Versuche, Deine Lieben und Deine Mitmenschen mit den Augen der Liebe zu sehen!


Versuche, Deine Lieben und Deine Mitmenschen mit den Augen der Liebe zu sehen!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
ich möchte Euch heute eine Geschichte von James Keller erzählen:

„Gegeneinander aufwiegen“

„Ein kleiner Junge beklagte sich bitterlich bei seiner Mutter über Jerry, seinen Spielgefährten. Es hatte den Anschein, als ob Jerry ihm immer wieder Unrecht tat.

Statt einer Antwort stand die Mutter auf, holte eine altmodische Waage mit zwei Waagschalen aus ihrem Arbeitszimmer und Bauklötze ihres Sohnes.

„Pass auf“, sagte sie zu ihrem Sohn, „wir wollen ein kleines Spiel spielen.
Zuerst legen wir einen Bauklotz auf die Waagschale, die Jerrys Fehler zeigen soll. Nenn mir einen.“

Eifrig nannte der Junge einen Fehler seines Spielkameraden.
„So“, sagte seine Mutter, „nun nennst Du mir eine seiner guten Seiten. Lässt er Dich manchmal auf seinem Fahrrad fahren?“

Der Junge gab zu, dass Jerry das häufig tut. Daraufhin legte seine Mutter einen Klotz auf die andere Waagschale. Sie wiederholte dieses Spiel immer wieder, bis die Schale, die die guten Seiten Jerrys darstellte, bei weitem jene überwog, die seine schlechten Seiten hielt.“


Ihr Lieben,

ich habe aus früheren Zeiten einen guten Freund, der drei Söhne hat.
Besonders mit dem mittleren Sohn hatte er große Probleme, als dieser in der Pubertät war.

Oft ärgerte er sich über seinen Sohn, weil er diese oder jene Pflicht nicht erledigt hatte, weil er eine schlechte Note geschrieben hatte oder weil er in frechen Worten seine Lehrer kritisierte.

In solchen Augenblicken, so erzählte mein Freund mir einmal, hätte er ihm am liebsten, wie man so sagt, mal so richtig „die Meinung gegeigt“, ihn so richtig heruntergeputzt oder ihn so richtig angebrüllt.

Da er aber seine Söhne sehr liebte, war ihm bewusst, dass „Meinung geigen“ oder „herunterputzen oder gar „anbrüllen“ nicht sehr liebevoll wäre.

Bevor er in ein Gespräch mit einem seiner pubertierenden Söhne und besonders mit dem mittleren ging, zog er sich in sein Arbeitszimmer zurück, in dem er auch eine Waage mit zwei Waagschalen stehen hatte. 

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In seiner Schreibtischschublade verwahrte er einen Beutel mit Murmeln.

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Er dachte dann an das, was er in dem Gespräch mit einem seiner Söhne ging, an das, was er diesem Sohn im Augenblick vorzuwerfen hatte und legte für diesen Grund eine besonders große Murmel in die rechte Waagschale. 
Dann aber machte er sich klar, wie viel Freude ihm sein Sohn schon gemacht hatte, wie oft ihm sein Sohn schon geholfen hatte, wie sehr sein Sohn ihn liebte. 
Und für alles, was ihm an Positivem in Bezug auf seinen Sohn einfiel, legte er nun einen kleinere Murmel in die linke Waagschale. 
Und da ihm sehr viel Gutes einfiel, füllte sich die linke Waagschale sehr schnell und sank am Ende ganz nach unten. 
Wie mein Freund mir berichtete, sei ihm dann angesichts der Waage mit den beiden Waagschalen das, wegen dem er seinen Sohn habe anschnauzen wollen, nichtig und gering vorgekommen
Er sei dann in der Regel hinausgegangen aus seinem Arbeitszimmer und habe, statt den jeweiligen Sohn anzuschnauzen, aus tiefer Dankbarkeit über die guten Seiten seines Sohnes, diesen in seine Arme geschlossen und ihn an sich gedrückt.
Und das Merkwürdige sei gewesen: Durch das in den Arm nehmen, durch die liebevolle Zuwendung habe er viel mehr erreicht, als er je durch Gebrüll hätte erreichen können.
Ihr Lieben,
vielleicht sollten auch wir überlegen, so mit unseren Lieben, unseren Kindern und Enkelkindern, aber auch mit unseren Freunden, Bekannten und Verwandten umzugehen.
Ich wünsche Euch einen versöhnlichen Abend und grüße Euch herzlich aus dem sonnigen Bremen
Euer fröhlicher Werner

Versuche, Deine Lieben und Deine Mitmenschen mit den Augen der Liebe zu sehen!

Quelle: Karin Heringshausen



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