, führt vor Augen, wie man souverän auch mit unangenehmen Entdeckungen auf der Suche nach diesem wahren Ich umgehen kann.


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