Unrecht der Kolonialisierung benannt

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Abgeordnete aller Parteien des Deutschen Bundestages waren in der letzten Woche unter meiner Leitung in Botsuana und Simbabwe zu Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern von Regierung, Opposition, Zivilgesellschaft, den im Land arbeitenden Organisationen der Bundesrepublik Deutschland und NGOs unterwegs.
In Simbabwe sprachen wir mit Premierminister Morgan Tsvangirai, dem Vorsitzenden der ZANU-PF Jonathan Moyo und dem Sprecher des Parlaments Lovemore Moyo über den Prozess der Erarbeitung einer neuen Verfassung, die Vorbereitung bei den bevorstehenden Wahlen und den Differenzen hierbei. Immer wieder wurden von uns Menschenrechtsverletzungen und die politische Gewalt im Land thematisiert.
In Botsuana durfte ich unter anderem auf einem Workshop der Friedrich-Ebert-Stiftung über einen zivilgesellschaftlichen Haushaltserarbeitungsprozess mit Blick auf die soziale Gerechtigkeit sprechen. Hierbei konnte ich auf die Erfahrungen der Bürgerhaushalte in Berlin verweisen, aber auch neue Anregungen mitnehmen. Wichtig war mir immer wieder darauf zu verweisen, dass wir im Westen uns unserer Verantwortung für die Vergangenheit und damit auch Zukunft Afrikas bewusst sind.
Die simbabwische Zeitung News Day gab meine Äußerungen so wieder: "Wir sind uns der dunklen Seiten in der Geschichte von Europa und Afrika bewusst, beispielsweise der unmenschlichen Kapitel der Sklaverei und der Kolonialisierung Afrikas durch den Westen. Es waren die Befreiungsbewegungen Afrikas, die ermöglicht haben, dies zu beenden." sagte Liebich. Er fügte an, dass die Teilung Afrikas während der Berlin-Konferenz, auf der die westlichen Kolonialmächte Afrika unter sich aufgeteilt haben ohne die Afrikaner dabei einzubeziehen, ein weiter dunkler Zeitabschnitt war.

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