Unter und über Wasser geht das Leben weiter!

Meerestiere kehren an Brutplätze zurück

dolfins-kaikouraFür viele Einheimische und Touristikbetreiber war es eine Erleichterung, diese Woche die ersten Meerestiere wieder vor der veränderten Küste Kaikouras zu sehen. Aufgrund des gehobenen Meeresboden hatten Umweltschützer und Einheimische Sorgen, dass sich die Meeresfauna und –flora auch radikal verändert hätte. Deswegen war die Erleichterung gross, als im Laufe der Woche sowohl zahlreiche Hector Delfine, Pottwale, Seehundbabies und Pinguine gesichtet wurden. Die Tierschützer nehmen an, da es Brutsaison ist, dass zur Zeit des Erdbebens die meisten Tiere sich im offenen Meer aufgehalten hatten. Da nun die Erde sich wieder beruhigt hat, kommen sie an ihre gewohnten, aber veränderten Brutplätze zurück.

Weitere Beobachtungen notwendig

whale-kaikouraIn Kaikoura gibt es zwei geschützte Kolonien für den Hutton’s Shearwater Vogel, einer Hochseevogelart, die dort gerade ihre Hauptbrutzeit hat. An einem Standort wird befürchtet, dass ca. 15% der Kolonie zerstört wurden und ein zweiter Standort konnte bisher noch nicht besichtigt werden.  Hoffen wir, dass mit den Bemühungen der Tierschützer der Rest der Kolonie erfolgreich die Saison beenden wird.

Gute Nachrichten auch für die Menschen

takahangaWährend die Berichterstattung sich natürlich auf das Ausmass des Zerstörung konzentrierte, gab es auch positive und herzerfreuende Nachrichten aus den betroffenen Gegenden.

Mit unermesslicher Hilfsbereitschaft  und Grosszügigkeit wurden die gestrandeten Touristen und Einheimischen versorgt: medizinische Notfälle wurden per Helikopter evakuiert und für die restlichen wurden Unterkünfte und Verpflegung in privaten Haushalten und öffentlichen Einrichtungen wie dem Takahanga Marae und Kirchen eingerichtet.

Nicht nur dies, alle Helikopter- und Flugbetreiber der Gegend und des Landes haben alles stehen und liegen lassen, um weiterhin Lebensmittel, Medikamente und andere notwendigen Vorräte in die Stadt zu fliegen und Leute aus der Stadt zu evakuieren. Keiner macht sich im Moment Gedanken darüber, wann wer von wem dafür entschädigt wird!

Zukunftsperspektive

penguin-kaikouraDie Einheimischen sind natürlich erfreut, dass die Tierwelt keinen allzu grossen Schaden davongetragen zu haben scheint und wollen die Welt wissen lassen, dass es weiter gehen wird. Und mit zusätzlichen Attraktionen zum Beispiel: Gasblasen mitten im Meer! Die Touristikbetreiber der Gegend arbeiten eifrig daran, so schnell wie möglich wieder funktionsfähig zu sein.

Wir können feststellen, dass dies für uns bisher keine Veränderungen verursacht hat. Solltet Ihr diesbezüglich Fragen haben, meldet Euch bitte direkt bei uns.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens



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