Warum eigentlich nicht nach … Nicaragua?

Das fragen wir uns auch immer wieder. Nachdem wir nun selbst schon mehrere Male vor Ort waren, möchten wir nun endlich einmal mit den Vorurteilen aufräumen, wovon einige natürlich auch nicht ganz so ernst gemeint sind ;-)
1. Nicaragua?? Ist das nicht irgendwo in Afrika???
Nein, Nicaragua hört sich zwar sehr exotisch an, liegt aber nicht auf dem afrikanischen Kontinent, sondern in Zentralamerika, genauer gesagt, zwischen Costa Rica im Süden und Honduras im Norden. Genauso wie viele Länder in dieser Region grenzt es im Westen an den Pazifischen Ozean und im Osten an das Karibische Meer.
2. Noch nie gehört, was gibt’s denn da schon zu sehen?
Nicaragua hat viel zu bieten. Mehr Vulkane als in Costa Rica, genauso schöne Pazifikstrände wie in Panama, leckeren Kaffee wie in Guatemala, traumhafte kleine Inseln im karibischen Meer, Bergnebelwald und tropischen Regenwald sowie koloniale Städte.
Warum eigentlich nicht nach … Nicaragua?
3. Toll, aber wir sind eher aktiv im Urlaub…
Kein Problem! In Nicaragua kommt man sowohl als blutiger Anfänger als auch als erfahrener Surfer auf seine Kosten an den Stränden der Pazifikküste. Neben den üblichen Wanderungen durch Nationalparks und Trekkings eignet sich Little Corn Island als gutes Tauchrevier. Adrenalinjunkies lockt der Cerro Negro in der Nähe von León mit seinem Abhang aus feinem Vulkangestein, den man mit dem Sandboard hinabsurfen kann. Und wer lieber gemächlich die Natur im tropischen Regenwald bestaunen möchte, kann auch Kayaktouren auf einem der Flüsse wie z.B. dem Río San Juan unternehmen.
4. Und was ist mit dem Essen, da gibt’s doch bestimmt nur Bohnen und Reis?
Richtig. Aber nicht nur. Genau wie in Costa Rica wird dieses eher einfache, landestypische Gericht entweder als „gallo pinto“ zum Frühstück gereicht, oder je nach Region mit anderen Speisen wie z.B. fangfrischen Garnelen und Fisch, gegrilltem Hähnchen oder Rindergulasch ergänzt.
Und wer jetzt nach Abwechslung ruft, kann seine Bedenken gleich wieder begraben: viele Hotels und Restaurants haben den Geschmack der internationalen Klientel bereits erkannt und den „Braten“ gerochen und bieten auch internationale Gerichte an. Wobei es ziemlich schade wäre, sich die lokalen Spezialitäten entgehen zu lassen.
Warum eigentlich nicht nach … Nicaragua?
5. Und was ist mit der Sicherheit, das ist doch total gefährlich dort zu reisen!
Nicaragua zählt zu einem der sichersten Reiseländer Mittelamerikas. Sicher, es gibt auch Ecken, in denen es gefährlicher sein kann als anderswo, zum Beispiel in bestimmten Vierteln der Landeshauptstadt Managua. Und natürlich kommt es auch dort vor, dass Trickdiebe ihr Unding treiben. Aber ganz ehrlich: wie gefährlich sind denn Länder wie Brasilien, Türkei oder Thailand oder US-amerikanische Großstädte? Und trotzdem reisen auch dorthin jährlich tausende von Touristen aus aller Welt. Selbst auf dem Berliner Alexanderplatz oder in der Münchner U-Bahn passieren Übergriffe. So gesehen geht es in Nicaragua deutlich ruhiger zu, insbesondere je weiter man in ländliche Regionen vordringt.
Deswegen raten wir unseren Reisenden ja auch immer das gleiche wie für alle Länder: einfach den Kopf nicht komplett ausschalten und mit gesundem Menschenverstand reisen.
Würden Sie in Deutschland einfach so Anhalter mitnehmen? Nein, warum dann also in Mittelamerika?
Würden Sie in Deutschland jemandem blindlings vertrauen und ihm zu sogenannten „Geheimtipps“ folgen? Sicher nicht, sobald man sich von vertrauten Gegenden, gut beleuchteten Straßen und belebten Orten entfernt.
Würden Sie in Deutschland oder Europa (z.B. in Barcelona!) Wertsachen wie Schmuck, Kameras, etc. zur Schau und offen sichtbar für alle herumtragen? Auf keinen Fall.
6. Sicherheit hin oder her, aber was ist mit Hurrikans, Erdbeben und Vulkanausbrüchen?
Hurrikans treffen in der Regel nicht das Festland, sondern bleiben in der Karibik und ziehen aufgrund der Erdrotation von dort aus gen Norden. Sehr große tropische Stürme können sich in Mittelamerika schon mal bemerkbar machen, dann hauptsächlich auf der Karibikseite, wenn deren Ausläufer zu starken Regenfällen führen.
Hurrikans sind aber nur schwer vorherzusagen, weswegen es unsinnig wäre nur aufgrund einer relativ geringen Wahrscheinlichkeit einen Urlaub zu verschieben. Falls es trotzdem einmal zu Situationen kommen sollte, in der auch nur die geringste Gefahr für unsere Reisende bestünde, würde sich unsere Partneragentur um rechtzeitige Umbuchungen etc. kümmern.
