Vielleicht bewirkt die Auseinandersetzung mit dem #Coronavirus die #Ansteckung zum #Glauben an Jesus Christus

Das wohl am meisten gebrauchte Wort in den letzten zwei, drei Wochen ist das Wort Coronavirus. Es vergeht wohl keine Nachricht, keine Sendung, in dem nicht auf die Gefahr des Coronavirus aufmerksam gemacht wird. Nicht wenige empfinden diesen fast minütlichen Hinweis auf den Virus als Panikmache. Und manche Zeitgenossen scheinen auch so zu reagieren. Die Hamsterkäufe sind ein beredtes Zeichen. Leere Regale und ausverkaufte Desinfektionsmittel, die jetzt zum Teil in Arztpraxen und Operationssälen fehlen. Dabei wird vergessen, daß weltweit mehr Menschen durch Verhungern sterben als durch diesen Coronavirus, dessen Ansteckung wohl über 90% überleben, wenn nicht gar 99%.
Woher diese Panik und die Hamsterkäufe als Ausdruck einer Weltuntergangsstimmung?In meinem Lebensumfeld habe ich eine interessante Beobachtung gemacht. Je mehr die Menschen eine Beziehung zu Jesus haben und aus diesem Glauben an ihn leben, desto gelassener sind sie ob des Coronavirus. Kein blindes Vertrauen in Gott wird da gelebt. Wie Jesus schon zum Teufel in der Wüste sagte: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.“ (Mt 4, 7), zeigen diese Gläubigen eine katholische Haltung: Sowohl auf Gott vertrauen, als auch die normalen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen. Vor allem das regelmäßige und gründliche Händewaschen.Mir scheint, die aktuelle Panik ist ein Ausdruck von Gottvergessenheit. Je weiter Gott entfernt ist, je mehr der Tod verdrängt wird, desto größer die Angsteinkäufe und Hygienebesessenheit. Die Menschen scheinen gerade zu auf die Frohe Botschaft von Jesus Christus zu warten. Diese befreit uns zwar nicht von unserer Verantwortung, was Hygiene betrifft. Diese Botschaft hilft uns aber, gelassener mit der Grippewelle umzugehen und nicht in einen Weltuntergangsmodus zu fallen.
Aber darf man heute noch missionieren? Diese Frage wird vermehrt seit den 60er Jahren gestellt und immer wieder gerne mit Nein beantwortet. Doch der Mensch lechzt nach dieser befreienden Botschaft Jesu. Dieses Lechzen sollten wir nicht ignorieren, auch wenn im Zusammenhang mit Mission dunkle historische fehlgeleitete Missionierungen herangezogen werden.
Als 2014 die frisch restaurierte „Aula Magna“ der päpstlichen Universität Urbaniana eröffnet wurde, schickte Papst Benedikt XVI ein Grußwort. Darin erinnert der Papst daran, daß der Dialog, so wichtig er ist, die Mission nicht ersetzen kann. In seinem Grußwort erinnert er weiter daran, daß die Religionen nicht nebeneinander stehen. Die nicht christlichen Religionen warten auf die Begegnung mit Jesus Christus. Des weiteren schreibt er: „Die Begegnung mit ihm (Jesus Christus) ist nicht das Einbrechen eines Fremden, das die eigene Kultur und Geschichte zerstören würde. Sie ist vielmehr das Aufbrechen ins Größere hinein, auf das sie unterwegs sind.“ (Grußwort Benedikt XVI Urbaniana 2014 „Die Wahrheit der Religion und die wahre Religion“).
„Wir haben die Liebe erkannt und geglaubt“ (1 Joh 4, 16), heißt es im ersten Johannesbrief. Für diese Gnade dürfen wir Gott sehr dankbar sein. Wie wir Freude mitteilen und die Liebe, so sollten wir auch die Wahrheit mitteilen, daß Jesus Christus der Erlöser ist, auf den die Menschen warten.Haben wir keine Angst, von unserer Hoffnung Zeugnis zu geben. Und wenn wir von einem aufgeschreckten Zeitgenossen gefragt werden sollten, warum wir anläßlich des Coronavirus so gelassen sind, dürfen wir ruhig von Jesus Christus erzählen. Vielleicht bewirkt der Coronavirus dann eine heilsame Ansteckung mit dem Glauben an Jesus Christus.

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