„Warum sabotieren wir uns selbst?“ fragte mich der Abteilungsleiter im Coaching.

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Bild: René Schmidt

Selbstsabotage ist ein quälender Zustand. Man kann ihn so definieren: Selbst-Sabotage ist, wenn wir sagen, dass wir etwas wollen und dann sicherstellen, dass es nicht passiert.
Klingt verrückt! Warum sollten wir das tun?

Genau das fragte sich auch mein Klient zu Beginn des Coachings.

Der Termin wäre beinahe nicht zustande gekommen. Mein Coaching-Klient, ein 38-jähriger Abteilungsleiter aus der IT-Branche, rief mich zehn Minuten nach 15 Uhr an. „Ich stehe vor der Albert-Ueberle-Strasse Nummer 1 aber da gibt es keine Coaching-Praxis.“

Wenn der Termin vereinbart ist, schicke ich meinen Klienten eine Wegskizze mit der Adresse und einem Bild des Hauses, damit sie es leicht wiedererkennen. „Die richtige Hausnummer ist elf, nicht eins“, sage ich. Fünf Minuten später begrüßen wir uns.

„Das war jetzt wieder typisch für mich“, begann der Abteilungsleiter. „Ich plane etwas genau, zum Beispiel die Fahrt hierher von Köln – und dann passiert mir ein dummer Fehler, der fast unser Treffen verunmöglicht hätte. Zum Glück hatte ich Ihre Wegskizze mit Ihrer Handynummer dabei und konnte nachsehen.“

„Das kann doch mal passieren, dass man was verwechselt“, beruhige ich ihn. Höre allerdings auch, dass mein Klient dahinter ein Muster vermutet.

„Was daran ist für Sie denn typisch?“, will ich wissen.
„Dass ich mich sabotiere. Dass ich durch Unachtsamkeit oder was auch immer dafür sorge, dass etwas, was ich will, nicht klappt.“


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Auf welchen Gebieten sabotieren sich Menschen?

Die Möglichkeiten, es sich schlecht gehen zu lassen, indem man das gewünschte Ziel vermasselt, sind zahlreich.

  • Über den Körper
    Nicht gut für sich sorgen, Übergewicht, Selbstverletzungen, vermeidbare Krankheiten oder Unfälle, riskante Sportarten, Frust und Stress mit Essen regulieren.
  • Im Beruf
    Unter seinen Möglichkeiten bleiben, nicht für sich einstehen, zu wenig Nein sagen, sich für andere aufopfern, kein angemessenes Gehalt fordern, Angst vor Erfolg, vor Missbilligung und Kritik, sich dauernd vergleichen, vor allem nach oben.
  • In finanziellen Dingen
    Zu hohe Schulden, zu viele impulsive Ausgaben, riskante Geldanlagen, sich unter Wert verkaufen.
  • In Beziehungen
    Aus Angst niemanden kennenlernen, den falschen Partner wählen, zu lange in einer schlechten Partnerschaft bleiben, respektloses oder gewaltsames Verhalten ertragen. Kämpfe anfangen, die man nicht gewinnen kann. Sich unzulänglich und weniger wert fühlen als andere. Unangemessene Schuld- und Selbstvorwürfe. Häufige Schamgefühle.
  • Im Alltag
    Vermeidbare Fehler machen, Konsequenzen des eigenen Handelns nicht bedenken, naiv oder zu vertrauensselig sein, sich als Opfer fühlen und darstellen. Im Selbstmitleid ertrinken. Angst vor dem Scheitern. Geringe Frustrationstoleranz. Innerlich oft in der Vergangenheit oder der Zukunft leben.

„Wo zeigt sich denn Ihr Sabotieren im Leben?“ fragte ich meinen Klienten.

