Warum PR und Social Media in der Unternehmenskommunikation besser zusammenwachsen sollten

Warum PR und Social Media in der Unternehmenskommunikation besser zusammenwachsen sollten

PR und Social Media sind die wichtigsten Disziplinen der Unternehmenskommunikation. Dennoch läuft die Beziehung zwischen beiden Partnern in der Praxis nicht reibungslos. Warum ist das so und warum sollte ein Unternehmen Anstrengungen unternehmen, damit das ungleiche Paar besser zueinander findet?

Die sozialen Netzwerke und die PR ergänzen sich ideal. Die Social Media brauchen die PR für gut aufbereitete und recherchierte News und die PR profitiert von den Social Media durch die Nähe zu Kunden und Interessenten. Gemeinsam erreichen sie die Zielgruppe in jedem Winkel, wo sie zu finden ist.

#SocialMedia sind bereits bei 87,1 % der Unternehmen fest integriert Klick um zu Tweeten

Mit dem Zusammenspiel von PR und Social Media stärken Sie wichtige Unternehmensziele

1. PR und Social Media: Stärkung der Unternehmenskompetenz

PR und Social Media stärken gemeinsam die Unternehmenskompetenz, durch veränderte Inhalte, weg von langweiliger Selbstdarstellung, hin zu interessanten Themen, die die Zielgruppe interessieren und einen Mehrwert bieten.

Die PR stellt gut recherchierte und aufbereitete Inhalte zusammen, die in den Print-Medien aufgegriffen werden oder über Online-Presseportale selbst veröffentlicht werden. In den Social Media werden diese News verbreitet, in kleine Stücke aufgeteilt, für verschiedene Netzwerke individuell aufbereitet, mit multimedialen Elementen versehen und mit Hintergrund-Berichterstattungen versehen. Social Media macht also mehr aus einer Pressemitteilung und sorgt dafür, dass die Berichterstattung länger hält. Es ist außerdem den Social Media zu verdanken, dass in der Unternehmenskommunikation ein Umdenken stattgefunden hat, mit Content-Marketing Inhalte mit Mehrwert zu veröffentlichen.

Noch nie gab es so viele Kommunikationskanäle, mit denen Sie Ihre Zielgruppe erreichen konnten. So sollten auch Online-Pressemitteilungen nicht nur auf Presseportalen, sondern auch auf den eigenen Social Media Netzwerken veröffentlicht werden. Was Sie alles aus einer Pressemitteilung machen können und wie diese optimal für die Social Media aufbereitet werden kann, erfahren Sie im Blogartikel 3 Tipps, um mit Social Media PR mehr aus Ihrer Pressemitteilung zu machen.

2. PR und Social Media: Nähe zur Zielgruppe verbessern - Was wollen Kunden wirklich?

Früher erreichten PR und Marketing ihre Zielgruppe in erster Linie durch Printmedien oder durch den Postversand von Flyern oder Katalogen. Durch den Medienwandel stellt sich die wichtige Frage: Wie erreiche ich meine Zielgruppe? Neben der Verbreitung von Pressemitteilungen auf Online-Presseportalen ist die Zielgruppe in den sozialen Netzwerken zu finden, sogar in der B2B-Kommunikation.

Durch den direkten Kontakt erfährt ein Unternehmen schneller von Marktänderungen, Kundenbedürfnissen, Fehlern und Problemen. Durch die direkte Kommunikation und Interaktion mit Kunden und Interessenten lässt sich sogar ein Support in den Social Media aufbauen (beispielsweise über Facebook oder Twitter).

Auch bei technischen Problemen sind die sozialen Netzwerke ein hilfreicher Kommunikationspartner, um die Zielgruppe zu erreichen.

Auch in der Krisen-Kommunikation bieten die Social Media eine Basis für schnelle Verbreitung von Inhalten und ergänzen so die klassischen Berichterstattung über Radio, Fernsehen oder Pressekonferenz. Hier punktet Twitter mit Tweets im Minutentakt.

Spätestens hier wird klar, dass in der Social Media Abteilung Fachkräfte sitzen müssen, die mit Kompetenzen ausgestattet sein sollten, die in die wichtigen Unternehmensthemen involviert sind und eng mit anderen Abteilungen zusammenarbeiten.

3. PR und Social Media: Instrument zur Kundenbindung und Kundengewinnung

Mit Social Media PR kann sich ein Unternehmen immer wieder ins Gedächtnis der Kunden rufen und präsent sein. Diese Regelmäßigkeit und Kontinuität ist sowohl in der PR als auch in den Social Media notwendig, da Kunden heutzutage erfahrungsgemäß nicht mehr so viel Markentreue besitzen, wie früher und ein Unternehmen im Content-Überfluss oft aus dem Fokus verschwindet.

Unternehmenskommunikation heißt deshalb auch zeigen, dass man noch da ist.

Durch das Einbeziehen der Zielgruppe in Umfragen, Interaktionen, Gewinnspiele etc. betreiben Unternehmen Kundenbindung, die über die Social Media besonders gut gelingen.

In den Social Media gelingt die Ansprache mit spannenden Themen, die zum Teilen einladen. Insbesondere trifft man in den Social Media auf Influencer, die für eine Weiterverbreitung des Contents sorgen und zu Markenbotschaftern werden, so dass ganz neue Zielgruppen erschlossen werden können. PR und Social Media bauen damit Reichweite und Sichtbarkeit zur Erreichung neuer Zielgruppen auf.

