US-Städte: Deutsche Finanzinstitute mit 18,5 Mrd Euro beteiligt

Nach Angaben der deutschen Banken- und Finanzaufsichtsbehörde BaFin haben deutsche Banken und Versicherungen insgesamt 18,5 Milliarden Euro in die US-amerikanischen Kommunen gesteckt. Ende März 2013 hatten der BaFin unterstehende Banken und Versicherer noch ganze 37 Milliarden Euro an Krediten und Anleihen an die USA selbst, deren Bundesstaaten, staatliche Organisationen wie das Förderinstitut SBA und diverse Städte vergeben.

Diese Summe ist zwar immer noch vergleichsweise hoch, liegt jedoch nach Angaben der BaFin um 11% niedriger als noch 2010. Ursache dieser Entwicklung ist auch die andauernde Finanzkrise, welche die Finanzinstitute zum Rückzug aus diesem Geschäft gebracht hat. Trotz der vergleichsweise hohen Renditen im Gegensatz zu deutschen Papieren scheint das Verlustrisiko zu groß zu sein. Immerhin stehen immer mehr US-Städte kurz vor dem finanziellen Totalzusammenbruch (siehe auch hier).

Während das finanzielle Engagement bei den US-Bundesstaaten um rund ein Drittel zurückging, erfreuen sich die amerikanischen Bundespapiere deutlich größerer Beliebtheit als noch 2010: Mit 12,5 Milliarden Euro stieg das Volumen der eingesetzten Geldmittel um stolze 44%. Einer der Gründe dafür dürfte darin liegen, dass die USA im Gegensatz zu Deutschland oder Österreich keinen Haftungsverbund kennen. Während der Bund auf die Unterstützung der FED zählen kann, welche das ausufernde Defizit mit der Druckerpresse bezahlt, sind die Bundesstaaten und die Kommunen auf sich selbst angewiesen.

Trotz der scheinbar lukrativen Renditen im US-Geschäft bestehen diverse Risiken, welche in den offiziellen Statistiken nich aufscheinen. Immerhin bedienen sich die statistischen Behörden der Vereinigten Staaten immer wieder diverser beschönigender Tricks, um den stetigen Kapitalfluss in das Land nicht versiegen zu lassen (siehe auch hier). Der verlockende Ruf nach besseren Kapitalrenditen in den USA könnte sich hierbei bald schon zu einem desaströsen Verlustgeschäft entwickeln, wenn man alleine auf die offiziellen Zahlen von Behörden und Ratingagenturen achtet. Wer jedoch die langfristigen Interessen der Kunden und Aktionäre wahren will, dem bleibt eine intensivere Recherche nicht erspart.

 


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