Unentschuldbar?

Älterer Mann kommt in die Apotheke, mitten in eine sehr turbulente Zeit. Er quetscht sich an ein, zwei anderen Kunden vorbei und verlangt lautstark „die Medikamente von meinem Dauerrezept“.

Die Pharmaassistentin nimmt sich ihm an, fragt nach dem Namen und schaut. Und schaut. Dann kommt sie zu mir.

„Ich kann nirgendwo etwas finden. Kannst Du ihn nehmen?“

Ich rieche ein Problem.

Ich frage noch mal, ob wir den Namen richtig haben. Nichts im Computer. Ich suche auf alle möglichen Arten.

Er beharrt darauf, dass er immer die Medikamente bei uns holen kommt und fängt an uns als unfähig, unsorgfältig und desorganisiert zu bezeichnen und dass wir ihn kennen müssten. Die anderen Kunden fangen an zu schauen, er legt noch einen drauf und zückt die „ohne die Tabletten sterbe ich“-Karte.

Ich versuche etwas anderes und frage ihn, wann er denn in etwa das letzte Mal bei uns gewesen ist.

Jedenfalls … kommt dann schliesslich heraus, dass er gar nicht Kunde von uns ist. Im Normalfall holt immer seine Frau seine Medikamente – und sie tut das in der Nachbarapotheke.

Er hat sich nicht entschuldigt.


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