Und wieder ein Abschied für immer / Y otra despedida para siempre

Eigentlich hätte an dieser Stelle ein Post über den schlimmsten Schneesturm seit Jahrzehnten an der Costa Brava sowie Fotos von den Verwüstungen stehen sollen oder auch ein paar Worte über die nun endlich vorhandenen Anzeichen des vor der Tür stehenden Frühlings.
Doch all das muss warten .... die heutigen Zeilen schreibe ich mit Trauer im Herzen, doch da ich in diesem Blog auch über wichtige bzw. einschneidende Ereignisse aus meinem Leben berichte, will ich euch den Grund meiner Trauer erklären.
Ich bekam am 17.02. Bescheid, dass es meinem Vater gar nicht gut gehe und er am nächsten Tag ins Krankenhaus eingeliefert werden würde. Von diesem Moment an gab es ständige Telefongespräche von Deutschland nach Spanien und umgekehrt. Die Frau meines Vaters, Katharina, hielt mich auf dem Laufenden über die Untersuchungen und den Zustand meines Vaters. Schnell stand es fest, dass es gar nicht gut um ihn stand und daher buchte ich einen Flug für Anfang März. Eigentlich wollte ich schon früher fliegen, doch die Piloten verschiedener Fluggesellschaften streikten und ich musste den Flug um einige Tage verschieben.
Am 26.02. erhielt ich vormittags die Nachricht, es stehe sehr schlecht um meinen Vater und ich solle so schnell wie möglich kommen. Zum Glück bekam ich noch einen Flug für den gleichen Abend und traf nachts um 12.30 Uhr endlich bei meinem Vater im Krankenhaus ein.
Von da ab begleitet ich ihn gemeinsam mit seiner Frau, die ein Zimmer im Krankenhaus bezog, bis zu seinem Tod am 06.03., worüber ich unendlich froh und dankbar bin. Denn meine grösste Sorge war, ihn nicht mehr lebend anzutreffen. Wir hatten uns seit dem Tod meiner Mutter vor 1 1/2 Jahren nicht mehr gesehen, was eine lange Zeit ist. Ich hatte eigentlich vorgehabt, ihn dieses Frühjahr zu besuchen, immer mit dem Gedanken im Kopf, dass seine Zeit auch bald irgendwann abgelaufen ist. Dass es so schnell ging, hätte niemand vermutet, aber wir sind alle froh darüber, dass er nicht noch länger leiden musste. Denn es stand von vorneherein fest, dass sein Leben nicht zu retten war.
Im Moment sehe ich mich noch nicht in der Lage, etwas mehr über meinen Vater zu schreiben (so wie ich es auch bei meiner Mutter getan habe). Aber ich werde ihm irgendwann in der nächsten Zeit weitere Zeilen widmen, denn wenn wir auch nicht sehr häufigen Kontakt in den letzten Jahren hatten, so war er doch Bestandteil meines Lebens.
Ich brauche nur etwas Zeit, mich mit dem Gedanken abzufinden, dass auch er nicht mehr da ist und ich somit keine direkte Familie mehr habe. Beide Elternteile in so kurzer Zeit zu verlieren, ist schwer, auch wenn es der Lauf des Lebens ist und wir damit rechnen müssen.
Doch es ist nie der richtige Zeitpunkt zum Gehen!
Und wieder ein Abschied für immer / Y otra despedida para siempre

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