Von Gin und Rauch und Leder

Manchmal stelle ich mir einfach vor, wie etwas riecht, was ich gerne mag, schön oder interessant finde, was mich reizt und mir vielleicht ein Wohlgefühl gibt. So ist z.B. ein richtiger Barbershop durchaus ein Ort, den ich mit Neugier und Freude betrachte, auch wenn ich um meine Haare (ein Bart ist gar nicht vorhanden) nicht so viel Aufhebens mache. Egal, es ist die Atmosphäre. Ledersessel, Colognes, Seifen, Shampoos, Kaffee, manchmal Whisky oder vielleicht Gin. Barbershop ist Musik – A Capella – und bei mir natürlich mit Saxophon. Vielleicht sollte ich jetzt auf dem Klavier “I don’t mean a thing” von Duke Ellington spielen und irgendwer raucht ein Pfeifchen dazu … Tabak. Das alles paßt und ist mit Geruchseindrücken verbunden.

Saxophon

Gut, Whisky mag ich nicht, aber ein Gläschen Gin …

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Womit wir schon mal die Kopfnote hätten. Ich sage nur gleich dazu, daß kein geruchlicher Zusammenhang zwischen Kopfnote und der zu kopfe steigenden Wirkung des Alkohls besteht. Also Kopfnote GIN ist immer gut und reicht für so manche Verzückung. Doch wer gerne selber mischt oder sich wirklich für Inhalte interessiert, der nimmt mal lieber Wacholderbeer-Ol. Und ich koch mir zwischendurch einen Tee. Gleich geht es weiter.


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