Vogelfütterung im Winter

Weit bevor die ersten Schneflocken fallen, sieht man neben Lebkuchen und Schokoweihnachtsmännern in den Regalen der Supermärkte Kartons gefüllt mit Meisenknödel und Eimerweise Sonnenblumenkerne stehen. Es heißt also, wir sollen unsere lieben Vögel füttern. Dabei kann jedoch falsch verstandene Tierliebe mehr Schaden als Helfen. Auf menschliche Hilfe sind die freilebenden Tiere nun wahrlich nicht angewiesen, besitzen sie doch von Natur aus die Fähigkeiten den täglichen Überlebenskampf in der freien Natur zu überstehen. Hilfe brauchen Sie nur in absoluten Ausnahmefällen. Wenn man aber füttern will, sollte man nicht schon im Oktober damit beginnen.
Gefüttert werden sollte nur bei Dauerfrost unter Minus fünf Grad und einer geschlossenen Schneedecke. Wenn dann gefüttert wird, sind grundsätzlich einige Dinge zu beachten. Absolut wichtig ist, die Futterstelle muss vor Feuchtigkeit geschützt sein, damit das Futter nicht verdirbt. Nicht alle Vögel sind Körnerfresser. Amseln, Stare, Rotkehlchen, Zaunköing, und Heckenbraunelle sind sogenannte Weichfutterfresser. Ihnen ist nicht mit Körnerfutter geholfen. Statt dessen können alte Äpfel, Birnen, Rosinen oder Wildbeeren aller Art angeboten werden.
Die Futterstellen sollte man in regelmäßigen Abständen reinigen und verschmutztes und angegammeltes Futter entfernen.

Wie man sich ganz schnell eine geschützte Futterstelle bauen kann zeigen wir hier

Vogelfütterung im Winter


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