Unruhe in der Dietzgenstraße

Unruhe in der Dietzgenstraße Volles Haus Gabi Kuttner

Gestern Abend trafen sich erstmals Anwohnerinnen und Anwohner der Dietzgenstraße in Niederschönhausen im Max-Delbrück-Gymnasium. Eingeladen hatten zu dieser Versammlung Gewerbetreibende wie die ansässige Buchhändlerin, eine Keramikerin und Sascha Schlenzig von Mrs. Sporty. Die Situation in der Straße muss den Leuten unter den Nägeln brennen, denn die Beteiligung war sehr hoch. Es ging um zu viele Autos, zu hohe Geschwindigkeit, Lärm, Schmutz und Unfallgefahr. Außerdem sei die Dietzgenstraße eine für Gewerbetreibende und Anwohner unattraktive Straße.
Erster Adressat für die Sorgen und Beschwerden war der Pankower Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung Jens-Holger Kirchner, der gemeinsam mit dem Stadtsoziologen Aljoscha Hofmann auf dem Podium saß. Doch auch Kirchner konnte zunächst einmal nur auf die Ambivalenz der Wünsche, Anforderungen und Möglichkeiten hinweisen. Der Pankower Norden werde noch wachsen, dort gibt es viele Flächen, auf denen bald Wohnungen entstehen. Der Autoverkehr in der Dietzgenstraße wird dadurch sogar noch deutlich zunehmen. Das wäre zwar gut fürs Gewerbe, löse aber das Lärmproblem nicht.
Tempo 30 sei nicht geplant. Blitzer wären nur eine „bedingte Lösung“.

Unruhe in der Dietzgenstraße Das Augenmerk richtete sich nach vorn. Gabi Kuttner

Vorgesehen sei aber einmal eine Radspur auf der Fahrbahn. Damit würde eine Einengung der Fahrspuren einhergehen, was wiederum eine Drosselung des Fahrtempos und eine Lärmreduzierung nach sich ziehen könnte und eventuell auch eine Senkung der Verkehrsmenge. Wünschenswert wäre auch eine Taktverdichtung der M1.


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