Das gleiche gilt für Erdbeben und Vulkanausbrüche. Diese sind wiederum gut vorherzusagen, da die Vulkane ja permanent rund um die Uhr bewacht werden. Also kein Grund zur Panik, sollte sich etwas andeuten würden wir natürlich auch hier entsprechende Vorkehrungen treffen.
Ansonsten gilt: die Landschaft und die imposanten Vulkane genießen, besteigen und hinuntersurfen!!!
7. Und was ist mit dem Wetter allgemein, da regnet es doch so viel!!!
Also mal ganz im Ernst – natürlich regnet es in den Tropen. Und zwar rund ums Jahr, sogar in der sogenannten Trockenzeit. Aber ist das nun wirklich ein Hinderungsgrund? Schließlich regnet es ja nicht wie im kalten Deutschland bei 10C° sondern bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 25C°. Also selbst wenn man einmal nass werden sollte, ist es lange nicht so unangenehm wie hierzulande. Außerdem ist das der Grund dafür, dass man hier herrliche Regenwaldgebiete findet mit all den Bewohnern wie Brüllaffen, Faultieren, Quetzalen, Tukanen, etc.
Warum eigentlich nicht nach … Nicaragua?
In den Tropen gibt es keine Jahreszeiten, man unterscheidet nur eine Trocken- und eine Regenzeit. Diese Einteilung ist allgemein gar nicht so leicht vorzunehmen, da es je nach Region unterschiedliche Mini-Klimata gibt, die von der Regel abweichen.
Also ganz grob gesagt ist es so:
• Trockenzeit (und Hauptsaison!) – von November bis Mai auf der pazifisch beeinflussten Seite
• Regenzeit – von Mai bis November mit kurzen (1 bis 4 Stunden), kräftigen Schauern meist am Nachmittag oder in der Nacht und dem daraus entstehenden Vorteil von Landschaften, die nun in sattem Grün erscheinen
• Karibikseite – ganzjährig hohe Luftfeuchtigkeit und daher eher Risiko von Schauern, keine Trockenzeit, erhöhte Niederschlagsmengen von September bis teilweise November
Nicaragua ist ein ganzjähriges Reiseziel – man muss nur wissen zu welcher Zeit man wo sein oder nicht sein sollte :-)
8. Okay prima, aber was ist, wenn wir irgendwo stecken bleiben? Wir können kein Wort Spanisch!
Keine Sorge, unsere Kollegen in der Partneragentur sprechen auch Englisch. Die Kontakte erhalten Sie, wenn Sie eine Reise bei uns buchen, mit den Reiseinformationen vor Abflug.
Wenn Sie in der Gruppe mit deutschsprachigem Reiseleiter reisen, gibt es diesbezüglich ja ohnehin kaum Problem, da die Reiseleitung ja jederzeit übersetzen kann.
Wenn Sie individuell mit Transfers oder Mietwagen reisen, kann es nicht schaden sich vor der Reise einen gewissen Basiswortschatz spanischer Wörter anzueignen, da gerade in den entlegeneren Gegenden wenige Nicaraguaner Englisch sprechen oder verstehen. Nehmen Sie am besten ein Wörterbuch mit.
Die Nicaraguaner sind aber ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk und so manch einer ist selbst beim Verständigen mit Händen und Füßen und ohne ein Wort Spanisch durch das ganze Land gereist.
9. Die Anreise ist doch so kompliziert und ein Visum haben wir auch nicht…
Die Anreise von Deutschland ist gar nicht so umständlich, wie viele denken. Genauso wie in alle anderen Länder Mittelamerikas gibt es keine Non-Stop Flüge, weil die Maschinen nicht die Reichweite haben und zumindest einmal auftanken müssen. Um nach Nicaragua zu kommen gibt es derzeit folgende Möglichkeiten:
- Mit Iberia/Copa Airlines ab Deutschland, Österreich, Schweiz via Madrid und via Panama oder El Salvador nach Managua (2x Umsteigen)
- Mit Condor /Copa Airlines ab Deutschland , Österreich, Schweiz via Dom. Republik und via Costa Rica nach Managua (1x Stopp, 1x Umsteigen)
- Mit KLM/ Copa Airlines ab Deutschland , Österreich, Schweiz via Amsterdam und Panama City nach Managua (2x Umsteigen)
- Mit Delta Airlines oder United Airlines via USA nach Managua (1x Umsteigen, Achtung: Einreisebestimmungen USA!)
Als deutscher Tourist benötigt man für einen Aufenthalt von 90 Tagen kein Visum. Bei Einreise muss nur eine Touristenkarte am Flughafen in Managua gekauft werden, die momentan 10 USD pro Person kostet.
Ist doch easy!
10. Das hört sich gut an, welche Reisen gibt’s denn nach Nicaragua?
Also es gibt eigentlich alles, was man sich wünscht:
- Geführte Gruppenreisen wie z.B. unsere Nicaragua Pur
- Mietwagenrundreisen wie z.B. Traumhaftes Nicaragua
- Reisebausteine, die untereinander kombinierbar sind
- Kombinationsreisen mit Costa Rica, Honduras, Guatemala, El Salvador, etc. entweder geführt oder individuell
- Maßgeschneiderte Individualreisen
Warum eigentlich nicht nach … Nicaragua?
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir nun viele der Bedenken etwas mildern konnten und hoffen, dass wir Euch mit unserer Begeisterung für dieses kleine und noch so ursprüngliche Land entfachen konnten.
Bei weiteren Fragen stehen wir Euch natürlich jederzeit mit Rat und Tag zur Seite!
Euer Nicaragua-Reiseteam


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