Vegetarische Weltreise Marokko: PistazienkuchenDiesen Mon...

Von Hotpott
Vegetarische Weltreise Marokko: Pistazienkuchen

Diesen Monat verschlägt es und bei der Vegetarischen Weltreise von Melli nach Marokko. Ein wunderbares Land voller toller Gewürze und vielfältiger Gerichte. Ich liebe diese kulinarischen Ausflüge in andere Länder. Da ich schon länger keinen Landestypischen Kuchen mehr beigesteuert habe, fiel die Wahl dieses mal auf Pistazienkuchen. Meines Erachtens begegnen mir Pistazien viel zu selten in der Küche. Außer Eis und ab und an einmal eine Mozartkugel, findet man sie höchstens noch mal gesalzen und geröstet als Knabberei auf meinem Speiseplan. Naja gut und vielleicht ab und an mal in der Weihnachtszeit in Gebäck. Dabei esse ich die kleinen grünen Nüsse so gerne- und ab jetzt auch im Kuchen.  Der Kuchen ist ganz einfach zubereitet und hält sich auch ein wenig, da er mit Sirup übergossen wird.Ich finde ihn, obwohl ich die Zuckermenge schon sehr reduziert hatte, noch immer süß genug. Bei mir wurde er mit Joghurt serviert. Das leicht säuerliche passt, meiner Meinung nach, super zu dem Kuchen und bringt ein bisschen Frische mit ins Spiel.

 So, jetzt aber zum Rezept.Für den Teig benötigt Ihr:
  • 200 gr Pistazien
  • 200 ml Milch
  • 100 gr Zucker
  • 3 Eier
  • 180 ml Öl
  • 125 gr Weichweizen Gries
  • 200 gr Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • etwas Bittermaldelaroma
  • etwas Zitronenabrieb
  • eine Prise Salz
Zuerst kommen die Pistazien zusammen mit der Milch, dem Zitronenabrieb und dem Bittermandelöl in den Mixer gegeben um ein Mus herzustellen.Dann werden die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen. Hinzu kommen dann das Mus, das Salz und das Öl. Zum Schluss wird der Grieß eingerührt und das Mehl mit dem Backpulver untergehoben.Das ganze wird in eine mit Backpapier ausgelegte Form ( in meinem Fall eine Fettpfanne) gegeben und dann bei 180 Grad Umluft ca 30 min gebacken bis der Kuchen eine schöne Goldbraune Farbe bekommt.

Während dessen bereitet Ihr den Sirup vor. Dazu kommen
  • 220 ml Wasser
  • 150 gr Zucker
  •  optional etwas Orangenblütenwasser
in einen Topf und werden ca 10 min zu einemSirup gekocht.Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, stecht Ihn ein paar mal mit einem Zahnstocher o.ä. ein und beträufelt ihn dann mit dem Sirup. Braucht auch auf jeden Fall den ganzen Sirup auf, auch wenn zuerst der Eindruck entsteht, der Kuchen würde schwimmen. Durch den Gries saugt er den ganzen Sirup auf.Wenn der Kuchen ganz abgekühlt ist, deckt ihn ab und lasst ihn mindestens drei Stunden stehen. Oder auch über Nacht. Ihr seht, der Kuchen lässt sich super vorbereiten.

Nachdem man sich dann eine gefühlte Ewigkeit in Geduld üben musste, kann man kann man dann endlich zuschlagen. Wie bereits Eingangs erwähnt, kommt Joghurt als Kontrast ganz hervorragend zum Kuchen. Aber es gabauch tatsächlich Menschen, die ich an dieser Stelle ungenannt lasse, die dazu Sahne haben wollten. Egal wie man den Kuchen genießt- er ist auf jeden Fall eine Sünde wert und mal etwas ganz anderes als ein normaler Nußkuchen, alleine schon weil er so unglaublich saftig ist. Ich werde mich nun über das letzte Stück hermachen während ich schon mal die anderen Rezepte begutachte die sich bereits eingefunden haben. Schaut doch auch mal vorbei!
Viel Spaß dabei!
Sarah