WARNUNG: Hühneraugen selbst entfernen GEFÄHRLICH, wenn…

WARNUNG: Hühneraugen selbst entfernen GEFÄHRLICH, wenn…
Hühneraugen sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können ebenfalls Schmerzen verursachen. Das Laufen wird bei den Betroffenen zur Qual. Allerdings sollte ein Hühnerauge nicht selbst entfernt werden. Aber was ist eigentlich ein Hühnerauge? Und wie erkennt man es? Wir haben nachgeforscht und klären auf!

Was ist eigentlich ein Hühnerauge?

Bei einem Hühnerauge, auch als Clavus oder Krähenauge bekannt, handelt es sich um eine rundliche, scharf abgegrenzte Verdickung der Haut. Das Hühnerauge verfügt über einen harten, spitz zulaufenden Hornhautkegel, welches sich im Zentrum befindet. Dieser Hornhautkegel reicht bis in die tieferen Hautschichten und verursacht bei Druck Schmerzen.

Hühnerauge oder Warze?

Hühneraugen und Warzen können von einem Laien schnell miteinander verwechselt werden. Ein erfahrener Fußpfleger oder ein Arzt kann den Unterschied allerdings sofort erkennen. Während die Ursache für ein Hühnerauge in der Regel in zu hohem Druck und Belastung zu finden ist, wird eine Warze durch ein Bakterium oder Virus ausgelöst, welches in rissige und/oder verletzte Haut eindringt. Bei dem häufigsten Auslöser für eine Warze handelt es sich um das humane Papillomavirus. Zudem verfügt die Warze nicht über einen Hornhautteil in der Mitte.

Was ist eine Dornwarze?

Bei der Dornwarze handelt es sich um die häufigste Warzenart. Diese befindet sich in der Regel unter der Hornhaut und enthält kleine schwarze Flecken oder Punkte. Diese Punkte sind schlichtweg getrocknete Blutungen.

Die Ursachen – Wie entsteht ein Hühnerauge?

Sobald Haut, welche über einen Knochen gespannt ist, einem stetigen Druck oder Reibung ausgesetzt ist, kann ein Hühnerauge entstehen. Zu den häufigsten Ursachen für die Entstehung eines Hühnerauges gehört zu enges Schuhwerk. Insbesondere knappe und drückende Schuhe wie zum Beispiel High Heels können zu Hühneraugen führen. Socken, die auf der Haut reiben, können ebenfalls ein Krähenauge verursachen.

Zu den weiteren Ursachen für ein Hühnerauge ist eine Deformation wie zum Beispiel der Hallux Valgus, bestimmte Stoffwechselerkrankungen oder eine genetische Veranlagung. Insbesondere bei Diabetes Patienten bedeutet ein Hühnerauge den Zutritt für Keime und muss aus diesem Grund sorgfältig und umgehend behandelt werden.

Typische Stellen

Zu den typischen Stellen, an welchem ein Hühnerauge entstehen kann, gehören sämtliche Hautpartien, welche unter einer entsprechenden Belastung stehen. Hühneraugen können entstehen:

  • An der Hand
  • Am Finger
  • Unterm Fuß
  • Zwischen den Zehen

Hühneraugen Bilder – Wie sieht ein Hühnerauge aus?

Wie schon bereits vorweg genommen, ist ein Hühnerauge unter Umständen kaum von einer Warze zu unterscheiden. Deshalb nehmen Sie diese Beispielbilder bitte nicht als Vorlage um sich selbst zu diagnostizieren. Suchen Sie im Zweifelsfall einen Arzt auf!

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Hühnerauge entfernen – Was tun gegen die Verhornung?

Sobald der Arzt die Diagnose Hühnerauge gestellt hat, beginnen die Therapiemaßnahmen. In erster Linie wird nun versucht, übermäßigen Druck zu lindern. Bei Senk- oder Knickfüßen wird in der Regel eine Therapie mit Einlagen bevorzugt. Durch die orthopädischen Einlagen wird der Druck verringert.

Druckentlastungsringe kommen bei Krallen- oder Hammerzehen zum Einsatz. Diese Ringe bestehen in der Regel aus Filz, Gel oder Kunststoff. Häufig sind weitere Maßnahmen nötig, um das Hühnerauge zu entfernen. Hierbei wird die verdickte Hornhaut entferntmit Hilfe von chirurgischen Instrumenten entfernt. Hierbei kann es sich um einen scharfen Löffel, ein Skalpell oder eine Schere handeln.

VORSICHT: Hühnerauge mit Hausmitteln selbst entfernen

Falls es sich um ein Hühnerauge im Anfangsstadium handelt, kann der Calvus ebenfalls mit Hausmitteln behandelt werden. Exemplare, welche sich in einem späteren Stadium befinden, sollten allerdings von einem Arzt behandelt werden. Hier droht eine Blutvergiftung, wenn das Hühnerauge selbst behandelt wird.

Um ein Hühnerauge in einem frühen Stadium selbst zu entfernen, können einige Hausmittel verwendet werden. Geeignet ist zum Beispiel ein Fußbad in warmem Wasser mit einem Zusatz aus Teebaumöl oder Kernseife.

Ebenfalls genutzt werden kann ein Zusatz aus Propolis (auch bekannt als Bienensalbe), um die betreffenden Hautstellen direkt aufzuweichen. Sind die Hautpartien aufgeweicht, kann das Hühnerauge mit einer Spezialfeile oder einem Bimsstein abgetragen werden. Nach der Behandlung sollte die Hautstelle mit einer fetthaltigen Creme einmassiert werden.

IHRE MEINUNG IST GEFRAGT
Haben Sie bereits Erfahrungen mit Hühneraugen gemacht? Dann lassen Sie auch andere daran teilhaben oder aber tauschen Sie sich mit anderen Anwendern aus. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag.

Pflaster und Tinkturen nur im Anfangsstadium sinnvoll?

Pflaster gegen Hühneraugen sowie Tinkturen eignen sich ausschließlich im frühen Stadium eines Hühnerauges. Das Hühneraugenpflaster weicht die Haut am Hühnerauge auf, wobei spezielle hornlösende Säuren wirken. Idealerweise wird das Pflaster einige Tage an derselben Stelle getragen.

Wann Sie zum Arzt müssen?

Der Gang zum Arzt wird nötig, wenn sich das Hühnerauge in einem fortgeschrittenen Stadium befindet. Zunächst wird eine Diagnose gestellt, wobei der Arzt ausschließt, dass es sich um eine Warze handelt. Der behandelte Arzt wird entscheiden, ob das Hühnerauge mit Medikamenten oder mit einem chirurgischen Eingriff behandelt werden muss. Diabetiker oder Menschen, die unter Durchblutungsstörungen leiden, bedürfen einer besonderen Behandlung, da die Infektionsgefahr bei diesen Patienten sehr hoch ist.

Hühneraugen bei Kindern behandeln

Bei Kindern müssen Hühneraugen mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Da Kinderhaut noch äußerst empfindlich ist, sollten keine Hühneraugenpflaster zur Anwendung kommen. Sollte ein Kind unter Hühneraugen leiden, wird ein Arztbesuch nötig.

Fazit

Hühneraugen sollten nur selbst entfernt werden, wenn es sich um ein frühes Stadium handelt. In späteren Stadien droht eine gefährliche Infektion, sollte das Krähenauge nicht professionell entfernt werden. Darüber hinaus sollte klar sein, ob es sich tatsächlich um ein Hühnerauge handelt. Warzen ähneln den Krähenaugen und können von einem ungeschulten Auge schnell verwechselt werden.

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