Veränderungen im Leben – Alleinerziehend und auf Wohnungssuche / Teil 1

Das Jahr hat gerade erst begonnen und doch bin ich guter Dinge, das 2020 ein besseres Jahr als das zuvor wird. 2019 war mit Abstand eines der schwierigsten Jahre die ich jemals in meinem Leben hatte. Es war zeitweise sogar so schlimm, dass ich nicht einmal Bilder oder Kalender für die Familie ausdrucken lies, um nicht an dieses Jahr erinnert zu werden.
Doch alles Schlechte hat auch sein Gutes! Doch dies sehen wir meist in der jeweiligen Situation nicht sofort. Oftmals sehen wir in Situationen, die uns erstmal nicht so angenehm sind, nur die negativen Dinge. Doch das große Ganze, die Vogelperspektive (die Gott zu jeder Zeit hat) dürfen wir meist erst später erkennen.

Ich möchte eine Veränderung in meinem Leben. Ich möchte nicht nur Veränderung, ich brauche sie sogar! Mein Plan für mein Leben – so wie ich es mir gewünscht habe – ist (vorerst) gescheitert. Ich stehe mit leeren Händen da und schaue nach vorne. Ich versuche zu erkennen, welchen Weg ich gehen soll. Wo handle ich richtig, wo falsch? Wie wird es weiter gehen?

Schon vor vielen Jahren, schrieb ich einen Blogpost darüber, wie unglücklich ich in der derzeitigen Lebenssituation war. Doch eine Trennung war damals aus gesundheitlichen Gründen nicht wirklich denkbar und so zog sich das ganze Schlamassel weiter, bis es irgendwann nicht mehr ging.

Trennung in 3 Jahren.

Ja, tatsächlich. Die Trennung von uns Eltern hat insgesamt mindestens 3 Jahre in Anspruch genommen. Es ging nicht von heute auf morgen, sondern dauerte seine Zeit. So ist eben auch jede Trennung, ganz individuell. So wie einst die jeweilige Beziehung individuell war.
Wir haben uns schon vor längerem getrennt, doch erst seit ca. einem Jahr bin ich auf Wohnungssuche. Da wo ich anfangs noch dachte, die letzten Jahre wären sinnlos und verschenkt gewesen, weiß ich heute, dass ich viel fürs Leben lernen durfte. Ich sehe die Jahre nicht als vergeudet an, sondern ein bisschen auch als „Bereicherung“, denn ich durfte wirklich viel lernen. Ich habe Fehler gemacht und konnte daraus einige Erkenntnis bekommen, was mich auf meinem Weg stärken und weiter nach vorn bringen wird.

Ich durfte erkennen, wo und vor allem wie ich meine Prioritäten setzen muss. Ich durfte erkennen, welche Dinge ich mir nicht mehr gefallen lassen werde. Auf was ich meinen Fokus setzte. Wie ich mein Kind erziehen möchte. Welchen Stellenwert Familie einnimmt. Welcher meine Freunde.

Auch wenn die letzten Jahre hauptsächlich von Hass durchzogen waren, können wir derzeit entspannter miteinander reden. Auch wenn wir nicht Wirkloch viel mietender reden, so bleibt der Mittelfinger sobald der andere sich umgedreht hat auch mal eingeklappt, oder man spart sich einen „doofen“ Spruch. Einfach deshalb, weil die Aussicht auf eine Wohnung (wenn vielleicht auch nicht sofort, aber doch in Zukunft) gegeben ist und man weiß, dass jeder sein Leben bald wieder so leben kann, wie er/ich es möchte.

Doch was ist mit unserem gemeinsamen Kind?

Fragen bezüglich der Betreuung des Kindes gibt es zwischen uns Eltern eigentlich keine. Wir ziehen in den meisten Angelegenheiten wenn es um Mini-Me geht an einem Strang. Haben einige gleiche Ansichten und werden und das Sorgerecht weiterhin teilen. Doch wie es im Endeffekt werden wird, kann ich logischerweise nicht vorher sehen. Ich denke, dass Mini-Me die ganze Angelegenheit und die Trennung gut verkraftet. Die ganzen Streitigkeiten, der Hass und die Lieblosigkeit in den letzten Jahren waren nie gut für ihn und so gibt es nun für alle von uns einen Neuanfang. Einen Neuanfang, den auch jeder von uns dreien braucht. Sowohl Mini-Me, wie sein Papa und natürlich auch ich. Doch ich bin gewiss, dass Gott mich trägt und mir genau das gibt, was ich brauche. Auch wenn das nicht immer genau das ist was ich mir wünsche, weiß ich, dass es das Beste für mich ist.

Das schwierigste an der ganzen Sache ist die Wohnungssuche.

Schon letztes Jahr konnte ich partout keine Wohnung finden, was ziemlich deprimierend war. Vielleicht war es damals auch noch nicht an der Zeit, Gott wollte mich vielleicht noch ein paar Dinge lehren, oder es sollte JETZT eben erst so weit sein… Wie auch immer, ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.

Ich halte euch auf dem Laufenden.
Alles Liebe.
Nina


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