Was haben Manufakturen mit alternativer Energie zu tun?

Eine auf den ersten Blick eher ungewöhnliche Frage. Gräbt man dann etwas tiefer, dann stellt man fest, dass Manufakturen und deren Manufakturwaren verdammt viel mit alternativer Energie zu tun haben. Denn der derzeit oft gepriesene Weg zum Wechsel zu alternativen Energien ist nur dann zu Ende gedacht, wenn er mit Einsparung elektrischer Energie einhergeht.
Die erste Überlegung führt zum konsequenter Wechsel vom Werkstoff Plaste zu natürlichen Werkstoffen aus Holz, Metall, Glas und Stein. Diese werden heute von sehr vielen Manufakturen verwendet. Sekundär ob es die Messermacher von Karesuando Kniven oder Lapin Puukko sind oder die vielen Glashütten im schwedischen Glasreich, der Hersteller von Wetterinstrumenten Delite - E.S. Sörensen oder die altehrwürdige Porzellanmanufaktur Weimar Porzellan im Freistaat Thüringen. Sie alle nutzen traditionelle Werkstoffe für ihre Produkte. Denn ein Messer mit Holzgriff aus Lappland hält genau solange wie ein mechanisches Barometer im Messingehäuse oder eine Litophanie aus Weimar.
Die zweite Überlegung führt in den eigenen Haushalt. Wo bitte schön steht geschrieben, dass bspw. eine Uhr, eine Kaffeemühle, eine Waage oder ein Thermometer nur noch mittels Elektronik betrieben werden können? Ging doch früher auch alles auf mechanischer Basis. Und seien wir einmal ehrlich. Wen interessiert wirklich bei der Temperatur die dritte Stelle hinter dem Komma? Wen interessiert wirklich, dass es auf die Tausendstel genau exakt 12:00 mittags ist? Im Regelfall niemanden.
Wir standen bspw. mit dem Wechsel zu DHL vor der simplen Frage, eine Waage für unsere Pakete kaufen zu müssen. Das war gar nicht so einfach. Natürlich bekommt man heute in jedem Supermarkt eine elektronische Waage, die Ihnen die Körperfettwerte berechnet, den Body Mass Index (BMI) im Verhältnis zum Gezeitenkalender bei Bremerhaven darstellt und bei Bedarf auch noch die Nationalhymne intoniert. Aber eine mit Verlaub stinknormale Waage mit mechanischem Werk war verdammt schwer zu bekommen. Denn letztlich sind die benötigten Mignonzellen auch nur Kosten und nach Murphy genau in dem Moment leer, wo mehrere Pakete zu wiegen sind, die noch schnell zur Post müssen.
Die dritte Überlegung führt uns dann zur Art und Weise wie Manufakturen produzieren und welchen Energieaufwand Manufakturen überhaupt treiben müssen? Dieser ist im Vergleich zu Massenproduktion erstaunlicherweise wesentlich geringer. In einer Manufaktur gibt es keine Fließbänder, die Tag und Nacht pausenlos in Betrieb sind. In einer Manufaktur werden Maschinen nur da eingesetzt, wo es nicht anders geht, bspw. zum Herausfräsen des Innenlebens der aus Holland kommenden Klompen, zu Deutsch von Holzschuhe. Und natürlich ist der Stromverbrauch einer solchen Fräsmaschine wesentlich geringer als der Stromverbrauch eines CNC gesteuerten Fräsautomaten.

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