Wale an Menschen: Lasst uns in Ruhe!

Wale an Menschen: Lasst uns in Ruhe!An der französischen Mittelmeerküste hat der Kommerz ein neues Vermarktungspotential entdeckt: Mit Delfinen oder Walen schwimmen. Das läuft so ab: Ein Flugzeug sucht im Tieflug die Tiere und danach werden entsprechende Interessenten an den Ort gebracht, um mit den Tieren schwimmen zu können. Hört sich schrecklich tierlieb an, ist aber nur wieder einmal eine der schrecklichen Geschmacksverirrungen, zu denen der Mensch in der Lage ist.
Ein französischer Veranstalter preist einen solchen Ausflug so an, wie wenn die Meeressäuger nur auf die Begegnung mit dem Menschen warten würden:Wir bieten ihnen einen außerordentlichen Tag an Bord des Schiffes Cala Rossa, mit dem sie hinausfahren, um mit den Delfinen im Herzen des Naturschutzgebietes Pelagos (ungefähr 25.000 gezählte Delfine) - ein echter Naturpark für den Schutz von Wale, Delfine und Schildkröten - zu schwimmen. Die Suche nach den Meeressäugern erfolgt über Flugzeug. Einmal lokalisiert springen Sie ins Wasser und haben ein unvergessliches Erlebnis inmitten der Delfine!
Die französische Umweltorganisation "France Nature Environment " findet das schrecklich, beschreibt die Folgen und fordert ein Verbot dieser neuen Art des Freizeitvergnügens:
Die Meeressäugetiere, insbesondere die Wale, sind es nicht gewöhnt in der Nähe von Menschen zu sein.  Die Tatsache, direkt mit der Anwesenheit des Menschen konfrontiert zu werden, führt zu einer nicht widerrufbaren Änderung im Verhalten der Tiere. Die Delfine und Wale werden durch die Anwesenheit von Menschen verwirrt und gestresst.  Wenn Sie mit dem Flugzeug verfolgt werden,  erschöpfen sie sich. Sie werden von ihren normalen Aktivitäten abgehalten und vor allem bei der Nahrungsaufnahme gestört.
Wenn die Meeressäuger Junge haben, ist der Stress für die Mütter besonders belastend: Die Mütter müssen ihre Energie voll ausgeben, was dazu führt, dass die Überlebenschancenn ihres Nachwuchses sich verringern.Zudem leben die Wale im allgemeinen in Gemeinschaft, sie spielen und jagen miteinander.  Die Touristen nähern sich Ihnen, versuchen Sie anzufassen, was dazu führt, dass sie verwirrt sind und die Gruppe sich auflöst.  Manchmal werden auch die Mütter von ihren Jungen getrennt,  was deren Leben in Gefahr bringt.
Hinzugefügt wird, dass für die Einrichtung dieses touristischen Angebots keine Genehmigungen erforderlich sind. Jeder kann somit entsprechende Angebote machen. Ob nun Interesse an Tieren oder das große Geld das Motiv sind.
InformationsquellePourquoi faut-il interdire la nage commerciale avec les dauphins sauvages ?

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