Waldmeister – Kräutlein des Monats

Von Markgraeflerin @markgraeflerin

Waldmeister und Maibowle

Ich wünsche Euch einen wunderschönen 1. Mai! Wir feiern natürlich mit eine Maibowle…
Die kleine Waldpflanze soll, in Wein genossen, das Herz froh stimmen.
Das Kumarin der Blätter entwickelt seinen süßen, aromatischen Duft erst nach dem Trocknen.
Getrocknete Blätter sollen, zwischen die Wäsche und unter Teppiche gelegt, Motten und andere Insekten vertreiben.

Waldmeister

Hier ist das Rezept – natürlich mit Markgräfler Wein und Sekt:

Zutaten für 4 Personen (für 8 Personen lassen sich die Mengen einfach verdoppeln):

1 Sträusslein Waldmeister ohne Blüten
25 g Zucker
1 unbehandelte Zitrone
0,75 Liter trockener Weißwein
1/2 Flasche Winzersekt

Ansatz: Waldmeister waschen, abtropfen lassen und antrocknen lassen (mehrere Stunden oder über Nacht).
Dann den Zucker in 125 ml Weißwein auflösen und das Sträusschen Waldmeister hineinhängen (mit etwas Küchengarn zusammenbinden), so dass die Stiele nicht mit Flüssigkeit bedeckt sind. Zitronenschale abreiben, Saft auspressen und dazugeben.
Mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort durchziehen lassen (besser 3-4 Stunden).

Den übrigen Wein und den Sekt kalt stellen.
Den Waldmeister aus dem Sud nehmen, den Ansatz in eine Bowleschüssel (ersatzweise eine große Suppen- oder Pastaschüssel mit Deckel) geben.
Mit Wein und Sekt auffüllen.

Da der Waldmeister in meinem Vorgarten schon freudig blüht, und ich die neue Pflanze im Kräuterbeet nicht überstrapazieren wollte, habe wir diesmal zu gekaufter Maibowle gegriffen. Die hat auch gut geschmeckt:

Im nächsten Jahr wird der Waldmeister rechtzeitig geerntet, tiefgefroren und die Bowle wieder selbst gemacht!!!
Aber Vorsicht:    zuviel davon gibt Kopfweh…