Veras Reise in die Bretange – mit Rucksack und Gaskocher unterwegs mit Bahn und Bus

Vera

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Hallo liebe Blogleser, Sommerzeit ist Urlaubszeit. Diesmal haben wir einen ganz besonderen Reisebericht von Vera – Sie war mt ihrer Freundin auf einer 11-tägigen Rucksacktour unterwegs in der Bretagne – Zu Fuß als auch mit Bus und Bahn. Welche glutenfreie Erfahrungen Sie dabei gemacht hat und auf was man besonders achten sollte, erzählt Sie uns in Ihrem Reisebericht.

Hallo Liebe Zöliakie-Austauschler,

ich möchte euch von meiner 11-tägigen Rucksacktour durch die wunderschöne Bretagne berichten. Unterwegs war ich mit einer guten Freundin, einem kleinen Zelt einem Ein-Flammen-Gaskocher und Bus und Bahn.

Zunächst ging es mit dem Fernbus nach Straßburg und von dort mit dem TGV weiter nach Nantes. In Nantes ist die Altstadt und die Welt von Jules Verne interessant. Von Nantes aus fuhren wir mit dem Zug nach Quimper und besuchten von dort aus noch die Küstenstädtchen Benodet und Concarneau. Danach ging es an die Cote Granite Rose wo wir in Penvern übernachtet haben. An der „Rosa Granitküste“ haben wir die Städtchen Plumenac’h, Trégastel und Trebeuden sowie die Île Grande besucht (alles sehr sehenswert). Unsere letzte Station war die Festungsstadt Saint-Malo und das malerische Seebad Dinard.

Essen allgemein

Frühstück: Zum Frühstück hatte ich Müsli dabei bzw. neues gekauft. Dazu gabe es selbstgekochten Kaffee, Obst und Milch (gibt es in 0,25 und 0,5 L Portionen sodass sie an einem Morgen verbraucht werden kann.

Mittag: Mittags haben wir meistens ein „Vesper“ dabeigehab: Gemüse, Frischkäse, Ziegenkäse, Salsa/Guacamoledips, Obst, Fischkonserven und Tortilla Chips bzw. Reiswaffeln als Sättigungsbeilage. (Es hätte auch Brot gegeben aber das andere war mir lieber, für meine Freundin (Nicht-Zöli) gab es Baguette.

Vera_Bretagne_002 Vera_Bretagne_003 Vera_Bretagne_004 Vera_Bretagne_005 Essen im Zelt

Essen im Zelt

Abends: Meistens haben wir Abends auf unserem Campingplatz mit dem Campingkocher gekocht. Um Gas zu sparen empfehle ich One-Pots (Alles in einem Topf) z.B. Reis mit Asia-Gemüse und Kokosmilch oder Chilli mit Thunfisch und Gemüse. Aber es ist auch Möglich auf dem Gaskocher Gans aus der Dose (gibt es Überall), frischen Lachs oder Muscheln zuzubereiten.

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Restaurants

Im vorhinein hatte ich mir von der französischen Zöliakie Gesellschaft (AFDIAG) Informationsmaterial per E-Mail zuschicken lassen. In der E-Mail fanden sich nützliche Infos bezüglich Supermärkten, die Info an den Koch, die Liste der bösen Zutaten und eine Liste mit von der AFDIAG lizensierten Restaurants (leider kein einziges in der Bretagne).

In Straßburg sind auf der Liste einige Restaurants vermerkt. Wir hatten und das „La Pause Quinoa“ Facebook Seite ausgesucht (das jedoch leider Sommerferien hatte).

In der Nantes hat sich die Suche nach einem Restaurant als schwierig erwiesen, da das Personal zumeist so im Stress war, dass Nachfragen nicht erwünscht waren. Mein Tipp: Mittags hingehen und nachfragen wenn man Abends irgendwo essen möchte.

