Vom Fischer und seiner Frau

Manntje, Manntje, Timpe Te,
Buttje, Buttje in der See,
Mine Fru, de Ilsebill,
Will nich so, as ik wol will.

Das könnte kein ukrainisches oder russisches Märchen sein. Man beklagt sich dortzulande nicht (gegenüber Fremden) über eigene Familienangehörige, noch dazu über die eigene Frau, denn so etwas wäre Ehrverletzung – eine Frage der  Familienehre.

Komisch auch, dass das Fischlein, der großen Butt, der verwunschene Prinz, seinen Retter einfach so ins Verderben rennen lässt. Ein Tipp von ihm – “Wünsch dir doch lieber Wasanderes!” – hätte vieleicht genügt. Oder wenigstens eine Empfehlung, wie Frauentausch oder in der Art. ~ Aber nee – der Krepel schwieg.

Unklar.

Im Übrigen hätte ich an des Fischers Stelle den Butt wenigstens gefragt, ob ich ihm vielleicht helfen kann, entwunschen zu werden. Auf dass Butt wieder zum Königssohn werde. Dann hätten wir uns getrost das Königreich teilen können. Ilsebill bekäme eine finanzielle Abfindung und einige Schuhe obendrauf. …


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