Warum dein Hund nicht mehr frisst: 10 häufige Gründe

Warum dein Hund nicht mehr frisst: 10 häufige Gründe

Warum dein Hund sein Futter verweigert, kann viele verschiedene Gründe haben. Manchmal lassen diese sich sogar ganz leicht wieder lösen. Trotzdem gilt es zuerst herauszufinden, aus welchem Grund dein Hund sein Futter nicht möchte. Daher zeigen wir dir zehn häufige Gründe, warum dein Hund nicht mehr frisst.

Veränderter Gesundheitszustand

Bevor andere Gründe in Betracht gezogen werden, sollte der Gesundheitszustand des Hundes überprüft werden. Wenn ein Hund nicht frisst, kann dies auch auf Verletzungen oder Erkrankungen zurückgeführt werden. Auch Verletzungen können zu Appetitlosigkeit führen.

Bevor du andere Vermutungen anstellst, was der Grund für das Futterproblem sein könnte, sollte zunächst abgeklärt werden, ob es deinem Hund gut geht. Überprüfe also, ob sich Entzündungen, Krankheiten oder andere Verletzungen erkennen lassen. Idealerweise gehst du zu einem Tierarzt, um auch andere gesundheitlichen Risiken wie Zahnschmerzen, Allergien oder auch Parasiten ausschließen zu können. Erst wenn du dir sicher bist, dass dein Hund keine gesundheitlichen Probleme hat, solltest du anderen möglichen Gründen nachgehen. 

Das Alter

Ähnlich wie bei Menschen verändert sich auch bei Hunden das Essverhalten mit dem Alter. Alte Hunde bewegen sich oft deutlich weniger und benötigen daher auch weniger Futter.Bei geringer Auslastung braucht ein Hund auch weniger Futter.

Wenn dein Hund älter wird, verändert sich auch sein Essverhalten. Generell wird er dann weniger essen, weil er sich mit dem Alter weniger bewegt und auch nicht mehr so viel Energie hat wie früher. Damit dein Hund trotzdem nicht zu wenig frisst, könntest du versuchen eine Futtersorte zu finden, die auf das Alter deines Vierbeiners abgestimmt ist. Vergiss außerdem nicht, dass ein Hund im Alter zudem ein erhöhtes Krankheitsrisiko hat, was sich auf den Appetit auswirken kann. 

Stress

Hunde reagieren sehr empfindlich auf neue Situationen. Es sollte also darauf geachtet werden, dass ihr Essverhalten nicht unter einer stressigen Situation leidet. Versuche ihm daher eine ruhige Umgebung zu schaffen, damit er genügend frisst.Stress hat auf Hunde ähnliche Auswirkungen wie auf Menschen.

Psychische Probleme sind ein weiterer möglicher Grund, weshalb ein Hund nicht mehr frisst. Um herauszufinden ob dein Hund gerade gestresst ist, solltest du zusätzlich auf seine Körpersprache achten. Stressige Situationen wirken sich auf Hunde ähnlich aus wie auf Menschen. Während manche viel mehr essen, vergeht anderen der Appetit vollständig. Zum Fressen solltest du daher deinem Hund eine möglichst ruhige Umgebung schaffen. Er sollte die Möglichkeit haben, sich dann nur auf sein Futter konzentrieren zu können.

Könnte Stress der Grund dafür sein, solltest du im nächsten Schritt herausfinden, wie der Stress verursacht wird. Vor allem neue Umgebungen oder Veränderungen spielen dabei eine große Rolle. Es kann sich hier um neues Futter, ein neues Familienmitglied, wie ein Baby, oder aber auch nur um einen neuen Futternapf handeln. Mit jeder Veränderung muss dein Hund zunächst zurechtkommen. Versuche deshalb vor allem beim Fressen, ihm eine sichere und gewohnte Umgebung zu schaffen. Lassen sich neue Umstände nicht vermeiden, sollte der Hund langsam an diese herangeführt werden.

Schlechtes Futter

Es muss sich hier jedoch nicht sofort um verdorbenes Futter handeln. Vielleicht ist die jeweilige Futtersorte ungeeignet für die Bedürfnisse deines Hundes. Man sollte immer darauf achten, dass alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Dabei kommt es aber vor, dass gerade Futter mit mehr Ballaststoffen weniger beliebt bei deinem Vierbeiner ist. Beachte zudem, dass dein Hund keine für ihn giftigen Lebensmittel zu sich nimmt, da dies zu schweren Krankheiten führen kann.

Häufiger Futterwechsel

Solltest du die Futtersorten deines Hundes sehr oft wechseln, da er nicht frisst, kann genau darin das Problem liegen. Auch wenn es für uns Menschen unvorstellbar ist, jeden Tag dasselbe zu essen, sieht das bei deinem Hund anders aus. Sein Körper ist nicht auf eine abwechslungsreiche Ernährung ausgelegt. Er hat also kein Problem damit, wenn du ihm jeden Tag das gleiche Hundefutter gibst. Im Gegenteil sogar: Wenn du ihm zu oft unterschiedliche Sorten anbietest, kann das seinen Magen reizen und ihm letztendlich sogar schaden. Achte also darauf, dass du das passende Futter für deinen Hund findest und dann bei dieser Sorte bleibst.