In der gesamten Bretagne gibt es viele Crêperien die auch Buchweizencrêpes anbieten. Am meisten Crêperien haben wir am „Place au Beurre“ in Quimper gefunden und sind dort auf die Suche nach einer Glutenfreien gegangen. Die erste schickte uns weiter – keine glutenfreien Crêpes, wir sollen es beim Nachbarn robieren. Die zweite: 100% Buchweizenmehl, jedoch stehen die Mehlsäcke nebeneinander – also weiter. Die dritte: Sie bereiten den Teig an unterschiedlichen Stellen zu und haben angeboten die Platte gründlich zu reinigen und neues Werkzeug zu verwenden. Jedoch kann die glutenfreiheit des Mehls nicht garantiert werden.

Place au beurre

Place au beurre

Fazit: Die Leute sind sehr hilfsbereit und auskunftsfreudig, im Endeffekt muss man jedoch selbst entscheiden ob man das „Risiko“ eingehen möchte.

Supermärkte

Da wir aufgrund eines knappen Resiebudgets fast alle Mahlzeiten selbst zubereitet haben, habe ich viele Supermärkte besucht und möchte euch meine Erfahrungen mitteilen.

Obst, Gemüse, Käse, Reis, Milchprodukte finden sich überall in großer Auswahl sodass man auf keinen Fall verhungern muss. Das Angebot an Glutenfreien Spezialprodukten variiert stark je nach Supermarkt. Eine Sorte Brot, Kekse, Müsli und Nudeln habe ich jedoch in jedem Supermarkt gefunden. Bei Marke Gerblé muss man aufpassen: die Marke produziert viele Lebensmittel für Diabetiker aber auch glutenfreie Lebensmittel deren Verpackungen sehr ähnlich sind und meist direkt nebeneinander stehen. Für glutrenfreie Nudeln lohnt es sich im normalen Nudelregal nachzuschauen.

Eine große Auswahl gab es im Carrefour im Zentrum von Nantes (Metro Bouffay).

Carrefour im Zentrum von Nantes (Metro Bouffay) Carrefour im Zentrum von Nantes (Metro Bouffay) Carrefour im Zentrum von Nantes (Metro Bouffay)

Auswahl im Carrefour Nantes (alles im Eingangsbereich im Separaten Regal).

Carrefour City in Quimper Carrefour City in Quimper

Im Carrefour City in der Innenstadt von Quimper (Rue Astor 20) fanden sich die glutenfreien Barilla Nudeln und im Kühlregal glutenfreie Galettes.

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Im Intermarche im Trebeurden (50 Rue des Plages) gibt es eine tolle Auswahl an günstigem frischen Fisch und eine kleine Auswahl glutenfreier Lebensmittel.

Auch der Super U  in Trégastel (Rue de Poul Palud) gibt einiges her an glutenfreien Lebensmitteln.

Super U  in Trégastel Super U  in Trégastel

Transport

Die Bretagne ist eher für Autourlauber gemacht jedoch kommt man mit mittleren Französischkenntnissen, ein bisschen Zeit und der Bereitschaft auch mal 5 km zu laufen auch mit Bus und Bahn gut zu Recht. Die Regionalen Busse sind sehr günstig fahren jedoch nur wenige Male am Tag. Für weitere Strecken empfiehlt sich die Bahn (SNCF). Personen unter 26 Jahren können sich für 35 Euro die Carte Jeune kaufen. Eine BahnCard mit der es teils große Rabatte gibt. Erklärungen). Der Carrefour

Von Nantes ging es weiter nach Quimper. Im Carrefour City in der Innenstadt von Quimper (Rue Astor 20) fanden sich glutenfreie Galettes im Kühlregal und eine kleine Auswahl an sonstigen glutenfreien Spezialprodukten.

Fazit

Die Bretagne lohnt sich ob mit oder ohne Auto auf jeden Fall und man muss auf keinen Fall Angst haben zu verhungern (wenn man die Möglichkeit hat sich selbst zu Verpflegen).


Vielen Dank Vera für deine Reisebericht – Noch mehr Tipps und viele Beiträge mit persönlichen Urlaubserfahrungen findet Ihr in unserer Facebookgruppe “Zöliakie Austausch”.


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