Vorsorgeuntersuchung – U 10

Vorsorgeuntersuchung – U 10Sicherlich ist es ein guter Moment, bei einem Kind zwischen 7 bis 8 Jahren und nach ersten Erfahrungen in der Schule eine weitere Vorsorgeuntersuchung durchzuführen. Die Vorsorgeuntersuchung U10 dient auch dazu die große Lücke zwischen der Vorsorgeuntersuchung U9 (mit etwa 5 Jahren) und der Vorsorgeuntersuchung J1 (zwischen 12 bis 14 Jahren) zu schließen. Die U10 ist keine gesetzlich Vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchung, deshalb wird dieser zusätzliche Grundschulcheck nicht von allen Krankenkassen übernommen und kostet in der Regel um die 50 Euro. Am besten Erkundigt man sich bei seiner Krankenkasse ob diese die Kosten für die Vorsorgeuntersuchung U10 übernimmt. Neben rein medizinischen Aspekten geht es bei der Vorsorgeuntersuchung U10 auch um soziale Faktoren und eventuelle Risiken die das Leben so mit sich bringt, über die man das Kind auf jeden Fall aufklären sollte. Eventuelle Entwicklungsstörungen treten erst mit Eintritt in die Schule auf und kommen somit erst bei der U10 zum Vorschein.

Die Vorsorgeuntersuchung U10 beinhaltet einen sehr ausgeprägten medizinischen Teil: Neben der Prüfung des Blutdruckes werden auch das Blut der Urin sowie die Cholesterinwerte untersucht. Auch eventuelle Impfungen werden vom Kinderarzt empfohlen. Desweiteren kommen Untersuchungen der Hör- und Sehkraft hinzu auch das Farbenerkennen steht bei der Vorsorgeuntersuchung U10 zur Prüfung. Außerdem wird prüft der Kinderarzt ob Gewicht und Größe des Kindes noch im Normbereich liegen. Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung U10 wird auch die Entwicklung des Knochenbaus untersucht, um eine eventuelle Skoliose so früh wie möglich zu erkennen und um gegebenenfalls diese zu behandeln. So kann man unter anderem auch eine Fehlstellung der Füße oder Hüfte erkennen.

In einem Gespräch mit dem Kind stellt der Kinderarzt weiterhin fest wie sein Verhalten in seinem sozialen Umfeld ist. Auch ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktives-Syndrom) ist bei der Vorsorgeuntersuchung U10 ein Thema, durch Fragen nach starkem Bewegungsdrang, evtl. Konzentrationsschwäche oder impulsives Handeln erhält der Kinderarzt darüber Informationen ob das Kind einen eventuellen Handlungsbedarf auf ADHS hat.

Da das Kind bereits in der Schule das Lesen und Rechnen lernen sollte, kann man nun auch feststellen, ob in diesem Bereich eventuelle Lernschwächen vorliegen. Eine genaue Bertachtung durch den Kinderarzt beim Lesen sowie die Rechtschreibfähigkeit gibt Aufschluss darüber ob das Kind an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) leidet, was auch im Fachbereich Legasthenie genannt wird.


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