„Zum Beispiel im Job“, antwortete er. „Ich bin Abteilungsleiter in einer inhabergeführten Firma. Angefangen habe ich als Praktikant vor über zwanzig Jahren. Weil ich gern und viel arbeite, wurde ich immer innerhalb des Unternehmens umgesetzt und auch befördert.
Aber finanziell hat sich das nicht ausgezahlt. Als ich erfuhr, wieviel mehr Kollegen verdienen, die neu hier anfingen und in einer vergleichbaren Position sind, bin ich fast vom Stuhl gefallen. Aber um eine Gehaltserhöhung nachzufragen traue ich mich nicht. Wir haben zwei Kinder, ich will nichts riskieren.“

Selbstsabotage kann sich darin zeigen, dass jemand zwar unzufrieden ist aber nichts an seiner Situation ändert. Entweder weil er zu bequem ist oder innerlich nicht  davon überzeugt ist, über die Fähigkeiten zu verfügen, um sein Ziel auch wirklich zu erreichen. Manchmal sind es auch diffuse Schuldgefühle, die einen daran hindern, erfolgreich zu werden. So wie bei meinem Klienten.

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„Ein gutes Beispiel ist auch der Sport. Ich boxe seit meinem 18. Lebensjahr. Habe auch schon einiges erreicht, aber ich weiß, dass ich viel besser sein könnte. Und ich trainiere hart, dreimal die Woche. Aber in manchen Kämpfen, bei denen ich vorher schon weiß, dass ich den Gegner schlagen könnte, bekomme ich im entscheidenden Moment ein komisches Gefühl.“

Wenn wir unser Verhalten ändern wollen, müssen wir erst ziemlich genau erforschen, was genau in uns abläuft, kurz bevor wir das unerwünschte Verhalten zeigen. 

Dabei hilft es wenig, nur nachzudenken. Hilfreicher ist es, mittels Achtsamkeit genau zu verfolgen, welche Gedanken, welche Bilder und Vorstellungen in einem ablaufen. Denn hier zeigen sich jene unbewusste Engpässe, die unser Verhalten steuern.

„Was für ein komisches Gefühl erleben Sie denn im entscheidenden Moment?“ fragte ich ihn.

„In dem Moment, wo ich sehe, dass mein Gegner deutlich angeschlagen ist und ich ihn jetzt ausknocken kann, spüre ich eine Hemmung in mir. Der andere tut mir plötzlich leid, ich spüre, wie wichtig ihm dieser Kampf ist, denke an seine Familie, die am Ringrand sitzt – das alles passiert in Millisekunden … und dann bin ich kurz unkonzentriert und kriege selbst das Ding verpasst!“

Jetzt sind wir auf einer wichtigen Spur. Der Klient beschreibt, wie er sich unbewusst sabotiert, wo er erfolgreich sein könnte. 

Genauso war es auch, als ich uns fast finanziell ruiniert hätte. Ein guter Freund vermittelt Fondsanlagen. Eine todsichere Sache mit einer enormen Rendite, versprach er. Ich informierte mich darüber an anderen Stellen, es schien alles okay zu sein. Aber als wir dasaßen und ich den Kaufvertrag  unterschreiben wollte, hatte ich wieder ein ganz komisches Gefühl und zögerte. „Ist das wirklich seriös?“, wollte ich von ihm wissen. Ich wusste, dass er eine dicke Provision verdienen würde und das Geld brauchte.“

Mein Klient unterschrieb. Zwei Jahre später las er in der Zeitung, dass die Auszeichnungen für seinen Fond, die er in Zeitschriften und im Internet gelesen hatte, gefälscht und die Renditezahlen durch Ratings, Rankings und entsprechende Veröffentlichungen in den Medien künstlich aufgeblasenen worden waren.  Er verlor fast 90.000 Euro. Den Betrag, der als Eigenkapital für eine Eigentumswohnung gedacht war.


Wie wir unseren Erfolg oder unser Glück sabotieren.

Selbstsabotage ist kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess. Ein komplexer, tragischer Prozess, der Menschen gegen ihre eigenen Ziele und Impulse handeln lässt. Obwohl wir alle Fehler machen, versucht ein echter Selbst-Saboteur manchmal, diese Fehler zu beheben, indem er sie mit immer schlechteren Entscheidungen auszugleichen sucht.

