Von Oschersleben nach Zandvoort – mit Maro Engel

Am Wochenende starten in Zandvoort die Motoren der Wagen im ADAC GT Masters aufs Neue. Die Vorbereitungen der Teams für das zweite Wochenende in der Meisterschaft laufen auf Hochtouren. Für einige Mannschaften heißt es dabei in erster Linie aufräumen und reparieren was das Zeug hält, denn die umfangreichen Schäden nach dem spektakulären Startunfall wollen bis zum Start ins Wochenende am kommenden Freitag behoben sein. Andere Teams und Fahrer können etwas entspannter auf das nächste Wochenende warten, so wie das Team Rowe Racing, das mit den Piloten  Maro Engel und Jan Seyffarth größtenteils zufrieden auf das Debüt-Wochenende in Oschersleben zurück blicken kann.

Maro Engel, ROWE Racing

Maro Engel, ROWE Racing

Maro Engel, der ehemalige DTM-Pilot und Mercedes-Benz-Werksfahrer, fuhr im letzten Jahr noch in der australischen V8 Supercars Series. Er gab beim ersten Lauf in Oschersleben seinen Einstand in die ADAC GT Masters, genau wie sein Team ROWE Racing, das 2014 zum ersten Mal in der Meisterschaft antritt. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Jan Seyffarth konnte er im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 beim Lauf am Sonnabend den 5. Platz einfahren, ein gutes Ergebnis im ersten Rennen für die junge Mannschaft. “Das war ein guter Auftakt für uns mit dem 5. Platz im Debüt mit ROWE Racing. Alle im Team haben einen fehlerfreien Job gemacht und somit haben wir uns auch sehr darüber gefreut.” erzählt Maro Engel sportscar-racing.net.

Der zweite Lauf am Sonntag begann, wie bekannt, sehr spektakulär mit dem großen Unfall am Start, bei dem direkt 7 Fahrer und Wagen das vorzeitige Aus ereilte. Wir wollten auch von Maro wissen, wie er den Unfall erlebt und wo er die Ursachen gesehen hat. Er sagt dazu: “Zuerst bin ich natürlich sehr froh, dass sich niemand dabei verletzt hat und es allen Beteiligten gut geht. Das war schon ein sehr heftiger Unfall. Ich denke Nicki Thiim hat den Unfall, mit seinem Versuch die Corvette links zu blocken, selbst ausgelöst. Das ist natürlich immer eine schwierige Situation im Startgetümmel und ich weiß auch nicht ob Thiim die Corvette vielleicht einfach übersehen hat, aber solche Spurwechsel wenn Autos nebeneinander fahren sind immer sehr gefährlich, wie man auch bei dem DTM Unfall zwischen Alex Premat und mir 2010 gesehen hat.”

ROWE Racing, Jan Seyffarth, Maro Engel

ROWE Racing, Jan Seyffarth, Maro Engel

Nach dem Neustart des Rennens sah es für ROWE Racing zunächst sehr gut aus und eine Wiederholung des Erfolges vom Samstag schien greifbar nahe, doch dann kam es zu einem Zeitfehler beim Boxenstopp der Mannschaft. Maro Engel erklärt: “Wir hatten auch am Sonntag die Chance unter die ersten 5 zu fahren, lagen nach dem Boxenstopp auch schon auf Platz 5, jedoch ist Jan leider um zwei Zehntelsekunden zu früh wieder aus der Box gewesen, daher bekamen wir eine Durchfahrtsstrafe. Das war natürlich sehr ärgerlich für uns, aber wir müssen nun nach vorne schauen, den Fehler abhaken und es in Zandvoort besser machen.” Das zweite Rennen am Sonntag beendete ROWE Racing schließlich mit einem 13. Platz und schaut nun optimistisch  nach Zandvoort.

Ein so starkes Starterfeld, wie es das ADAC GT Masters aufweist, ist für das neue Team eine Herausforderung, doch man geht hoch motiviert an das Projekt Meisterschaft: “Wie erwartet ist die Leistungsdichte sehr stark und es sind viele starke Teams und Fahrer mit dabei.” weiß Maro Engel. “Was unser Paket angeht war das erste Rennen schon sehr aufmunternd. Wir stehen mit unseren Erfahrungswerten ja erst ganz am Anfang im ADAC GT Masters, da ist es normal das es noch Spielraum nach oben gibt. Wir wollen weiter kontinuirlich arbeiten und unser Auto optimieren. Unser Ziel ist es nach wie vor, uns in der Spitzengruppe zu etablieren und konstant um Podiumsplatzierungen zu kämpfen.” Und so kann es Maro kaum erwarten wieder hinterm Steuer seines ROWE Mercedes zu sitzen und erneut anzugreifen: “Ich freue mich schon sehr auf Zandvoort, nicht nur weil ich dann wieder in meinem ROWE SLS Platz nehmen darf, auch weil die Strecke dort immer sehr viel Spaß macht mit ihren schnellen und flüssigen Kurven. Und natürlich wollen wir dort versuchen den nächsten Schritt nach vorne zu machen.”

Die ersten Schritte können die Jungs vom Team ROWE Racing am Freitag in Zandvoort bei den Tests und ersten freien Trainings auf der Strecke wagen. Wir sind gespannt wie groß die Schritte sein werden und freuen uns auf weitere gute Ergebnisse von den ADAC GT Masters-Neueinsteigern Maro Engel und Rowe Racing.

 

Alle Bilder: adac-motorsport.de

tags: 2014ADAC GT MastersMaro EngelMercedes-Benz SLS AMG GT3Oscherslebenrowe racingZandvoort

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