Unser Familienbett

Letztes Wochenende haben wir meine verrückte Idee nach einem Familienbett umgesetzt. Ich möchte Euch daran teilhaben lassen und zeige Euch hier die Bilder vorher – nachher.

Vorher hatten wir ein Ikea-Malm-Bett mit einer 1,60 m breiten Matratze. Mit einem bzw. zwei Kindern zusätzlich zu uns 2 Erwachsenen wurde es ziemlich eng. Die Wand, an der das Bett stand, waren die Steckdosen genauso gesetzt, dass das Bett dazwischen passt und wir vom Bett aus sowohl das Licht an- und ausschalten konnten und jeder eine Steckdose neben dem Nachttisch hatte. Das war immer der Grund, warum wir gezögert haben, das Bett umzustellen, zu erweitern, da dann diese sorgfältig angebrachten Steckdosen ihren Sinn verlieren.

Unsere Katzen hatten auch ihre Plätze im Schlafzimmer: Sowohl ein Kratzbaum als auch ihre Nester und ein Sessel, auf dem sie sehr gerne liegen.

Hier sind die Vorher-Bilder: 

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Seit der Geburt der Kleinen lagen überwiegend 2 Kinder in unserem Bett, was auf Dauer doch sehr eng war. Beide Kinder lagen eher bei mir im Arm, die Große aber auch sehr oft quer, sodass wir beide kaum Platz hatten. Meine Idee war dann, ein Einzelbett der gleichen Marke (das ja dann auch die gleiche Höhe haben musste) zu kaufen und daneben zu stellen, womit dann die Liegefläche um 0,90 m größer werden sollte. Den Bettrahmen könnten wir ja dann mit einem Stillkissen abdecken, damit kein Kind dazwischen rutscht bzw. es nicht so hart ist, war meine Idee. Durch Unterbett-Schubladen unter dem Einzelbett konnten wir dann zusätzlichen Stauraum schaffen, z. B. für die Sommer-/ Winterkleidung. Gesagt – getan, wir kauften das Bett und stellten die Betten nebeneinander. Es ergaben sich jedoch einige Tücken, die erst beim Aufbau auffielen. Wenn mein Nachttisch stehen bleiben sollte, konnten wir die Unterbett-Schubladen nicht mehr herausziehen. Das Kopfteil und auch der Bettrahmen vom Einzelbett waren höher als vom vorhandenen Doppelbett. Diese Hindernisse galt es zu überbrücken. Die Unterbett-Schubladen gaben wir zurück. Die Stufe zwischen den beiden Kopfteilen war nicht so schlimm, um die Lösung nicht weiter zu verfolgen. Das Fenster hinter dem Bett lässt sich dennoch öffnen, da das Einzelbett daneben steht und das Doppelbett niedrig genug ist, dass es nur vor dem feststehenden Teil des Fensters steht. Mein Mann schläft nun in dem Einzelbett ganz rechts. Da er keinen Nachttisch mehr hat, ist neben seinem Bett eine Klemmleuchte und das Ladekabel steckt dauerhaft in der Steckdose, sodass er weiterhin Licht hat und das Handy am Bett laden kann.

Auf meiner Seite ist der Nachttisch stehen geblieben und ich kann eine der beiden Steckdosen und Lichtschalter, die ursprünglich neben dem Bett waren, nutzen.

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Solange die Kleine noch klein ist, können wir sogar das babybay noch daneben stehen haben. Danach werden wir das Bett vielleicht auf meiner Seite etwas weiter an die Wand stellen, um die Unterbett-Schubladen unter dem Einzelbett doch noch als Stauraum zu nutzen. Die Entscheidung vertagen wir bis dahin.

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Hier ist also das Ergebnis unseres Familienbettes: 

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Vielleicht sieht es nicht perfekt aus, aber wir haben so größtmögliche Liegefläche, gemessen an der Raumgröße unserer Schlafzimmers. Der Kleiderschrank steht übrigens sowieso in einem separaten Raum – als eine Art Ankleideraum, direkt angrenzend an das Schlafzimmer.

Die Katzennester und der Kratzbaum und der Sessel, auf dem sie gerne liegen, sind ins Wohnzimmer umgezogen. Meist liegen sie jetzt aber auch am Fußende vom Familienbett, zumindest 2 der 3 Katzen. Oder sie schlafen halt im Wohnzimmer. Jedenfalls haben auch sie sich nicht beschwert.

Ein Problem hatten wir allerdings noch. Das Einzelbett war so leicht, dass es sich ständig verschob. Also mussten wir die beiden Betten verbinden, damit kein Zwischenraum entsteht, in den vielleicht ein Kind fallen könnte. Mit Winkeln haben wir die Betten verbunden, sodass nun nur noch beide zusammen verrutschen könnten, was aber nicht passiert, weil es einfach zu schwer ist.

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Wie üblich sind alle Bilder mein Eigentum und dürfen nur mit meiner Zustimmung gespeichert und genutzt werden: ”© Mamis Blog”

Das ist also nun unser Familienbett, in dem wir alle etwas besser schlafen, weil wir mehr Platz haben. Die Große kann sich quer liegen, wenn sie mag. Die Kleine liegt entweder mit im Familienbett oder im babybay. Auch wenn es vielleicht nicht perfekt aussieht, ist es für uns die beste Lösung. Und wenn die Kinder irgendwann in ihren eigenen Betten schlafen, werden wir unser Bett wieder an die dafür vorgesehene Wand stellen und können dann auch Steckdosen und Lichtschalter wieder nutzen.

Wie gefällt Euch unsere Lösung? Und wie habt Ihr die Situation bei Euch gelöst? Gibt es auch ein Familienbett oder schlafen die Kinder in ihren Betten ein und kommen dann nachts zu Euch gekrabbelt? Oder sind die nächtlichen Kuscheleinheiten für die Kinder schon uninteressant geworden? Ich freue mich auf Eure Kommentare. 

Eure Mami Renate

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