Warum Männer keine Milch geben

"Die erste Erziehung ist am wichtigsten und diese erste Erziehung gebührt unstreitig den Frauen. Wenn der Schöpfer der Natur gewollt hätte, daß sie den Männern zukäme, würde er ihnen Milch zur Ernährung der Kinder gegeben haben." Jean-Jaques Rousseau (aus: Emile oder über die Erziehung)
Solche Gedanken schrieb man noch nieder, als die Gesellschaft noch nicht Gender verblendet war.
Positives ist von der EU zu berichten. Das EU-Parlament will den Mutterschutz von 14 auf 20 Monate erhöhen. Das ist doch ein erster Schritt in die richtige Richtung. 
Irritation löst der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt aus, der sonst mit vernünftigen Aussagen auffällt. Meint er doch, 1,7 Mrd Euro würde die Ausweitung des Mutterschutzes kosten. Vorschlag: Wenn die Manager und Banker, die mehr als 2 Mill. Euro Jahresgehalt bekommen, auf 5% verzichten würden, wären die 1,7 Mrd. locker ausgeglichen.  Und zu bedenken ist, daß Kinder in normalen Verhältnissen aufgewachsen im späteren Berufsleben weniger anfällig sind für psychische Krankheiten und daher weniger krankheitsbedingt dem Arbeitsplatz fern bleiben. Auch das macht sich bezahlt. (Dieser Grund sollte aber nicht ausschlaggebend sein für einen erweiterten Mutterschutz!)

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