Dein Hund ist wählerisch

Stellst du deinem Hund zu viele Alternativen Verfügung, wird sich dein Hund dies merken. Wenn er dann das nächste Mal nicht frisst, erhofft er sich im Anschluss besseres Futter zu bekommen.Eine abwechslungsreiche Ernährung kann zu einem wählerischen Hund führen.

Ist dein Vierbeiner vorher in den Genuss von viel rohem Fleisch oder anderen frischen Lebensmitteln gekommen, kann ihm sein Trockenfutter plötzlich sehr eintönig vorkommen. Wechselst du zu oft das Futter, kann das also nicht nur gesundheitliche Folgen haben, es macht deinen Hund außerdem wählerisch. Indem du ihm zeigst, dass es etwas anderes gibt, als das normale Futter, machst du ihn neugierig. Er verweigert dann sein Futter in dem Wissen, dass er noch andere Möglichkeiten hat. Das bedeutet nicht, dass du ihm ab sofort nie wieder etwas anderes geben darfst, als sein gängiges Futter. Wenn du aber weißt, er frisst nur aus Neugier oder Langeweile nicht, solltest du ihm nicht zusätzliche Alternativen zur Verfügung stellen.

Suche nach Aufmerksamkeit

Frisst dein Hund nicht führt das häufig dazu, dass du ihm vermehrt Aufmerksamkeit schenkst. Hat der Hund dieses Verhalten durschaut, könnte er öfter Versuchen, durch die Verweigerung seines Futters deine Aufmerksamkeit zu erlangen.Es kann vorkommen, dass Hunden Aufmerksamkeit wichtiger ist, als ihr Futter.

Wenn ein Hund nicht frisst, macht man sich selbstverständlich Sorgen. Und wenn wir uns sorgen, kümmern wir uns meist noch mehr um unsere Liebsten. Das versteht auch dein Hund. Es lohnt sich also für ihn, nicht zu fressen. Er hat herausgefunden, dass du ihm noch mehr Aufmerksamkeit schenkst, wenn er sein Futter verweigert. Viele Menschen tendieren dann dazu, den Hund zu streicheln oder sogar zu füttern. Er verbindet also seine Verweigerung zu fressen mit noch mehr Liebe und Aufmerksamkeit.

Er ist schon satt

Wenn dein Hund beispielsweise nur Abends nicht frisst, kann es daran liegen, dass er über den Tag verteilt zu viele Hundekekse oder andere Dinge bekommt. Somit ist er zu seinen eigentlichen Futterzeiten schon satt.Für das Hundetraining können auch Teile des eingeplanten Futters verwendet werden.

Wie schon in den letzten Punkten deutlich wurde, liegt es oftmals nicht nur am Hund, wenn er nicht frisst. Wir Menschen haben einen sehr großen Einfluss auf unsere Hunde. Das ist auch hier der Fall. Selbst wenn es im ersten Moment nicht so scheint, auch Leckerli und Hundekekse sättigen deinen Vierbeiner. Gibst du deinem Hund über den Tag verteilt relativ viele andere Möglichkeiten zu fressen, kann es sein, dass dein Hund am Abend einfach keinen Hunger mehr hat. 

Zahnwechsel

Befindet sich dein Hund in einem Alter, bei dem es zum Zahnwechsel kommt, kann dies auch der Grund für sein Essverhalten sein. In manchen Fällen kann es hier zu Zahnschmerzen kommen, die den Appetit hemmen.Auch ein Hund verliert im ersten Lebensjahr seine Milchzähne.

Je nachdem, zu welcher Rasse dein Hund gehört, verliert er seine Milchzähne normalerweise zwischen dem 4. und 7. Monat. Grundsätzlich stellt dies auch kein Problem dar, es kann sogar sein, dass du davon gar nicht so viel mitbekommst. Manchmal geht es aber nicht ganz so einfach. Vor allem, wenn der neue Zahn auf den Milchzahn drückt, kann dein Welpe Schmerzen haben. In solchen Fällen könntest du das Trockenfutter mit lauwarmen Wasser anmischen. Das weicht das Futter etwas auf und es lässt sich leichter kauen. 

Das Futter schmeckt nicht

Auch wenn Hunde im Allgemeinen nicht besonders wählerisch sind, kann es ab und zu doch vorkommen, dass ihnen ein bestimmtes Futter überhaupt nicht schmeckt. Dann solltest du dich vielleicht doch nach einer besseren Alternative umsehen. Wenn das Futter eine gute Qualität hat, ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass es einen anderen Grund für seine Verweigerung gibt.

Wenn du dir unsicher bist, sollte deine erste Anlaufstelle immer der Tierarzt sein. Auch wenn keine gesundheitlichen Probleme zu finden sind, kann er dir weitere Tipps geben, woran es liegen könnte, dass dein Hund nicht mehr frisst. Zudem weiß dieser genau, welches Futter für deinen Hund am besten geeignet ist und was du bei der Auswahl beachten solltest.


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