Das große Umdenken in der Unternehmenskommunikation

In den Anfangszeiten des Internets war die Online-Kommunikation eine Einbahnstraße. Unternehmen entschieden, was sie veröffentlichen wollten und streuten nur die Themen in die Medien, über die sie berichten wollten. Leser waren lediglich passive Konsumenten und mussten vorgesetzte Nachrichten und Informationen als gegeben annehmen. So war man es ja schließlich aus den klassischen Medien gewohnt: Radio, Fernsehen, Print-Zeitungen und -Zeitschriften veröffentlichten, was den Journalisten, Redakteuren sowie Medienvertretern wichtig erschien.

Ganz anders heutzutage: die mündigen Medienbürger entscheiden selbstbewusst über das, was sie interessiert. Statt Selbstdarstellung und Unternehmensnews erwarten Leser nützliche und werthaltige Informationen. So ist Content-Marketing mit Storytelling die neue Sprache der Unternehmenskommunikation. Die Leser reagieren mit Likes, Kommentaren und Teilen von Beiträgen. User stellen sich ihre Informationen selbst zusammen, durch Newsletter, ausgewählte Social Media Seiten und Gruppen oder durch Apps mit Push-Nachrichten auf dem Smartphone. User werden sogar selber zu Informationsanbietern, denkt man nur an die vielen Blogger oder Youtuber. Jeder der einen Account bei Linkedin, Medium, Tumblr oder Torial hat, kann Fachinformationen im Internet verbreiten, so dass gar kein Blog auf der eigenen Website erforderlich ist. Möglich ist dies durch User Generated Content, der eine Selbstveröffentlichung von Inhalten in Blogs, auf Presseportalen oder in den Social Media ermöglicht.

Die neue Kommunikation läuft größtenteils über die sozialen Netzwerke und Internet-Portale (z.B. www.gutefrage.de). Die daraus entstandene Interaktivität ist eine der großen Herausforderungen für Unternehmen, in der digitalen Transformation. Während die Betreuung der Facebookseite früher vom Praktikanten erledigt wurde, ist Social Media PR inzwischen zu einer verantwortungsvollen Disziplin auf Augenhöhe mit den Kunden geworden. Der Nutzen ist enorm: durch die Rückmeldungen der Nutzer können Sie Anforderungen, Wünsche, Fehler oder Trends leichter und schneller erkennen und darauf reagieren. Es lohnt sich also, dass PR und Social Media näher zusammenrücken.

Aus Kundensicht ist die Sache ganz einfach: Kunden erwarten die Informationen über alle Kanäle: Print, Online und in den Social Media. Auch bei der Wahl des Endgerätes wird vorausgesetzt, alle Informationen am PC, per Smartphone oder Tablet abrufen zu können. Dabei wechseln User je nach Situation und Laune ihr Informationsverhalten. Es kann ein und derselbe User sein, der beim Frühstück die News auf dem Smartphone checkt, auf der Fahrt zur Arbeit Radio hört, sich im Job am PC informiert, abends als Informations- und Unterhaltungsquelle den Fernseher wählt und zwischendurch in den sozialen Netzwerken Posts und Hintergrundberichte mitliest und kommentiert sowie über Whatsapp mit Freunden kommuniziert.

So kann PR und Social Media in der Praxis aussehen:

PR und Social Media Beispiel: Gravur-Schmuck für Partner und Freunde zum Valentinstag

Kurz vor dem Valentinstag veröffentlicht die Presendix GmbH die Pressemitteilung "Gravur-Schmuck für Partner und Freunde zum Valentinstag". Damit diese - pünktlich zum 14.2. weitreichend im Internet zu finden ist, wird sie vial PR-Gateway automatisiert ein paar Tage vorher, auf Online-Presseportalen veröffentlicht.
Die romantische Geschenkidee wird anschließend über CM-Gateway in den Social Media gepostet.

Geschäftsführer Florian Fries von der Presendix GmbH nutzt die ganze Bandbreite von Online-PR bis zur Social Media Kommunikation aus folgenden Gründen: "Ziel der Kommunikation von Presendix ist vornehmlich der Aufbau von Beziehungen zwischen Presendix und potentiellen Käufern. Diese Beziehungen können indirekt über Journalisten und Redaktionen oder direkt zwischen Presendix und den potentiellen Käufern aufgebaut werden. Mit der Veröffentlichung einer Pressemitteilung ist zunächst nicht klar, ob das Interesse der Journalisten geweckt wird, sich des Themas redaktionell anzunehmen. Sicherheit erreichen wir mit der Direktansprache potentieller Käufer durch die Nutzung des Kommunikationskanals Social Media. Das Engagement von Presendix wird dadurch selbstbestimmter und eigenverantwortlicher. Als E-Commerce Unternehmen nutzt Presendix ausschließlich digital basierte Kommunikationskanäle für seine Kommunikation. PR-Gateway hilft mit seiner zentralen Plattform, diese effizient zu gestalten und Medienbrüche zu vermeiden. Mit der Einbindung von CM-Gateway in PR-Gateway kann die Kommunikation jetzt zentral für unterschiedliche Kommunikationskanäle wie Presseportale und Social Media gesteuert werden."

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