Ultra Street Fighter II: The Final Challengers

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Ultra Street Fighter II: The Final Challengers

5Beat'em Up

Die Street Fighter-Reihe aus dem Hause Capcom ist seit Anbeginn der Zeit ein Garant für gut durchdachten Prügelspaß. Mit Ultra Street Fighter II: The Final Challengers kommt nun ein Re-Release auf die Switch, der den alten Klassiker wiederbeleben soll.

Am Anfang der langjährigen Reihe steht nicht, wie man es erwarten sollte, die erste Ausgabe aus dem Jahre 1987, sondern Street Fighter II, das vier Jahre später die Spielhallen eroberte – und zwar mit gutem Grund. Der Titel spielte nicht nur in Spielhallen Milliardenbeträge ein, sondern verkaufte sich auch im Heimbereich 14 Millionen mal und zählte damit zu einem der erfolgreichsten Videospiele überhaupt.

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Es war also nur eine Frage der Zeit bis Capcom den Titel wieder für einen Release aus der Mottenkiste holt und so kommt nun Nintendos Switch für die Neuauflage zum Handkuss. Schon auf den ersten Blick wird dabei ersichtlich: Das Spiel ist klar für ein altes Publikum ausgelegt. Für einen Millenial-Gamer gibt der Titel kaum etwas her. Aus heutiger Sicht spielt sich Ultra Street Fighter II sehr träge und bietet gerade mal ein Minimum an Spielabwechslung. Das liegt natürlich daran, dass Street Fighter II die Schablone für unzählige Beat em‘ up-Reihen dargestellt hat und 20 Jahre Entwicklung eben ihre Spuren hinterlassen haben.

Aber ein wenig Mühe hat man sich schon gemacht: Einerseits gibt es mit Evil Ryu und Dark Ken zwei neue Kämpfer-Varianten, die auch das Gameplay ein wenig mit neueren Spielparadigmen anreichern. Andererseits gibt es die Möglichkeit, den alten Pixel-Look durch hochauflösende Grafiken zu ersetzen. Doch das ist nur eine oberflächliche Spielerei, die nicht davon ablenken kann, dass die Animationen hoffnungslos veraltet sind und in dieser Kombination eher deplatziert wirken.

Ein völlig bizarrer Motion-Control Modus, in dem der Spieler ein komplett in 3D gehülltes Minispiel aus der Ich-Perspektive serviert bekommt, passt so gar nicht ins Gesamtbild und verdient kaum mehr als die Bezeichnung Kuriosum. Wie schon bei der Mega Man Collection hat man für Fans auch noch eine Galerie mit Artworks bereitgestellt – es entsteht am Ende der Eindruck einer bemühten Neuauflage, die für eingefleischte Fans gemacht wurde.

Für Neueinsteiger oder Gamer von heute bietet der Titel eigentlich wenig, da sollte man lieber zu Street Fighter V auf der PS4 greifen. Ausschließlich die Switch-Plattform selbst, die mit Zwei Controllern eine Multiplayer Partie überall und jederzeit ermöglicht, ist ein hinreichendes Kaufargument.

Plattform: Switch (Version getestet), Spieler 1-2 (online), Altersfreigabe (PEGI): 12, Release: 26.05.2107, Link zur Homepage


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Autor

Florian Kraner

Aufgabenbereich selbst definiert als: Pixel-Fachmann mit Expertenausweis. Findet ”Das Fürchterliche muß sein Gelächter haben!” zutreffend.


 
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