Vom Vorrücken des Herbstes

Vom Vorrücken des Herbstes
Der Herbst bringt sich allmählich in Position. Gestern morgen fiel mir auf, dass der Nebel über Nacht die Kraft aufgebracht hatte, die Strassen nass zu machen; das sah aus, als hätte es leicht geregnet. Ich machte mich dann schon recht früh auf, ging in zwei Stunden von der Forch via Wassberg, Ebmatingen und Sennhof nach Zollikerberg. Überall war der Herbst da, mal diskret, mal deutlich: in der gehemmten, verhinderten Sonne; in den Spinnweben, die das Buschwerk überzogen; in der Art, wie sich die Wirtschaften aus dem Nebel schälten und zum Kaffee luden. Als ich zuhause war, dauerte es nur kurz, bis sich die Sonne zeigte. Mir war das gleich; was ich gehabt hatte, war schön gewesen.

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