Süchtige zum Beispiel präsentieren eine Parade von Ausreden und wahnhaftem Denken und vermeiden gleichzeitig die schmerzhaften, entschlossenen Maßnahmen, die notwendig sind, um ihr Leben in Ordnung zu bringen. Allzu oft hören wir Geschichten von talentierten Menschen, die trotz ihres großen Potenzials mit Drogen und Alkohol dafür gesorgt haben, dass ihr Potenzial verschleudert wurde. Glücksspieler versuchen manchmal durch einen letzten aberwitzigen Wetteinsatz alle vorherigen Verlust wettzumachen – meist geht der Versuch in die Hose.

Die Frage bleibt: Warum tun Menschen das?

Warum entscheidet sich mein Klient, dann wenn es darauf ankommt, für die schlechtere Verhaltensvariante? Rational betrachtet ist es Unsinn. Doch emotional betrachtet machen viele „unsinnige“ Verhaltensweisen einen Sinn, wenn man den unbewussten Konflikt, der dahinter liegt, identifizieren kann.

Fast immer liegt der Ursprung des Konflikts in der Vergangenheit, genauer gesagt, in Kindheit und Jugend. Denn dort in der Herkunftsfamilie haben wir jeden Tag mit den Eltern und Geschwistern gelernt, wer wir sind, wie wir sind, worauf es ankommt im Leben und wie wir mit anderen Menschen zurecht kommen. Das heißt, wir haben Strategien ausprobiert und jene behalten und verfeinert, die sich in diesem Umfeld am besten bewährt haben.

Menschen, die sich selbst sabotieren, haben oft viele negative Botschaften gehört oder erlebt:

  • Dauernde Kritik und selten Anerkennung oder Lob.
  • Was immer man getan hat, war nie gut genug.
  • Sie hörten oft: „Du bist genau wie dein Vater/Mutter“, was aber nicht positiv gemeint war.
  • Man hörte Zuschreibungen wie „Du bist ungeschickt“, „Du sprichst so komisch“ oder was auch immer.
  • Sie fühlten sich meist irgendeiner Weise ignoriert, übergangen, unwichtig, nicht zugehörig.
  • Sie durften nie eine andere Meinung als die Eltern haben.

Beim Spazierengehen auf dem Philosophenweg in Heidelberg, das ich mit jedem meiner Coaching-Klienten mache, erfuhr ich wichtige Einzelheiten aus den ersten zehn Jahren des Abteilungsleiters.

Seine Mutter war neunzehn, als er geboren wurde. Der Vater einundzwanzig. Nach zwei Jahren trennte sich die Mutter und lebte bei ihren Eltern, während sie eine Friseurlehre machte. Sie hatte zwar das Abitur aber zum Studieren reichte das Geld nicht.

In den folgenden Jahren hatte sie wechselnde Männerbekanntschaften, eine Tochter kam auf die Welt. In ihrem Beruf als Friseuse war sie unterfordert und unglücklich. Der Versuch eines Fernstudiums scheiterte, weil sie mit zwei Kindern und dem Beruf nicht die nötige Kraft dafür aufbringen konnte.

Mein Klient erinnert sich, wie er früh anfing, seine  Mutter, die oft genervt war und herumschrie, aufzuheitern. Er dachte sich lustige Geschichten aus, half ihr viel im Haushalt. Doch immer wieder kriegte er auch ihren Frust über die Männer ab. Als er einmal abends zum Fußballspielen noch auf die Straße raus ging, rief sie ihm hinterher: „Und ich kann in der Zeit deine Wäsche machen, Du bist genauso ein Egoist wie dein Vater!“

Solche ungerechten Schuldzuweisungen belasten Kinder. Sie können sich nicht dagegen wehren und antworten: „Du spinnst doch, Mama!“. Und Sie können die Familie nicht verlassen, sie brauchen eine Strategie, um mit der zugewiesenen Schuld umzugehen.


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Schuldgefühle verfolgen einen wie ein Schatten.

