Volunteer vs. Tourist

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Eine Woche ist vergangen und mein Bild von Indien ist mitten im Wachstum.
Das Orientierungsseminar im Hotel in Kundapur mit all den anderen Freiwilligen ist nun vorbei. Wir haben die Woche über jede Menge Input bekommen und unter anderem haben wir in den letzten Tage begonnen eine neue Sprache zu lernen „Kannada“. Nicht „Kanada“, sondern „Kannada“. So heißt die Sprache, die im Staat Karnataka, in dem ich mich befinde gesprochen wird. An Sprachen hat Indien einiges zu bieten. Außer Kannada sprechen viele Menschen zu hause noch lokalere Sprachen, die nicht offiziell anerkannt sind. Ich meine gehört zu haben, dass es von solchen Sprachen in ganz Indien 195 geben soll. Sobald man also ein paar hundert Kilometer von hier in irgendeine Richtung fährt, kann es durchaus gut sein, dass ich trotz meiner hoffentlich bald guten Kannada-Kenntnisse dort nicht ein bisschen verstehe. Kannada jedoch erstmal zu lernen, wird eine ganz schöne Herausforderung; so viel ist sicher. Außer „Ananas“ habe ich noch keinen gemeinsamen oder ähnlichklingen Wörten gefunden oder gar ableiten können.
Der Samstag des Orientierungsseminar war gleichzeitig auch der letzte Tag. Frei nach dem Motto „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ machten wir zusammen einen Ausflug in die umliegenden Region. Es war wie sich herausstellte ein Ausflug à la „Speedtourismus“; soll heißen, ein Ausflug mit kurzen Stopps und langen Fahrten für ein paar schöne Fotos und einzig artige Momente. Die Fahrt führte uns meistens in Serpentinen durch die Bergen. Entweder fuhren wir durch tiefsten Dschungel oder entlang sattgrüner Reisterrassen. Eine atemberaubende Kulisse bei der es immer was zu gucken gab. Auch die Ziele, die wir anfuhren waren mindestens genau so atemberaubend:- ein riesiger Shiva-Tempel mit einem Elefanten, der seinen Rüssel auf meinen Kopf legte- noch ein Shiva-Tempel, dies mal allerdings ein richtig alter, mit Moos überwachsener und als Kulturerbe ausgeschriebenern Tempel- die Jog-Fälle, die mit zu Asiens größten Wasserfällen zählen- und die größte Shiva-Statue der Welt.
Schade, dass wir an diesen Orten jeweils nur kurze Zeit bleiben konnten. Sie waren allesamt überwältigend.
Heute morgen mussten wir bereits früh aufstehend. Es hieß Abschiednehmen von dem Großteil der anderen angenden Freilwilligen, denn es ging auf ins Projekt. Zusammen mit Franz, dem Österreichder, der die nächsten vier Monate mein Partner sein wird, bin ich zu erst nach Udupi, der Distrikt Hauptstadt gereist. Wo es nach einem kleinen Snack mit dem Bus nach Rangapalke ging. Die Fahrt führte mal wieder durch den Regenwald. So länger die Fahrt dauerte, desto weniger Leute saßen mit uns im Bus. Am Ende waren Franz und ich nur noch zu viert mit dem Busfahrer und seinem Gehilfen unterwegs. Diese Tatsache sagt schon so einiges über die Lage und das Umfeld von Rangapalke aus. Alles ist grün, alles ist tropisch und alles ist „very, very rural“. Nach dem Ankunft am kleinen Busstopp mussten wir dann noch für die letzten Kilometer auf die Rikscha umsteigen. Dann ging alles ganz schnell. Wir standen plötzlich vor der „Little Flower School“. Die Kinder, die bis eben noch auf einem riesigen Sportplatz spielten, waren nun in dem Moment, als wir durch das Tor schreiteten und begrüßt wurden, neugierig geworden. Strahlende Gesichter sahen mich an und stellten Fragen. Es waren immer die gleichen: „What's your name?“, „Where are you from?“ und „How long you will stay?“. Franz und meinen Namen konnten sie schnell. Zwar verwechselten sie „Austria“ öfter mal „Australia“, aber Franz meit, dass kennt er nicht anders. Doch es wird wohl noch einige Tage dauern bis wir uns ihre gemerkt haben. Alles Namen, die man wirklich überhaupt nicht noch nie gehört hat. Nachdem die Schulleiterin Mrs. Jochim vorgestellt hat und wir unsere Tour durch das wirklich recht großer Gelände der Schule und des Waisenheims beendet haben, stürmten plötzlich alle Kinder auf uns zu und begannen uns die verschiedensten Sachen zu zeigen. Stolz präsentierten sie uns um Beispiel einen Kopfstand, Klatschspiele und Plakate, die in den Fluren hängen. Alle wollten etwas mit einem machen, Überall hieß es nur noch „Oncle, Oncle! Look!“. Was für eine Situation?!Es war jedenfalls ein sehr emotionaler Start ins Projekt mit all den glücklichen Kindern um einem herum.

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Hannu Man-Statue


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indisches Konzert


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Volunteer Anja hatte Geburtstag


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Reisfleder


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Busfahrt zum Tempel


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sehr alter und auch geschützter Tempel


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Franz und ich vor den Joggfalls


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Affenfamilie bei den Wasserfällen


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Größte Shiva-Statue der Welt



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