Und dann auch noch Regen

Meine Mutter ist tot. Jetzt seid 3 Jahren und 3 Tagen. Und das ist tatsächlich immernoch genauso beschissen, wie am Morgen an dem mein Vater anrief und mir sagte, sie sei gegangen. Auch 1098 Tage später gibt es noch Songs, die ich nicht hören kann. Ich habe schon Fluchtartigen den Supernarkt verlassen, wenn eins der Lieblingslieder meiner Mama durch die Ladenlautsprecher erklang. Eigentlich könnte ich jeden Tag, an dem ich mir die Zeit nehme an sie zu denken und wie es wäre, wenn sie noch da wäre, losheulen. Doch um ihren Todestag ist es besonders düster. Selbst das Wetter scheint auf Trauer und Wut umgeschaltet zu haben. Irgendwie süß, aber auch voll kacke.

Die Lösung: mehr machen, mehr in die Zeit quetschen, in der ich traurig sein könnte. Verdrängung hat nicht den besten Ruf, funktioniert aber ganz gut, stelle ich immer wieder fest. Und so arbeite ich nun wieder vier Tage pro Woche an der Uni, in wenigen Wochen erscheint ein neues Buch(, das ich zusammen mit meiner Mama Meeting Komplizin Sarah geschrieben habe) und auch darüber hinaus wächst meine berufliche und private To-Do-Liste gerade auf Romanlänge.

Und dann frage ich mich doch wieder: Was hatte meine Mutter von all dem gehalten? Vom Rumheulen hielt sie nicht viel. Also lieber weitermachen. Auch hier auf immerabgelenkt bald wieder häufiger. Ein schönes Wochenende euch allen! Vergesst die Gummistiefel nicht!


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