Was bewirken Schuldzuweisungen?

Schuld im rechtlichen Sinn wird nach dem BHG in Strafsachen folgendermaßen definiert: „Schuld ist Vorwerfbarkeit. Man wirft dem Täter vor, dass er sich für das Unrecht entschieden hat, obwohl er sich für Recht entscheiden hätte können.“

Mit Schuldvorwürfen werden sollen wir also dazu gebracht werden, uns in ein System einzufügen und dessen Regeln zu befolgen. Schuldzuschreibungen schaffen das auch fast immer, weil sie Scham auslösen. Das Kind erlebt, dass sein Verhalten kritisiert wird oder anderen Leid zufügt. Aber auch jeder Erwachsene kennt das nagende Gefühl im Magen, das uns signalisiert, dass wir etwas falsch gemacht haben.

Schuld enthält also zwei Botschaften:

  • „Sei nicht so, wie du bist!“
  • „Mach’s wieder gut!

Wer Schuldgefühle von früher verinnerlicht hat, kann schon bei harmlosen Situationen von enormen Schuldgefühlen gepackt werden (zu spät kommen, etwas vergessen, einen Fehler machen). So wie mein Klient, wenn er spürt, dass er den Gegner beim Boxen besiegen könnte.

Immer gehen Schuldgefühle und die dazu gehörigen Gedanken einher mit der Angst vor Liebesverlust oder dem Ausschluss aus einer Gruppe. Auch wenn viele solcher Schuldgefühle unangemessen sind, können wir uns oft schlecht von ihnen distanzieren. Stattdessen untergraben sie unser unser Selbstwertgefühl und dämpfen das emotionale Wohlbefinden.


Diese theoretischen Überlegungen helfen natürlich einem Klienten überhaupt nicht. Veränderung geschieht nicht durch Einsicht. Sondern, wenn überhaupt, durch ein emotionales Verstehen, in welches Konfliktgeschehen man innerlich verstrickt ist.

Dieses emotionale Verstehen versuche ich in meinen 3-h-Coachings durch Experimente in Achtsamkeit zu erreichen. Nachdem der Abteilungsleiter es sich im Sessel bequem gemacht und die Augen geschlossen hat, bitte ich ihn, den folgenden Satz zu  sagen: “

„Ich muss nichts mehr wiedergutmachen.“

Der Klient schluckt schwer und flüstert: „Doch, ich muss.“

Diese Reaktion habe ich erwartet, weil meine Hypothese war, dass der Klient sich schuldig fühlt, dass er damals auf die Welt kam. Und so das Leben seiner Mutter erschwerte oder wie er es später nannte „versaute“.

Rational betrachtet ist das natürlich Unsinn. Dass er gezeugt und geboren wurde, obwohl die Mutter sehr jung war, ist nicht seine Schuld. Aber das ist die Theorie. Im praktischen Leben denken Kinder in den ersten zehn Jahren überwiegend magisch. Sie suchen nach einer Erklärung, warum die Mutter oft so genervt ist. Und wollen ihr das  Leben erleichtern. Sie fangen an, etwas wiedergutzumachen, wofür sie eigentlich nichts können.

Der bekannte Familientherapeut Bert Hellinger hat diese seelische Grunddynamik genannt: „Lieber ich als du!“ Es ist besser, wenn es mir schlecht geht als Dir. Das Kind, das sich ja in dieser Lebensspanne nicht ablösen kann und auch nicht distanzieren mit „Mutter, hör auf zu nerven!“ aber auch die Mutter nicht verlassen kann, erlebt täglich ihr Unglück mit – und sucht sucht einen Weg. Eine Strategie, was es tun kann.

Und wenn es sich schuldig fühlt, liegt es nahe, diese Schuld ausgleichen zu wollen. Durch Bravsein, durch besonders gute Schulleistungen, durch frühe Mithilfe im Haushalt, durch Aufpassen auf die Geschwister. Also durch Verhalten, das der Mutter gefällt, sie entlastete oder aufheitert, so wie es mein Klient gemacht hat.


