Vorbereitungen für den beruflichen Wiedereinstieg und die nervigsten Fragen dazu

Mittlerweile ist meine Tochter gut in der Krippe angekommen. Die ersten Kita-Krankheiten sind überstanden, und das morgendliche Abschiednehmen hat stark an Dramatik verloren.  Zeit, auch für mich mit dem Eingewöhnungsprogramm zu starten. Schließlich sind es noch gut zwei Wochen, bis ich in meinen alten Job zurückkehre.
Also wanderte ich in diesen Tagen, nachdem ich morgens meine Maus in der Betriebskita abgesetzt hatte, des öfteren rüber ins Büro, um mich an meinem Arbeitsplatz einzuloggen und mich langsam mit den aktuellen Themen dort vertraut zu machen. Überdies habe ich an einigen Meetings und einem Seminar - und nicht zu vergessen an der Firmenweihnachtsfeier - teilgenommen. Fühle mich komischerweise, als wäre ich nie weg gewesen. Immer noch der alte Trott mit neuen Herausforderungen.
Allerdings habe ich auch schon während der Babypause kontinuierlich den Kontakt zu meinen Kollegen und Vorgesetzten gehalten. Oft habe ich während meiner täglichen Kinderwagen-Gewaltmärsche  einen Zwischenstopp im Büro eingelegt. Zwischendurch bin ich mit Kollegen Essen gegangen oder habe mich mit kurzen Telefonanrufen auf dem neuesten Stand gebracht. So bin ich immer noch drin in den Themen und Aufgaben - und natürlich beim aktuellen Büroklatsch stets auf dem Laufenden.
Zum krönenden Abschluss habe ich diese Woche ein offizielles Rückkehrgespräch mit meinem Chef gehabt. Und was soll ich sagen? Ich muss in Zukunft nicht im fensterlosen Büro sitzen und den ganzen Tag Ablage machen, sondern darf und soll sogar das gleiche machen, wie vor meiner Schwangerschaft.  Noch besser: Dazu kommen noch ein paar neue, spannende Projekte. Und das obwohl ich "nur" Teilzeit arbeiten werde.  Bin schwer begeistert, habe wohl den besten Chef der Welt.
So wie es bei mir gelaufen ist, ist es nämlich nicht unbedingt der Normalfall. Bei einer Freundin zum Beispiel ist es in der Firma üblich, dass die Stelle der werdenden Mutter komplett neu besetzt (keine Elternzeitvertretung wie bei mir) und die wiederkehrenden Teilzeitmami später woanders "geparkt" wird.

Top 5 der nervigsten Kommentare zum Ende der Babypause


Meine Vorfreude auf den neuen alten Job wird allerdings ein wenig getrübt von immer den gleichen Kommentare, die ich in letzter Zeit von einigen "Bekannten" ernte, wenn das Gespräch auf meinen beruflichen Wiedereinstieg kommt und der damit verbundenen zweitweisen "Fremdbetreuung" meiner Tochter.
Hier meine Top 5 der nervigsten Reaktionen bzw. Fragen dazu.
  1. Willst du oder musst du wieder arbeiten?
  2. Was, dein Kind geht schon in die Krippe?
  3. Dann arbeitest du sicherlich nur ein paar Stunden, halbtags oder so.
  4. 28 Stunden die Woche? Ist das nicht ein bisschen viel mit Kind?
  5. Echt, du freust dich schon wieder auf die Arbeit?

Es scheint, dass einige Leute immer noch nicht begriffen haben, dass es einige Mütter gibt, die tatsächlich freiwillig arbeiten gehen (wenn man mal den nicht zu verachtenden finanziellen Aspekt quer Acht lässt) und sogar Spaß daran haben.
Habt Ihr noch weitere Sprüche aus Eurem Umfeld? Würde mich mal interessieren, ob ihr ähnliche Reaktionen geerntet habt.

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