Wie kann man aufhören, sich selbst zu sabotieren?

Mit meinem Klienten arbeitete ich in der Sitzung an der inneren Ablösung von seiner Mutter. Das ist immer ein sehr emotionaler Prozess. Darüberhinaus zeigte ich ihm, wie man mit Achtsamkeit und Visualisierungen innere Glaubenssysteme langsam verändern kann.

Das geht so:

  • Sie setzen sich hin und stellen sich vor, wie es wäre, das zu haben, was Sie wollen oder Ihr Ziel zu erreichen.
  • Stellen Sie sich jeden Schritt vor. Wenn Sie das tun, schreiben Sie alle negativen Gefühle, seltsamen Ängste oder zufälligen Gedanken auf, die auftauchen.
    (Mit meinem Klienten spielten wir einen erfolgreichen Boxkampf durch.)
  • Der Schlüssel zu Ihrer Selbst-Sabotage liegt in diesen Ängsten und Gedanken.
    Sich dem zu stellen, was Sie zurückhält und Sie zur Selbst-Sabotage zwingt, wird nicht einfach sein.
  • Stellen Sie sich dann vor, dass Sie das haben, was Sie wollen oder Ihr Ziel erreichen.
    An Ihren Gefühlen und Gedanken können Sie bemerken, welche Widerstände sich noch zeigen.

Das wird vielleicht am Anfang nicht gleich klappen aber durch zahlreiche Wiederholungen dieses mentalen Trainings bilden Sie neue neurologische Bahnen in Ihrem Gehirn.


Zurück zu meinem Klienten.

„Wie kann denn so etwas, was über dreißig Jahre zurückliegt, heute noch mein Verhalten bestimmen?“, fragte er mich.
„Strategien, die wir in früheren Jahren gelernt haben, um schwierige Erfahrungen und Erlebnisse zu bewältigen, sind in unser Gehirn quasi eingebrannt. Es sind sechsspurige Autobahnen im Gehirn, die wie ein Autopilot wirken. Auch wenn wir andere Erfahrungen machen, bleiben traumatische Erfahrungen lange prägend.
Wer im Krieg gehungert und Haus und Hof verloren hat, zeigt oft auch im späteren Leben noch Verhaltensweisen, die damit in Zusammenhang stehen“,
erklärte ich.
„Das stimmt, meine Mutter konnte auch als Erwachsene niemals Essen wegwerfen und hatte immer eine übervolle Speisekammer“, erinnert sich der Abteilungsleiter.

„Und worin besteht jetzt meine Wiedergutmachung heute?“, fragte er noch etwas ratlos.

„Indem Sie in bestimmten Situationen Ihre Ziele sabotieren. Also nicht bei sich bleiben – und den Gegner k.o. schlagen, sondern sich in seine Lage versetzen und sich dadurch blockieren. Indem Sie nicht nach einer Gehaltserhöhung fragen, sondern warten, bis man sie Ihnen anbietet. Also zusammengefasst, indem Sie dafür sorgen, dass es nicht besser geht als anderen“.

Mein Klient wurde nachdenklich.

„Und wann ist meine Schuld abgetragen?“, wollte er noch wissen.
„Was denken Sie?“, fragte ich zurück.
Nach einer kleinen Denkpause hatte er die Antwort: „Ich glaube, nie!“

„Das stimmt“, gab ich zurück. „Dann könnten Sie eigentlich auch morgen mit dem Wiedergutmachen aufhören.“


PS: Nach vier Wochen erhielt ich eine Mail von ihm. Schon beim nächsten Boxkampf hätte er erlebt, dass sich etwas in ihm geändert hätte. Als er spürte, dass er den Kampf für sich entscheiden könnte, kam für eine Zehntelsekunde das vertraute komische Gefühl. Da hätte er zu sich selbst gesagt: „Ach, scheiss drauf!“ und den Gegner besiegt.

Und in der nächsten Woche sei ein Gehaltsgespräch vereinbart.


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